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Facebook sammelt Daten über uns. Aber wir als Nutzer können dafür sorgen, dass diese Daten zumindest nicht grenzenlos sind. So kannst du die Einstellungen ändern!

Was sollte ich an meinen Facebook-Konto ändern?

  • Datenschutz-Einstellungen kontrollieren und den Zugriff für Apps auf die eigenen Daten abschalten
  • Überprüfen, wie das eigene Facebook-Profil für Andere öffentlich aussieht
  • Einstellungen des Facebook-Profils ändern: Freundesliste öffentlich nicht anzeigen und Beiträge nicht öffentlich posten

Anmelden mit Facebook?

Ich lade mir eine App runter, ich soll mich anmelden – ach nee, viel zu anstrengend. Ich kann mich ja auch mit meinem Facebook-Konto einloggen. Oft aus Faulheit geben wir mit diesem kleinen Schritt unsere Daten unfreiwillig weiter. Die App saugt unsere Freundesliste, unsere Profildaten. Vieles automatisch – solange wir es nicht bewusst unterbunden haben. Das ist das Geschäftsmodell von Facebook, das ist nicht neu. Datenschützer haben das schon immer bemängelt.

So siehst du im Profil, welche Apps verbunden sind

Du hast schon Apps mit Facebook verbunden? Dann guck mal in dein Profil von Facebook. Unter dem Reiter App in der linken Spalte kannst Du checken, was alles auf deine Facbeook-Daten zugreifen kann.

Oft sind da auch Apps, die du sie schon ewig nicht mehr benutzt hast. Das soll sich künftig ändern, hat Mark Zuckerberg in einem Post am Mittwochabend angekündigt. Er will ein Zeitlimit festlegen: Wurde die App für eine bestimmte Zeit nicht benutzt, kann sie nicht mehr auf die Daten des Profils zugreifen. Drei Monate als Limit. Soweit das Versprechen – im Moment ist es aber noch ein guter Tipp, da reinzuschauen und zu kontrollieren, welche Apps verbunden sind. Und sie im Zweifel rauszuwerfen.

Doch das war's noch nicht. Du solltest auch ganz grundsätzlich mal einen Blick in deine Datenschutz-Einstellungen werfen. Oder: Wenn du gar keinen Bock mehr hast, Facebook komplett löschen.

So änderst du die Facebook-Einstellungen am Smartphone