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Das superschnelle Internet der 5. Generation kommt frühestens in 5 Jahren. Politiker und IT-Manager schwärmen täglich von der Highspeed-Zukunft, dabei stehen sie oft selbst im Funkloch. Warten bis das 5G-Netz kommt, ist sinnlos. Es gibt aber schon heute ein paar Möglichkeiten, wie du aus den vorhandenen Netzen das Meiste rausholen kannst.

Telefoniere per Wlan

Ist der Weg zum nächsten Funkmast weit oder sind die Wände in der Wohnung zu mobilfunkunfreundlich, hilft inzwischen am besten umsteigen auf Wlan-Telefonie. Selbstverständlich muss dafür entweder ein DSL oder Kabelanschluss verfügbar sein. Das Gute: Immer mehr Messenger-Apps bieten die zusätzliche Möglichkeit des Telefonierens. Dazu gehören der Facebook-Messenger, genauso wie WhatsApp und Telegram. Übrigens mit Skype kann, nach dem Aufladen des Skype-Kontos, auch ins Festnetz telefoniert werden.

Draußen ist das Netz einfach besser

Hauswände und die Erdgeschoss-Wohnung sind der natürliche Feind der Handynetze. Oft wird der Empfang besser, wenn du dich dem nächsten Funkmast näherst. Die Masten sind per Internet-Browser zu finden oder in der App deines Netzanbieters. Hier wird dir direkt angezeigt, wo der nächste passende Mast für dein Handy steht.

Werde zum Funkloch-Jäger

Von flächendeckendem Mobilfunkempfang sind wir fast soweit weg wie vom 5G-Netz. Organisiert wird der Ausbau von der  Bundesnetzagentur. Die Behörde bittet inzwischen uns alle um Unterstützung. Per App können wir prüfen und melden, an welchen Orten die Netzversorgung unbedingt verbessert werden muss. Das geht mit der kostenlose App Breitbandmessung. Je mehr mitmachen, desto größer ist die Chance, dass sich die Netzbetreiber schneller Mühe geben für eine bessere Netzabdeckung.

Autor
Kai Karsten
Autor
SWR3