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Bei Google Maps gibt es was Neues: Autofahrer können in der Karten-App Staus melden. Ein nettes Gimmick. Wobei die Karten-Apps auf dem Smartphone nur dann wirklich nützlich sind, wenn sie richtig eingestellt sind. Diese Tipps helfen sowohl bei Google- als auch die Apple-Karten.

Was geht das Google an?

Bevor es an die Einstellungen für besseres Navigieren geht, ist es wichtig zu prüfen, welche persönlichen Informationen an Google weitergegeben werden. Soll Google wirklich jeden Ort protokollieren? Wer wissen möchte, wo er im Laufe des Jahres überall gewesen ist, der lässt diese Funktion angeschaltet.

Google garantiert die Informationen nur für Werbeeinblendungen und anonym zu nutzen, denn jede abgeschaltete Funktion schränkt auch die Leistung von Google Maps ein. Ob man das möchte, dass muss jeder für sich selbst entscheiden und anschließend im Bereich Aktivitätseinstellungen prüfen.

google maps aktivitaetseinstellungen; Foto: SWR3
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Licht aus – spart Strom

Wer sich mit der Routenplanung der Maps-App leiten lässt, der verbraucht eine Menge Akkuleistung. Vor allem die Displaybeleuchtung saugt ordentlich Strom und genau hier kann gespart werden.

In den Einstellungen findet sich im Bereich „Navigation“ die Möglichkeit, die Beleuchtung auf Nacht zu schalten. So werden die Karten in Schwarz statt in lichtintensivem Weiß angezeigt. Das spart Strom und während der Fahrt ist es sowieso besser auf die Sprachkommandos zu hören, statt aufs Display zu schauen.

Nutze die Pendler-Power

Google Maps funktioniert am besten, wenn die App weiß, wo du zu Hause bist und wo du arbeitest. Dafür in den Einstellungen meine Orte öffnen und in den Feldern Zuhause und Arbeit, die passenden Adressen eingeben. Anschließend können noch die jeweils passenden Uhrzeiten eingetragen werden. Also „Wann fahre ich zur Arbeit?“ und „Wann habe ich Feierabend?“. So wird man automatisch benachrichtigt, wenn es zu meinen Fahrtzeiten eine aktuelle Störung auf meiner Strecke gibt.

Offline ist besser als online

Wer seinen Akku schonen möchte, der greift zur Offline-Funktion. Hier kann eine ganze Menge eingespart werden, wenn die Karten für häufige Strecken oder für eine Urlaubsreise auf das Handy runtergeladen werden. Das spart nicht nur Akku, sondern hilft auch in Regionen, in denen der Netzausbau nicht optimal ist.

Beispiel: es geht im Urlaub an den Bodensee. Einfach vorher (im WLAN) den Bodensee bei Google Maps ansteuern und die ganze Bodensee-Region aufs Handy runterladen. GPS und damit die Navigation funktioniert dann auch ohne Datenverbrauch und spart Akkuleistung.

Autor
Kai Karsten
Autor
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