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An Pässe, Notfallliste und natürlich das Smartphone denken alle, die in den Sommerurlaub aufbrechen. Auch gut ist, die passende Übersetzungs-App runterzuladen! Die beste Nachricht vorweg: Wer eine Internetverbindung am Urlaubsort hat, ist mit einem kostenlosen Übersetzer hervorragend ausgestattet.

Apps sprechen Alles von Arabisch bis Yoruba

Egal ob die ursprünglich aus Österreich kommende App iTranslate oder die Übersetzer der Konzerne Google, bzw. Microsoft – sie alle lernen täglich neue Worte, Sätze und Redewendungen dazu.
Bei der Auswahl, welche App am besten klappt, spielt es keine Rolle, ob es mit einem Android-Handy oder iPhone auf die Reise geht. Entscheidend ist nur, in welches Land es geht und welches Bedienungskonzept einem ganz persönlich passt.

Translator sind deutlich besser geworden

Der erste Schritt ist, testweise alle drei Apps zu installieren und in jeder App die gleichen Sätze in der Sprache des Urlaubslandes ausprobieren. 
Je außergewöhnlicher die Sprache, desto sinnvoller ist es, direkt in die Sprache zu übersetzen. Also nicht in der Weltsprache Englisch anzeigen lassen oder auf Englisch einsprechen.

Urlaub mit dem Smartphone: Google Übersetzer, Microsoft Übersetzer oder iTranslate; Foto: swr3
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Vor dem Urlaub testen

Praktisch wird per Mikrofon ein möglichst kurzer Satz in die App gesprochen. Dann die Übersetzung abwarten und das Audio wie eine Sprachnachricht über den Lautsprecher abspielen. 
Die Geschwindigkeit der Übersetzung hängt nur von der Qualität der Internet-Verbindung ab. Sprachlich lernen die Apps ununterbrochen dazu. 

Der Schwarm spricht viele Sprachen 

Das Verfahren nennt sich statistische maschinelle Übersetzung. Bedeutet: Je mehr Texte und Gespräche die Computer für die Analyse zur Verfügung bekommen, desto besser wird die Qualität der Übersetzung. Aufgrund ihrer weltweiten Präsenz sind hier der Google-Konzern und Microsoft im Vorteil. Denn sie haben jeden Tag Millionen von Menschen, die kostenlos mitarbeiten, dass wir alle uns besser verstehen.

Für die Zeit des Urlaubs ist es ok, Google Zugriff auf das eigene Mikrofon und auch den Standort zu geben. Ob das nach den Ferien so bleiben soll, muss jeder für sich selbst entscheiden. Erst recht, wenn im Berufsalltag Gespräche zur Verfügung gestellt werden. Hier ist eine Verständigung in einer dritten Sprache oder mit einem vertrauenswürdigen Dolmetscher möglicherweise die bessere Lösung. Vor allem die direkte Übersetzung einer Unterhaltung ist gewöhnungsbedürftig.

Insgesamt helfen die Apps den Urlaub schöner, schneller und sicherer zu machen.

apps am Strand; Foto: Montage swr3/ picture alliance/dpa Themendienst

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Google-Übersetzer Android iOS

iTranslate Android iOS

Microsoft-Übersetzer Android iOS

Autor
Kai Karsten
Autor
SWR3