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Die Omikron-Variante des Corona-Virus dominiert jetzt in Deutschland. Bund und Länder wollen die Ausbreitung in den Griff bekommen. Alle Infos dazu!

RKI meldet mehr als 112.000 Neuinfektion

In Deutschland steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 112.323 auf knapp 8,19 Millionen, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle legt demnach um 239 auf 116.081 zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 584,4.

Kassenärzte-Chef: Setzen Impfpflicht in Praxen nicht um

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, will nach eigenen Angaben eine etwaige Impfpflicht nicht in den Arztpraxen umsetzen lassen. „Wir werden unseren Ärzten nicht zumuten, eine Impfpflicht gegen den Willen der Patienten zu exekutieren“, sagt Gassen der Zeitung Bild einem Vorabbericht zufolge. „Die Praxen sind kein Ort, um staatliche Maßnahmen durchzusetzen, sondern leben vom Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient.“ In den Praxen würden dann keine Impfunwilligen geimpft.

Lauterbach: Höhepunkt der Welle Mitte Februar

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet damit, dass die Omikron-Welle erst in einigen Wochen ihren Höhepunkt erreicht. In RTL Direkt sagt Lauterbach: „Ich glaube, dass wir den Höhepunkt der Welle Mitte Februar erreichen werden, und dann könnten die Fallzahlen auch wieder sinken, aber wir sind noch nicht auf dem Höhepunkt angekommen.“ Der Minister geht davon aus, dass „die jetzige Dunkelziffer ungefähr beim Faktor 2 liegen“ dürfte. Damit läge die Inzidenz deutlich höher als die am Dienstag gemeldeten 553,2. „Ob es Tausend sind, wissen wir nicht genau, aber wir werden noch höhere Fallzahlen bekommen.“

EMA: mRNA-Impfstoffe kein Risiko für werdende Mütter und Babys

Die mRNA-Impfstoffe verursachen nach Angaben der europäischen Arzneimittelbehörde EMA keine Komplikationen bei werdenden Müttern und ihren Babys. Die Impfung senke zudem das Risiko von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Schwangeren ebenso wirksam wie bei Nicht-Schwangeren, teilte die EMA nach einer Auswertung von Studien mit rund 65.000 Schwangerschaften in verschiedenen Stadien mit. Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfstoffe entsprachen demnach denen der geimpften Bevölkerung insgesamt. Da eine Schwangerschaft bisher mit einem höheren Risiko für eine schwere Covid-Infektion in Verbindung gebracht werde, werde Schwangeren oder Frauen, die in naher Zukunft schwanger werden könnten, empfohlen, sich impfen zu lassen.

Neue Corona-Warnapp-Version macht Probleme

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist in einer neuen Version in der Lage, gültige Impf- oder Genesenenzertifikate sowie einen digitalen Testnachweis in einen Gesamtstatus zusammenzufassen. Das teilten die Betreiber der App mit. Die Version 2.16.1 war am Dienstagvormittag bereits im App-Store von Apple für das iPhone verfügbar. Für Android-Smartphones soll die Version bis zum Mittwochabend zur Verfügung stehen.

Aber es gibt noch Probleme. Die neuste Version der Corona-Warn-App ignoriert alle Menschen, die ihre dritte Corona-Impfung bekommen haben – in Deutschland sind das knapp 50 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Mit dem letzten Update wurde eine, eigentlich ganz sinnvolle Funktion in die App eingebaut. Allen Nutzern wird oben rechts über dem QR-Code-Zertifikat gut sichtbar der sogenannte G-Status mitgeteilt, 2G - also geimpft oder genesen, 2G+ mit zusätzlichem Test oder 3G. Das soll unter anderem Kontrollen vereinfachen, auch weil aktuelle Schnelltests in der App jetzt mit dem Impfstatuts kombinierbar sind. Problem: Obwohl Booster-Geimpfte keinen Test machen müssen, gelten sie in der Corona-Warn-App nicht als 2G+ - den Nutzern wird nur 2G angezeigt. Das dürfte vermutlich bei vielen Eingangskontrollen für Diskussionen sorgen, auch weil viele diese neue Funktion noch nicht kennen dürften. Auf der Homepage der Warnapp heißt es, das Projektteam arbeite daran, Zertifikate von Auffrischimpfungen mit einzubeziehen. Wann das aber der Fall ist, war vom Robert-Koch-Institut und vom Gesundheitsministerium bisher nicht zu erfahren.

Nach verbotener Après-Ski-Party: Kitzbühel verschärft Maßnahmen

Der österreichische Skiort Kitzbühel will hart gegen wegen der Corona-Pandemie verbotene Après-Ski-Partys vorgehen. Die Bezirksbehörde kündigte an, dass die Außengastronomie bis Ende der Woche geschlossen bleiben muss – also auch während der Weltcup-Skirennen am Wochenende. Außerdem sollen Polizeistreifen „in Dauerschleife durch die Stadt ziehen“, um Lokale und Bars zu kontrollieren, sagte Bezirkshauptmann Michael Berger dem Sender ORF. Ausgelöst wurden die strengeren Maßnahmen durch ein Video einer Après-Ski-Party.

2.000 Hamster sollen nach positiven Coronatests in Hongkong sterben

Die Hongkonger Behörden haben nach Corona-Nachweisen bei Hamstern in einer Tierhandlung deren Tötung angeordnet. Ein Mitarbeiter der Tierhandlung, war am Montag positiv auf die Delta-Variante des Virus getestet worden. Behördenvertreter sagten, auch der Verkauf und Import von Hamstern in Hongkong werde gestoppt. Alle Geschäfte, die Hamster in Hongkong verkauften, müssten vorläufig den Betrieb einstellen. Etwa 2.000 der Nagetiere würden auf humane Weise getötet.

MCV plant Straßenfastnacht in Mainz mit 2G Plus-Regel

Der Mainzer Carneval Verein (MCV) will Ende Februar eine Straßenfastnacht veranstalten. Dabei diene das Sicherheits- und Hygienekonzept des 11.11. als Maßstab, werde aber noch verschärft, teilte der MCV mit. So gelte für alle – auch für Geboosterte – die 2G-Plus-Regel. Außerdem werde die Besucherzahl begrenzt, Teilnehmer müssten sich vorher anmelden.

Mainz

Nach Vorbild vom 11.11. MCV plant trotz Omikron-Welle Straßenfastnacht in Mainz

Der Mainzer Carneval Verein (MCV) will am diesjährigen Fastnachtswochenende Straßenfastnacht veranstalten. Laut MCV-Präsident Urban laufen die Planungen.  mehr...

43 Prozent der Deutschen von Corona-Pandemie finanziell getroffen

In Deutschland haben 43 Prozent aller Haushalte durch Corona Einkommen oder Ersparnisse verloren. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, über das die Süddeutsche Zeitung berichtet. Demnach traf es überdurchschnittlich oft Alleinerziehende und jüngere Erwerbstätige zwischen 30 und 39 Jahren.

Sozialverband fordert Kostenübernahme für FFP2-Masken

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, fordert mehr Unterstützung für Pflegebedürftige und Sozialhilfeempfänger beim Kauf von FFP2-Masken. „Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen“, erklärte Bentele. Insbesondere für Menschen mit wenig Geld, wie Pflegebedürftige oder Sozialhilfeempfänger, seien „regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer“.

Lauterbach will kein Impfregister

In der Diskussion über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht spricht sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gegen ein Impfregister aus. „Wir können die Impfpflicht monitorieren auch ohne Impfregister“, sagte Lauterbach im Deutschlandfunk. „Ich warne davor, ein Impfregister zu nutzen. Der Aufbau eines Impfregisters dauert lange und ist auch datenschutzrechtlich nicht unumstritten.“

Tausende bei Protesten gegen und für die Corona-Politik

Bundesweit haben am Abend mehr als 70.000 Menschen gegen und für die Corona-Auflagen protestiert. In Thüringen beteiligten sich laut Polizei an den Protesten insgesamt etwa 21.000 Menschen. Proteste wurden auch aus Baden-Württemberg gemeldet. Allein in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis waren insgesamt etwa 2.700 Protestierende und etwa 1.000 Gegendemonstranten unterwegs. In Koblenz, in Rheinland-Pfalz, sind trotz des Versammlungsverbotes in der Stadt wieder Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Laut Polizei waren es aber nur wenige Kleingruppen. Den Betroffenen drohe nun ein Bußgeld.

Corona-Maßnahmen Tausende auf der Straße - dafür und dagegen

Erneut sind bundesweit zehntausende Menschen zu Corona-Kundgebungen auf die Straße gegangen. Manche protestierten gegen die Schutzmaßnahmen, andere verteidigten sie. Vereinzelt ka…  mehr...

Gesundheitsminister: Krankschreibung per Telefon soll verlängert werden

Die niedergelassenen Ärzte sollen wegen der schnellen Verbreitung der Omikron-Variante mehr Unterstützung bekommen. Das haben die Gesundheitsminister der Länder in einer Videoschalte beschlossen. Unter anderem haben sie das Bundesgesundheitsministerium gebeten, die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung bei Atemwegserkrankungen zu verlängern. Die Ärzte bräuchten diese Unterstützung, damit sie nicht von Patienten überrollt würden, so die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Petra Grimm-Benne (SPD). Zu einer möglichen Priorisierung bei PCR-Tests gab es noch keinen konkreten Beschluss.

Inzidenz erreicht mit 553,2 nächsten Höchstwert

In Deutschland steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 74.405 auf knapp 8,075 Millionen, wie aus Daten auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle legt demnach um 193 auf 115.842 zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 553,2 – einem neuen Höchstwert in Deutschland.

Ryanair fordert staatliche Hilfe für die Luftfahrt

Die Fluggesellschaft Ryanair fordert einem Medienbericht zufolge staatliche Hilfe für die Luftfahrtbranche. „Wichtig ist, das Wachstum für die gesamte Branche zu fördern, um die Passagiere zurückzubringen, die verloren gegangen sind“, sagt Andreas Gruber, Chef der Ryanair-Tochter Laudamotion und Deutschland-Sprecher der irischen Fluglinie, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland laut Vorabbericht. „Das beste Instrument dafür ist eine Unterstützung der Flughäfen durch die Regierung. Und die daraus resultierenden Kostenvorteile können an die Airlines weitergegeben werden.“

43 Prozent der Haushalte haben Einkommen oder Ersparnisse verloren

In Deutschland geben einer Studie zufolge 43 Prozent aller Haushalte an, während der Pandemie Einkommen oder Ersparnisse verloren zu haben. Jeder sechste Haushalt habe nach eigenen Angaben trotz Bedarfs keine staatliche Hilfe erhalten, berichtet die Süddeutsche Zeitung laut Vorabbericht unter Berufung auf eine Erhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Vielen fehlten Informationen oder sie scheiterten an der Bürokratie.

Moderna erwartet Daten zu Omikron-Impfstoff im März

Moderna rechnet bis zum Frühjahr mit einem an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff. Der Impfstoffkandidat gegen die hochansteckende Variante des Coronavirus werde in den kommenden Wochen in die klinische Entwicklung gebracht. Moderna hoffe, im März Daten zu haben, die das Biotechunternehmen mit den Aufsichtsbehörden teilen könne, um dann die nächsten Schritte zu ermitteln, sagte Vorstandschef Stephane Bancel. Damit setzt sich Moderna einen ähnlichen Zeitplan wie Biontech/Pfizer, die angekündigt hatten, einen an Omikron angepassten Impfstoff bis Ende März bereitstellen zu können.

Novartis will Corona-Medikament auf den Markt bringen

Der US-Pharmakonzern Pfizer setzt auf das in Freiburg mitentwickelte Corona-Medikament Paxlovid. In der Schweiz ist Konkurrent Novartis nun mit dem Produkt Ensovibep am Start.

Schweiz

Corona-Forschung Novartis will Corona-Medikament auf den Markt bringen

Der US-Pharmakonzern Pfizer setzt auf das in Freiburg mitentwickelte Corona-Medikament Paxlovid. In der Schweiz ist Konkurrent Novartis nun mit dem Produkt Ensovibep am Start.  mehr...

Gesundheitsminister diskutieren Änderung der Teststrategie

Die Gesundheitsminister der Länder diskutieren über eine Änderung der Corona-Teststrategie, um einer Überlastung der Laborkapazitäten entgegenzuwirken. Bei hohen Infektionszahlen sollen PCR-Tests künftig auf „symptomatische Personen und gegebenenfalls vulnerable Gruppen“ beschränkt werden. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der den Gesundheitsministern vor einer Videokonferenz am Montagabend vorlag.

Eine Freitestung aus der Quarantäne oder einer Isolierung soll ebenfalls „ausschließlich“ mit einem „qualitativ hochwertigen und gegebenenfalls laborbasierten Antigentest“ durchgeführt werden. Lediglich bei Beschäftigten der kritischen Infrastruktur wie in Pflegeheimen und Krankenhäusern soll möglicherweise noch ein PCR-Test erfolgen.

Wie unsicher sind Corona-Schnelltests? Lauterbach kündigt Liste mit Schnelltests an, die Omikron erkennen

Hunderte Corona-Schnelltests sind auf dem Markt. Viele davon funktionieren nur mangelhaft und manche könnten bei der Omikron-Variante versagen. Der Gesundheitsminister will Licht ins Dunkel bringen.  mehr...

Handball-EM: Ersatzspieler Hendrik Wagner hat auch Corona

Innerhalb der deutschen Handball-Nationalmannschaft gibt es einen neuen Corona-Fall. Hendrik Wagner von den Eulen Ludwigshafen wurde positiv getestet – dabei war er erst als EM-Nachrücker für den corona-infizierten Julius Kühn am Samstag zur nach Bratislava gereist.

Handball Fünf neue Coronafälle beim DHB - Prominente Nachrücker

Corona-Ausbruch im DHB-Team: Die deutschen Handballer haben bei der EM in Ungarn und der Slowakei fünf weitere Coronafälle zu beklagen. Die Nachrücker haben prominente Namen.  mehr...

Landeselternbeirat BW: Corona im Unterricht thematisieren

Schülerinnen und Schüler sollten im Unterricht mehr über die Corona-Pandemie und ihre Folgen reden, meint der Landeselternbeirat Baden-Württemberg. Der Beiratsvorsitzende Michael Mittelstaedt sagte im SWR, auch die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen sollten Thema sein – etwa im Gemeinschaftskundeunterricht oder in Klassenlehrerstunden. Hintergrund sind Erkenntnisse des Bundesinnenministeriums, dass Gegner der Corona-Maßnahmen Einfluss auf Schulen und Kitas nehmen wollen.

Djokovic droht auch das Aus bei den French Open

Nach dem Aus bei den Australien Open droht dem serbischen Tennis-Star Novak Djokovic im Falle einer fehlenden Corona-Impfung auch ein Ausschluss von den French Open. Grund dafür ist das am Sonntag vom französischen Parlament verabschiedete Impfpass-Gesetz. Es verlangt eine Impfbescheinigung, um öffentliche Orte wie Restaurants, Cafés, Kinos und Fernzüge zu betreten. „Die Regel ist einfach: Der Impfpass wird, sobald das Gesetz verkündet ist, in Betrieben eingeführt, die bereits dem Gesundheitspass unterliegen“, teilte das Sportministerium mit. „Das gilt für alle, ob sie nun Zuschauer oder Profisportler sind. Und das bis auf Weiteres.“

Bis zu den French Open in Paris im Mai sei es allerdings noch eine Weile hin. „Die Situation kann sich bis dahin ändern und wir hoffen, dass sie günstiger wird“, erklärte das Ministerium. „Also werden wir sehen, aber es gibt eindeutig keine Ausnahme.“

Gericht lehnt Einspruch ab Djokovic hat Australien verlassen

Der Tennis-Weltranglistenerste Novak Djokovic hat den Rechtstreit um seine Einreise nach Australien verloren. Das australische Bundesgericht hat seinen Einspruch abgelehnt. Inzwischen hat er das Land verlassen.  mehr...

Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen am Wochenende

In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Million Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129.000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408.000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Mindestens 60,5 Millionen Menschen haben den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung erhalten. Das entspricht mindestens 72,7 Prozent der Bevölkerung. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung haben 39,2 Millionen Menschen (47,1 Prozent) erhalten.

Bayern will Lockerungen in Jugendarbeit, Kultur und Sport

Bayern stellt Corona-Lockerungen unter anderem bei der Jugendarbeit und im Sport in Aussicht. Sollte es die Lage in den Krankenhäusern erlauben, könne in der kommenden Woche darüber nachgedacht werden, Jugendliche in der Freizeit von der 2G-Regelung auszunehmen, sagt Staatskanzleichef Florian Herrmann. Im Kulturbereich könnten mehr Zuschauer zugelassen werden, auch im Sport könnten mehr Fans in die Stadion erlaubt werden.

Genesenen-Status läuft jetzt schon nach drei Monaten ab

Die Bundesregierung weist darauf hin, dass der Status als Genesener jetzt nach drei Monaten ausläuft. Die Verkürzung von bisher sechs Monaten sei auf die ansteckendere Omikron-Variante zurückzuführen, erklärt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Die sechs Monate seien auf Basis von Delta verankert worden.

Spiegel lehnt Impfpflicht für Kinder und Jugendliche ab

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hat beim Thema Impfpflicht die Erwachsenen zur Solidarität mit Kindern und Jugendlichen aufgerufen. Die Debatte und die Umsetzung einer Impfpflicht seien richtig, sagte Spiegel im Deutschlandfunk. Alle anderen Mittel seien ausgeschöpft. Kinder und Jugendliche sollten aber nicht von einer Pflicht betroffen sein: "Es sollte absolut klar sein, dass bei einer Impfpflicht wir über Erwachsene sprechen und nicht über Kinder und Jugendliche."

Luca-App ändert Geschäftsmodell und senkt Preise

Die Anbieter der Luca-App für die Corona-Kontaktverfolgung sind den Bundesländern in den laufenden Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung entgegengekommen. Die Länder müssen sich nicht mehr für ein volles Jahr auf die Nutzung des Luca-Systems verpflichten, sondern können sich Monat für Monat entscheiden, ob die Gesundheitsämter die Luca-Daten nutzen können, teilte die Betreibergesellschaft Cultur4Life am Montag in Berlin mit. Gleichzeitig halbierten die App-Betreiber die Kosten: Pro Gesundheitsamt werden künftig 9.000 Euro im Jahr fällig statt bislang 18.000 Euro. Damit könne die Infrastruktur und Software des Luca-Systems erhalten bleiben, sagte Culture4Life-Geschäftsführer Patrick Hennig der Deutschen Presse-Agentur.

Ungeimpften Beschäftigten in Arztpraxen droht Kündigung

Beschäftigte in Hausarztpraxen, die nach Inkrafttreten der Corona-Impfpflicht keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, müssen mit einer Abmahnung und in letzter Konsequenz mit ihrer Entlassung rechnen. Das geht aus einem Informationsblatt des Deutschen Hausärzteverbandes hervor. Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht sieht vor, dass Beschäftigte in Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen bis zum 15. März nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftige besser vor einer Corona-Infektion geschützt werden.

Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 528,2 weiteren Höchstwert

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter stark an. Das Robert-Koch-Institut gibt jetzt den Inzidenzwert mit 528,2 an, nach 515,7 am Sonntag. Dieser Wert beziffert die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen. Binnen 24 Stunden wurden rund 34.100 Neuinfektionen gemeldet. 30 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19.

So versuchen Impfpass-Betrüger an gefälschte Arztstempel zu kommen

Matthias Gronkiewicz aus Bad Homburg kennt mittlerweile so einige Tricks der Impfpass-Fälscher. Sein Unternehmen stellt professionelle Stempel her, wie sie auch Ärzte und Impfzentren nutzen. Mit falschen Stempeln in falschen Impfpässen versuchen Betrüger an das digitale Impfpass-Zertifikat zu kommen. Im Interview mit SWR3 verrät er einige deren Tricks und welche Lösungen es gegen den Betrug gibt.

Stempel-Hersteller erklärt So versuchen Impfpass-Betrüger an gefälschte Arztstempel zu kommen

Die Zahl falscher Impfpässe nimmt stark zu. Die Betrüger fälschen dafür auch Arztstempel. Ein Stempelhersteller erklärt, wie dreist sie dabei vorgehen – und wie man das verhindern könnte.  mehr...

Einzelhandel beklagt Angriffe bei Impfnachweis-Kontrollen

Bei der Kontrolle von Corona-Impfnachweisen in Geschäften kommt es zunehmend zu Angriffen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands HDE, Stefan Genth, sagte dem Portal T-Online, es gebe immer häufiger Beleidigungen, Bedrohungen und körperliche Angriffe. Er forderte, den Menschen, die sich derart rücksichtslos verhielten, klare Grenzen zu setzen. Mit der Kontrolle der Maskenpflicht und von 2G übernehme der Handel derzeit staatliche Aufgaben. Das dürfe nicht zum Dauerzustand werden und überfordere die Unternehmen massiv, so Genth. Er sei deshalb dafür, die 2G-Regel im Einzelhandel wieder abzuschaffen oder zumindest anzupassen: Es müsse nicht jeder einzelne Kunde kontrolliert werden - Stichproben-Kontrollen reichten aus.

Scholz twittert: 75 Prozent sind wichtige Wegmarke

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht Deutschland bei der Corona-Impfkampagne an einem Meilenstein. Nachdem 75 Prozent mindestens eine Impfdosis erhalten haben, schrieb Scholz auf Twitter, dass eine wichtige Wegmarke erreicht worden sei. Jetzt würden 80 Prozent angestrebt. Die Bundesregierung hofft, dass das bis Ende des Monats gelingt. Dafür müssten sich in den kommenden zwei Wochen noch rund vier Millionen Menschen für die Erstimpfung entscheiden.

#Omikron setzt sich immer mehr durch. Der beste Schutz gegen eine schwere #Corona-Infektion ist und bleibt das #Impfen. Nun sind 75 % der Deutschen mindestens einmal geimpft. Eine wichtige Wegmarke. Als nächstes sollten wir die 80%-Marke anstreben.

Gesetzentwurf für Impfpflicht in Österreich ist fertig

Die österreichische Regierung hat ihren Gesetzentwurf für eine allgemeine Corona-Impfpflicht fertig. Sie soll Anfang Februar in Kraft treten, und zwar für alle ab 18 Jahren. Bis Mitte März soll es noch keine Strafen für Ungeimpfte geben. Später dann zwischen 600 und 3600 Euro. Für Schwangere und Menschen mit medizinischer Begründung soll die Impfpflicht nicht gelten. Ursprünglich sollte Österreich eine Impfpflicht ab 14 bekommen. Das wurde nach Protesten geändert.

Bericht: Johnson plant nach Partygate-Affaire personellen Umbau

Inmitten der sogenannten Partygate-Affäre will der britische Premierminister Boris Johnson laut einem Medienbericht zahlreiche enge Mitarbeiter in seinem Regierungssitz austauschen. Der konservative Politiker plane einen umfassenden personellen Umbau in Downing Street, um sich selbst im Amt halten zu können, berichtet die Sunday Times. Demnach weigert sich Johnson zurückzutreten. Der Premier steht unter Druck, weil in seinem Amtssitz mit zahlreichen Partys gegen Corona-Regeln verstoßen worden sein soll.

Drosten bezeichnet Omikron als Chance

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité hat die Omikron-Variante des Corona-Virus als Chance bezeichnet. Dem Tagesspiegel am Sonntag sagte Drosten, die abgeschwächte Infektion bei geimpften Menschen sei wie ein fahrender Zug, auf den man aufspringen könne. Früher oder später würden sich alle anstecken – dazu gebe es keine Alternative. Es sei nicht möglich, alle paar Monate durch Boostern den Impfschutz der gesamten Bevölkerung zu gewährleisten. Das Virus müsse das selbst machen, so Drosten. Allerdings gelte, dass die Basis für den Erfolg ein breiter Impfschutz bleibe.

Lauterbach warnt vor „schweren Wochen“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt angesichts der Omikron-Welle und der geringen Impfquote in Deutschland vor einer hohen Zahl an Toten und massiven Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen. „Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen“, sagt Lauterbach der Bild am Sonntag laut Vorabbericht.

Zur Zeit erkrankten vor allem die Jüngeren mit vielen Kontakten. Doch sobald sich auch die Älteren infizierten, werde die Zahl der Krankenhauseinweisungen wieder steigen. Dann könne der Platz auf den Intensivstationen und auf den Normalstationen knapp werden. Deutschland habe im internationalen Vergleich eine ältere Bevölkerung mit vielen chronisch Kranken. Dies sei „brandgefährlich“.

Im Interview sagte er zudem, dass eine Impfpflicht seiner Ansicht nach drei Spritzen umfassen sollte. Nur so sei man gegen alle Corona-Varianten geschützt – zumindest vor schwerer Krankheit und Tod. „Daran muss sich die Impfpflicht orientieren“, so der SPD-Politiker.

Bundesregierung: Querdenker bedrohen Schulen

Sogenannte Querdenker und auch Reichsbürger machen auch im Umfeld von Schulen und Kitas gegen Corona-Maßnahmen mobil. Das hat das Bundesinnenministerium nach einer Anfrage der Linkspartei mitgeteilt. Gegner der Impfkampagne haben demnach in einzelnen Fällen vor Schulgebäuden demonstriert und das Gespräch mit Schülern gesucht. Auch Drohschreiben seien an Schulen und Lehrer verschickt worden. In einigen der Mails und Briefe würden die Corona-Vorgaben als rechtswidrig dargestellt. Reichsbürger erkennen den deutschen Staat und sein Rechtssystem nicht an. Die Informationen der Regierung bestätigen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Bildungsgewerkschaft VBE, wonach Lehrer an jeder vierten Schule wegen Corona-Maßnahmen beschimpft oder bedroht wurden.

Neuer Höchstwert: Bundesweite Inzidenz jetzt über 500

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat einen neuen Höchststand erreicht. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert mit fast 516 an – gestern lag er noch bei rund 498. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI innerhalb von 24 Stunden 52.500 neue Corona-Fälle.

Das sagt Lauterbach zur Corona-Impfpflicht

Nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sollte eine Corona-Impfpflicht drei Spritzen umfassen. Erst dies sei eine vollständige Impfung, sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". In diesem Fall seien die Menschen gegen alle Corona-Varianten geschützt – zumindest vor schwerer Krankheit und Tod. Daran müsse sich die Impfpflicht orientieren. Geplant ist, dass der Bundestag ohne Fraktionszwang über eine mögliche Impfpflicht abstimmt. Erwartet wird, dass sich Parlamentarier über Parteigrenzen hinweg zusammentun und sogenannte Gruppenanträge vorlegen, über die dann abgestimmt wird.

Erster Corona-Fall im deutschen Handball-Team

Bei der Handball-EM gibt es einen ersten Corona-Fall im deutschen Team. Rückraumspieler Julius Kühn wurde positiv auf das Virus getestet. Der Deutsche Handballbund (DHB) verkündete das Testergebnis am Samstag auf seiner Homepage. Er wird deshalb im Vorrundenspiel gegen Österreich heute Abend fehlen.

Covax knackt Marke von einer Milliarde Impfdosen

Das internationale Impfstoffprogramm Covax hat die Milliardenmarke bei der Auslieferung von Corona-Impfdosen erreicht. Den Meilenstein verkündete Gavi, die Impfallianz aus Regierungen, Firmen, Stiftungen und UN-Organisationen, die das Covax-Programm durchführt. Die einmilliardste Dosis war nach Angaben von Gavi in einer Lieferung, die heute in Ruanda ankam. Covax hat inzwischen 144 Länder beliefert. Die Allianz versorgt vor allem ärmere Länder, die kein Geld haben, um die Impfstoffe selbst zu bestellen. Das Programm hat mehr als zehn Milliarden US-Dollar an Spenden bekommen.

Karlsruhe: Eine Lichterkette fürs Impfen

Beschäftigte im Gesundheitswesen haben am Samstag in Karlsruhe in Dienstkleidung und mit FFP-2-Masken für das Impfen und die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert. Rund 700 Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger sowie Rettungskräfte bildeten nach Veranstalterangaben eine rund einen Kilometer lange „stille Lichterkette“ durch die Fußgängerzone. Um 18 Uhr schalteten außerdem etwa zwei Dutzend Rettungsfahrzeuge an den Kreuzungen entlang der Strecke ihr Blaulicht für drei Minuten an.

Drei Minuten, so lange dauere auch das korrekte Anlegen der Schutzkleidung, sagte der Organisator und Leitende Notarzt in Karlsruhe, Christoph Nießner. Mit dem Titel „Weiße setzen Zeichen – Mitarbeitende im Gesundheitswesen rütteln auf“ wollten sie auf die starke Belastung im Gesundheitswesen durch die Corona-Pandemie hinweisen sowie über die Notwendigkeit der Impfungen und weiterer Corona-Schutzmaßnahmen informieren, hieß es.

Zehntausende protestieren in Frankreich gegen Impfpass

Zehntausende Menschen haben in Frankreich gegen die Einführung des neuen Corona-Impfpasses protestiert. Alleine in Paris fanden vier Kundgebungen statt. Auch in Städten wie Montpellier, Toulouse, Lyon, Nantes, Bordeaux und Marseille gingen Gegner der Maßnahme auf die Straße. Das Innenministerium sprach von insgesamt 54.000 Teilnehmern. Zehn Demonstranten wurden festgenommen, vier davon in Paris. 

Mutmaßlicher Brandanschlag auf Gesundheitsamt in Germersheim

Auf das Gesundheitsamt in der Kreisstadt Germersheim ist mutmaßlich ein Brandanschlag verübt worden. In der Nacht zu Samstag sei die Eingangstür aus Holz angezündet worden, teilte die Kreisverwaltung mit. Es habe sich ein Schwelbrand entwickelt, der über längere Zeit das gesamte Gebäude verraucht habe.

Die Höhe des Schadens konnte die Polizei zunächst nicht beziffern. Einen Brandanschlag hatte es auch schon Ende November auf das Gesundheitsamt der Kreisstadt Altenkirchen ebenfalls in Rheinland-Pfalz gegeben. Vor wenigen Tagen brannte es dort vor dem Rathaus.

Demonstration gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg

Mehrere hundert Menschen sind am Samstag in Hamburg aus Protest gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Mittag mehr als 500 Menschen am Bahnhof Dammtor zu einem Protestzug unter dem Motto „Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien“. Dabei gebe es weiter großen Zulauf, hieß es.

Auch in Celle demonstrierten rund 300 Menschen gegen Corona-Verschwörungsmythen und für einen wirksamen Schutz gegen die Pandemie.

Corona-Proteste: Haldenwang sieht neue Szene von Staatsfeinden

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, hat unter den Gegnern der Corona-Politik eine neue Szene von Staatsfeinden ausgemacht. Diese zeichneten sich dadurch aus, dass sie keine ideologische Klammer verbinde, sondern die Verachtung des demokratischen Rechtsstaates und seiner Repräsentanten, sagte Haldenwang der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

„Sie lehnen unser demokratisches Staatswesen grundlegend ab“, erklärte der Verfassungsschutzchef. Die Pandemie sei dabei „nur der Aufhänger“. „Ob das jetzt Corona ist oder die Flüchtlingspolitik. Oder auch die Flutkatastrophe: Da hat man teilweise die gleichen Leute gesehen, die versuchten, den Eindruck zu vermitteln, der Staat versage und tue nichts für die Menschen.“

Infektiologe für Vorbereitungen auf vierte Impfung

Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner mahnt zur zügigen Vorbereitung auf die vierte Corona-Impfung - mit den verfügbaren Impfstoffen. „Für mich wäre eine Viertimpfung vier bis sechs Monate nach der dritten Impfung eine adäquate Maßnahme“, sagte der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Nachrichtenagentur dpa.

Oft heiße es, man wolle auf den angepassten Omikron-Impfstoff warten. „Ich fürchte aber, das wird zu lange dauern“, sagte Wendtner. Vor April sei nicht mit neuen Impfstoffen zu rechnen – die Omikron-Welle rolle aber jetzt heran.

Zahl gefälschter Corona-Impfnachweise nimmt zu

In nahezu allen Bundesländern registrieren die Behörden eine zunehmende Zahl gefälschter Corona-Impfnachweise. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den Ministerien, Landeskriminalämtern oder Polizeibehörden ergab, stieg die Zahl aufgedeckter Fälle zum Ende des vergangenen Jahres teilweise rapide an.

Viele fliegen in den Apotheken auf, wenn sie versuchen, ein digitales Zertifikat zu bekommen. Die Anzahl der Fälle variiert stark je nach Bundesland zwischen mehreren Dutzend oder mehreren Tausend Fällen im gesamten Jahr 2021. Die Gesamtzahl dürfte mindestens bei bis zu 20.000 Straftaten bundesweit liegen.

Gut 80 Prozent der Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz sind geboostert

In den Schulen von Rheinland-Pfalz haben mindestens 80 Prozent der Lehrer eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. Das hat das Bildungsministerium dem SWR mitgeteilt:

Neuer Höchstwert: Bundesweite Inzidenz nur noch knapp unter 500

Der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat erneut einen neuen Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 497,1 an. Der bisherige Höchstwert von 470,6 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner war am Freitag gemeldet worden.

Corona-Pandemie Inzidenz bei 497,1 - neuer Höchstwert

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat mit 479,1 einen neuen Höchstwert erreicht - wobei sich die Omikron-Welle laut Medizinern auf den Intensivstationen noch nicht auswirkt. Das dürfte an …  mehr...

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