Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Die Störungen bei Facebook, Instagram und Whatsapp sind behoben worden. Stundenlang funktionierten die sozialen Netzwerke nicht richtig. Und der Facebook-Konzern gab den Nutzern sogar noch einen ungewollten Einblick hinter die Kulissen.

Stundelang gab es eine Störung bei Whatsapp, Instagram und Facebook. Es konnten keine Sprachnachrichten verschickt werden, Bilder wurden nicht richtig angezeigt. Der Facebook-Konzern teilte am frühen Donnerstagmorgen mit: „Wir sind fast wieder bei 100 Prozent.“ Es könne zwar noch „Restwirkungen“ bei einigen wenigen Nutzern geben, doch dürfte der Dienst generell wieder „ordentlich funktionieren“.

Was steckte hinter der Störung bei WhatsApp, Instagram und Facebook?
Facbook-Zentrale in Menlo Park: Störung bei WhatsApp, Facebook und Instagram behoben; Foto: imago

Alles wieder gut: Die sozialen Netzwerke WhatsApp, Instagram und Facebook funktionieren wieder.

imago

Was genau der Grund für die Ausfälle war, hat das Unternehmen nicht mitgeteilt. Nur so viel: Man habe Routinearbeiten durchgeführt und in deren Folge sei es zu Problemen gekommen. Eine weitere Erklärung zu dem Vorfall wird es wohl auch nicht geben.

Besonders betroffen waren tausende Nutzer – vor allem in Europa und den USA. Die ersten Ausfälle wurden am Mittwochnachmittag gemeldet.

Einblick hinter die Kulissen der sozialen Netzwerke

Wer sich trotz der Störung nicht davon abhalten lies, bei Facebook und Instagram reinzuschauen, bekam einen besonderen Blick hinter die Kulissen. Statt der Fotos sah man teilweise Bildbeschreibungen angezeigt: Man konnte lesen, was auf dem Bild zu sehen ist, was die Menschen darauf gerade machen und welche Merkmale – wie Bärte oder Brillen – sie tragen.

Diese Texte und Daten werden offenbar automatisch generiert und helfen den sozialen Netzwerken dabei, gezielte Werbung auszuspielen.

Facebook will, dass wir es länger nutzen

Es gibt aber offenbar noch einen anderen Grund, warum Facebook versucht, Bildinhalte zu erkennen. Linus Neumann vom Chaos Computer Club (CCC) erklärte in SWR3, dass das Netzwerk dadurch seine Nutzer länger vor dem Bildschirm oder dem Smartphone halten will: „Wenn wir nur zufällig irgendwelche Bilder gezeigt bekämen, würden wir den Dienst vermutlich nicht so lange nutzen, als wenn da Bilder entlang unserer Interessen gezeigt werden.“

Letztlich helfe das auch bei der Monetarisierung des Dienstes – also konkret: Wer länger bei Facebook rumhängt, bekommt auch länger Werbung angezeigt und dafür zahlen die Werbetreibenden dem Konzern mehr Geld.

SWR3-Audio: Beitrag anhören; Foto: SWR3.de

Nachrichten Linus Neumann vom CCC zur Facebook-Bildanalyse

Dauer

Störung: Und alle gehen zu Twitter

Wer keine Lust hatte, sich diese Texte anzuschauen, der hat vielleicht mal wieder bei Twitter reingeschaut. Dort wurde ganz schön über den Ausfall von WhatsApp, Instagram und Facebook abgeläster:

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