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Ganz ehrlich: Wer weiß ganz genau, wie viel Geld er im Monat einnimmt und für was ausgibt? Verschafft euch einen Überblick, ganz einfach mit Haushaltsbuch-Apps.

Sparen, das wollen wir alle. Kein unnötiges Geld ausgeben. Um das hinzukriegen, müssen wir aber erst einmal herausfinden, wo das Geld eigentlich jeden Monat hinwandert.

Überblick mit Haushaltsbuch

Ein einfacher Trick: Haushaltsbuch führen. Old School? Jetzt nicht mehr, denn es gibt natürlich auch ein elektronisches Pendant zum Papierblock: Haushaltsbuch-Apps. Der Vorteil für Schreibemuffel: Vieles kann automatisch in die App eingetragen werden.

App oder Excel-Tabelle?

Einige werden bei digitalen Haushaltsbüchern auch sagen: „Das ist Spielerei – ich habe mein Tabellenprogramm, mit Ein- und Ausgaben da kann ich alles ausrechnen“. Für diese Gruppe kann das Ganze als App sogar noch nützlicher sein.

Finanzen in Bildchen und Diagrammen

Wer seine Daten bereits pflegt, kann sie sich mit einer App schlicht anschaulicher machen. Apps können, wenn die richtigen Daten eingespeist sind, nämlich auch informative und sinnvolle Bilder und Diagramme ausgeben, z.B. als Torte, Kurven oder Balken.



Welche App passt zu mir?

Schritt 1: Anbieter suchen

Prüfen: Bietet die Bank bei der ich mein Konto habe eine Haushaltsbuch Lösung an? Entweder beim Onlinebanking oder vielleicht auch als App? Bevor die endgültige Entscheidung für eine App getroffen wird, zuerst das Angebot der eigenen Bank prüfen.

Grund: Digitale Haushaltsbücher haben den großen Vorteil, dass die meisten Beträge (Miete oder Strom) sich automatisch eintragen lässt – direkt über die Infos der Bank. Gehört die App also zur Bank, bleiben die Daten quasi im Haus. Sicherer geht es nicht.

Schritt 2: Smartphone oder Computer?

Entscheiden: Möchte ich nur mobil Buch führen oder doch auch am Computer? Wer beides möchte, hat deutlich weniger Auswahl – es macht die Entscheidung aber auch einfacher.

Schritt 3: Datensicherheit

Klar machen: Es ist nicht die erste Wahl, sensible Daten zu Einnahmen und Ausgaben außerhalb Europas auf irgendwelche Server zu laden. Deshalb fallen Finanz-Apps aus den USA und China bestenfalls aus dem Entscheidungspool raus.

Schritt 4: Erstmal kostenlos testen!

Jetzt ist nur noch eins wichtig: Anfangen und durchhalten! Vier Wochen Ein- und Ausgaben in einer kostenlosen Version eintragen und dann entscheiden: Kaufe ich mir eine App mit vielen Spielereien oder reicht die Haushaltsbuch-Möglichkeit von meiner Bank. Denn gerade Finanz-Apps können auch mal teurer werden und (je nach Ausführung) 5-15€ kosten.


Motivation durch Zielsetzung

Ob Mobil oder am Desktop – mit jedem Tag Haushaltsbuchführen werden die Daten nützlicher. Und: Damit das mit dem Angewöhnen vom Buchführen klappt, ist es ganz wichtig, sich gleich zu Beginn ein Ziel zu setzen. Wer in den roten Zahlen steckt, da ist das Ziel einfach: die schwarze null. Wer beim ersten eintragen merkt, dass eigentlich alles in Ordnung ist, kann sich ein anderes Ziel setzen: beispielsweise eine Summe für einen großen Urlaub im nächsten Jahr.

Die Waage für den Geldbeutel

Haushaltsbuch-Apps sind die digitale Waage für den Geldbeutel. Sie können eine Menge und nehmen einem auch viel Arbeit ab. Einfach mal die persönliche Buchhaltung für daheim und unterwegs ausprobieren.

Wer lediglich einen Überblick für Urlaube oder Freizeitaktivitäten mit Freunden haben möchte, dem können Cash-Apps helfen. Da könnt ihr eintragen, wie viel Geld wer ausgibt – und auch, wie viel Geld euch jemand schuldet, wenn ihr etwas gemeinsam bezahlt habt.