Autor
Patrick Schütz
Patrick Schütz; Foto: SWR3
Stand:

Gruppenfunktionen, GIFs, Sprachnachrichten und auch die Implementierung anderer Apps. WhatsApp entwickelt sich seit Jahren immer weiter, ohne das ein Ende in Sicht ist. Aber es gibt Alternativen zu dem Giganten, die ebenfalls interessant sind.

In die Kritik gerät WhatsApp immer wieder aufgrund verschiedener Sicherheitslücken. Vor allem, weil WhatsApp so hohe Nutzerzahlen und somit einen sehr hohen Wert hat, ist die App ein beliebtes Angriffsziel.

1. Threema:
Threema Logo; Foto: Threema GmbH
Threema GmbH

Der Messengerdienst aus der Schweiz war einer der ersten, der sich die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie Datenschutz ganz groß auf die Fahne geschrieben hat. Sicherheit steht auch bei anderen Funktionen, wie Telefonaten, an vorderster Stelle.

Die kostenpflichtige App gibt es für Android, iOS und auch für Windows. Auch für Kinder eignet sich der Messenger, da Eltern den Zugriff auf das Telefonbuch zum Beispiel verweigern können.

2. Signal:
Signal Logo; Foto: Open Whisper Systems
Open Whisper Systems

Edward Snowdens Favorit. Der Messenger-Dienst ist Open Source. Damit ist die Software komplett transparent und einsehbar. Es gibt keine versteckten Codes und Hintertürchen. Jegliche Kommunikation ist von Ende-zu-Ende verschlüsselt und die Telefonate sind angeblich sogar abhörsicher.

Neben den mobilen Versionen für iOS und Android gibt es auch eine Desktop-Variante (Windows) des Dienstes. Auch dieser Messenger eignet sich, wie Threema, als Messenger für Kinder.

3. Telegram:
Telegram Logo; Foto: Telegram Messenger LLP
Telegram Messenger LLP

Der kostenlose Messenger-Dienst ist mit über 100 Millionen Nutzern ebenfalls sehr beliebt. Kritiker bemängeln bei diesem Dienst allerdings, dass die Software – wie auch bei WhatsApp – nicht vollkommen transparent ist. Lediglich einige Teile des Codes sind Open Source.

Vorteil des Messengers ist allerdings, dass er cloudbasiert arbeitet und sogar Daten mit bis zu 1,5 Gigabyte versendet werden können. Auch Gruppenchats mit bis zu eintausend Usern sind möglich.

Außerdem bietet Telegram die Möglichkeit einen Account mit mehreren Telefonnummern zu nutzen. Die App gibt es für Android, iOS und für Windows.

4. Hoccer:
Hoccer Logo; Foto: Hoccer GmbH
Hoccer GmbH

Hoccer kommt von einem deutschen Entwicklerteam und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass keine Angaben wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen notwendig sind, um den Messenger zu nutzen. Auch das Telefonbuch lässt der Messengerdienst vollkommen unangetastet. Das System weist jedem Nutzer eine zufällige Identifikationsnummer durch, mit dessen Hilfe wir uns mit anderen Hoccer-Usern verbinden können. Dadurch sind die privaten Daten und Kontakte sicher.

Darüber hinaus bietet der Dienst mit dem Feature „In der Nähe“ noch die Möglichkeit neue Personen kennenzulernen. Hoccer gibt's für Android und iOS.


Autor
Patrick Schütz
Autor
SWR3