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Monatelang wurden für das neue iPhone drei Linsen auf der Rückseite erwartet, in kalifornischen Cupertino wurde jetzt das iPhone 11 mit zwei und die Pro Version mit drei Linsen vorgestellt. Wichtig wie immer: die Farben. Neu zu den Standard-Farben kommt – Holla die Waldfee – ein edles dunkles Tannengrün.

Flaggschiffe werden wieder etwas weniger teuer

Das Smartphone kann vieles, dass es bei den hochpreisigen Konkurrenten von Samsung, Huawai und LG auch gibt: gute Fotoqualität auch bei schlechten Lichtverhältnissen mit dem Nightmode, Weitwinkel-Kamera und als Gadget die Möglichkeit auch im Selfie-Mode die Zeitlupenfunktion zu nutzen. Technisch ist das iPhone 11 auf dem Stand der Android-Konkurrenz und kostet zur Markteinführung unter 800 Euro. Damit ist es nicht viel teurer als die vergleichbaren Modelle von Samsung und Huawai.

iPhone11; Foto: dpa-picturealliance/Tony Avelar
dpa-picturealliance/Tony Avelar



iPhone 11 Pro für die dicke Hose

Schon seit einiger Zeit sind die Smartphones auf dem technischen Stand von gut ausgestatteten Notebooks und Desktop-PCs. Das vorgestellte iPhone 11 Pro hängt jedes normale Notebook um Längen ab. Beispiel: Zwei der drei Kameras können gleichzeitig Videos filmen! Das Gerät ist eigentlich nur was für Fotografen, Videofilmer oder Profi-Gamer, die auch in der S-Bahn trainieren müssen. Ein Smartphone für Influencer und Angeber. Als der neue – und hier kann es keine andere Bezeichnung als Platzhirsch geben – als der neue Platzhirsch auf der 1000 Euro Weide senkt das iPhone11 Pro nebenbei die Preise für die bislang teuren iPhone XS und XR Modelle.

Das Beste ist wieder mal kostenlos

Im Rahmen der Präsentation der neuen Smartphones wurde auch das Betriebssystem iOS13 vorgestellt. Dieses Update gibt es auch für die meisten älteren iPhones. Vorteil des kostenlosen Updates: Die wichtigsten Apps sind im augenschonenden Dark Mode verfügbar. Diesen Dark Mode gibt es auch beim Android Q System. Wenn Du häufig nachts dein Smartphone benutzt, ist der Dark Mode auf dem Smartphone – egal ob Apple oder Android – schon fast Pflicht.

Basti und das memojii; Foto: swr3/kaikarsten

Jetzt gibt es SWR3 Moderator Sebastian Müller auch als Sticker für alle Messenger auf dem iPhone

swr3/kaikarsten



Memojis jetzt auch als Sticker

Jedes Jahr gibt es zur Vorstellung der neuen Smartphones auch neue Emojis. Zuletzt gab es auch die Möglichkeit ein animierbares Emoji nach dem eigenen Aussehen zu erstellen. Nette Spielerei, die jetzt einen praktischen Nutzen bekommt. Das sogenannte Memojis gibt es als Sticker-Version. Diese Sticker können nicht nur in iMessage, sondern auch in Apps wie Instagram, WhatsApp und Telegram genutzt werden.

Autor
Kai Karsten
Autor
SWR3