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Die Corona-Pandemie hält an. Mittlerweile sinken die Zahlen wieder – doch wie lange? Alle Infos dazu hier!

Niederlande wollen die meisten Beschränkungen im Februar aufheben

Die niederländische Regierung will die meisten Corona-Beschränkungen noch im Februar aufheben. Ab dem 18. Februar dürften Bars und Restaurants bis 1:00 Uhr nachts geöffnet bleiben, teilt Gesundheitsminister Ernst Kuipers mit. An öffentlichen Plätzen müssten die Bürger Ende des Monats keinen Abstand mehr halten.

Touristen müssten aber noch einen Impfnachweis erbringen oder ein negatives Testergebnis vorweisen. Theater dürften wieder mit voller Kapazität öffnen. Für Nachtclubs müssten negative Tests vorgezeigt werden

Sieben Kreise in BW mit Inzidenz über 2.000

Das Landesgesundheitsamt meldet innerhalb eines Tages 36.611 weitere Corona-Neuinfektionen im Land (Stand: 16 Uhr). Das sind 3.833 Fälle mehr als gestern und 2.215 mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf einen weiteren Höchstwert von 1.564,4 (Vortag: 1.542,6).

Sieben Kreise in Baden-Württemberg liegen inzwischen über einer Inzidenz von 2.000. Den höchsten Wert verzeichnet der Zollernalbkreis mit 2.258. Die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen auf den Intensivstationen im Land stieg am Donnerstag um 14 auf insgesamt 289 (Vorwoche 272). Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt jetzt bei 7,6 (Vortag: 7,4). 27 weitere Menschen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben (Insgesamt: 13.874).

Auch in RLP kommt Ende März das Aus für die Luca-App

Auch Rheinland-Pfalz hat jetzt das Aus für die Luca-App zur Kontaktverfolgung beschlossen. Der Vertrag laufe Ende März aus, genutzt werde die App aktuell jetzt schon nicht mehr.

Rheinland-Pfalz

"Corona-Warn-App passt besser" Rheinland-Pfalz kündigt Vertrag mit Luca-App

Rheinland-Pfalz beendet die Zusammenarbeit mit den Betreibern der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung. Die Kritik von Datenschützern an der App war zuletzt gewachsen.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

Baden-Württemberg hatte schon Ende Januar angekündigt, dass das Land künftig nicht mehr auf die Luca-App zur Kontaktverfolgung zurückgreife. Der Vertrag mit dem privaten Betreiber der Software werde nicht über Ende März hinaus verlängert, bestätigte das Sozialministerium.

FDP will im März Ende aller Corona-Maßnahmen

Die FDP-Bundestagsfraktion will sämtliche geltenden Corona-Schutzmaßnahmen im März beenden. FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat gesagt, am 20. März liefen die Maßnahmen aus, wenn der Bundestag nicht aktiv eine Verlängerung beschließe. Für eine Verlängerung bestehe aus heutiger Sicht jedoch kein Anlass. Der Gradmesser für die Corona-Einschränkungen müsse immer die Belastung des Gesundheitssystems sein - und das sei derzeit nicht überlastet, so Dürr.

Lauterbach: Muss Debatte über Lockerung bei Bund-Länder-Treffen geben

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet beim nächsten Corona-Treffen von Bund und Ländern eine Debatte über Lockerungen. Es sei klar, dass es dann auch die Diskussion über Lockerungen geben müsse, sagte er am Rande eines EU-Treffens im französischen Grenoble.

Zugleich warnte er, dass man „nicht zu schnell lockern“ solle.

Wir haben nach wie vor steigende Fallzahlen, so wie wir sie noch nie gehabt haben.

Wenn man nun so stark lockere, dass die Fallzahlen deutlich steigen, dann verlängere man unnötig die Pandemie. Dies sei weder gut für die Wirtschaft, noch für die Gesundheit.

Pariser Polizei verbietet „Freiheitskonvois“

Die Polizei in Paris hat angekündigte Straßenblockaden von Impfgegnern verboten und angekündigt, hart dagegen vorzugehen. Die Beamten seien unter anderem darauf vorbereitet, diejenigen festzunehmen, die gegen das Protestverbot verstießen, heißt es in einer Mitteilung der Präfektur.

Tausende Kritiker haben in Online-Netzwerken angekündigt, nach Paris zu fahren. Sie wollen dort nach dem Vorbild kanadischer LKW-Fahrer gegen die Corona-Maßnahmen protestieren. Aus mehreren französischen Städten haben sich bereits Konvois auf den Weg gemacht.

Neuseeland: über 50 Festnahmen nach Corona-Camping in Wellington

In Neuseelands Hauptstadt Wellington hat die Polizei damit begonnen, ein Camp von Gegnern der Corona-Impfpflicht vor dem Parlament zu räumen. Die Lage war den Behörden zufolge angespannt. Bis zum Donnerstagnachmittag (Ortszeit) seien 120 Teilnehmer festgenommen worden, teilten die Sicherheitskräfte mit.

Tausende Demonstranten waren am Dienstag – offenbar inspiriert von den bildmächtigen Protesten zorniger Lkw-Fahrer im kanadischen Ottawa – in einem Konvoi mit Lastwagen zum Parlament gezogen, um ihrem Unmut über die strengen Corona-Regeln in dem Pazifikstaat Luft zu machen.

Offenbar inspiriert vom derzeitigen Protest in Kanada demonstrieren auch in Neuseelands Hauptstadt Wellington Gegner einer Corona-Impfpflicht. https://t.co/eZOE9Hk5Fn

In Neuseeland gibt es eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, darunter Mitarbeiter des Gesundheitswesens, der Feuerwehr, im Bildungsbereich sowie im Justizvollzug und beim Militär. Arbeitnehmern, die sich nicht impfen lassen, droht die Kündigung. Impfnachweise werden zudem auch in Cafés und Restaurants, bei Gottesdiensten und im Fitnessstudio verlangt.

Koalitionsausschuss BW berät zur Aussetzung der Impfpflicht

Der Koalitionsausschuss von Grünen und CDU in Baden-Württemberg kommt am Vormittag zu einer Sondersitzung zusammen. Thema ist der Streit über die Impfpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die CDU Baden-Württemberg hatte sich gestern dafür ausgesprochen, die Impfpflicht erst einmal auszusetzen. Damit stellt sie sich gegen die Linie des grünen Koalitionspartners. Winfried Kretschmann (Grüne) wollte sich vor der Sondersitzung nicht äußern. Er hatte nach dem Vorstoß Bayerns allerdings betont, dass sich Baden-Württemberg an das Bundesgesetz halten wolle.

Inzidenz steigt auf 1465,4

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 247.862 Positiv-Tests binnen 24 Stunden. Das sind 11.742 Fälle mehr als am Donnerstag vor einer Woche, als 236.120 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf einen neuen Höchstwert von 1465,4 nach 1450,8 am Vortag.

238 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 119.453. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 11,76 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Trucker-Proteste: Trudeau bleibt bei seiner Linie

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat angesichts Proteste von Lastwagenfahrern die Pandemiemaßnahmen seiner Regierung verteidigt. Er sei gegen eine Lockerung der Beschränkungen, erklärte er am Mittwoch im Parlament in Ottawa und warf der Opposition vor, die Proteste anzuheizen. Die Proteste müssten aufhören, schrieb er auf Twitter. Die Proteste gefährdeten Jobs und bedrohten die Wirtschaft:

The blockades in Windsor and Ottawa are endangering jobs, impeding trade, threatening the economy, and obstructing our communities. They must stop. I spoke about that with @FordNation tonight – our teams will keep working to support Ontarians and get the situation under control.

Allerdings haben mehrere Provinzen haben eine Aufhebung ihrer Corona-Einschränkungen angekündigt. Alberta, Saskatchewan, Quebec und Prince Edward Island kündigten an, einige oder alle Maßnahmen zurückzunehmen. Seit Tagen blockieren Lastwagenfahrer unter anderem eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Kanada und den USA. Die Proteste richten sich vor allem dagegen, dass Lkw-Fahrer bei der Einreise nach Kanada vollständig gegen Corona geimpft sein müssen.

Gesetzliche Krankenkassen verweigern Kontrolle einer Impfpflicht

Die gesetzlichen Krankenkassen sehen sich nicht für die Kontrolle einer möglichen allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus zuständig. Diesem Vorstoß einer Gruppe von Abgeordneten aus SPD, Grünen und FDP, die einen Gesetzentwurf vorbereiten, erteilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) eine deutliche Absage.

Ein GKV-Sprecher sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass die Kassen bereit seien, ihrem Auftrag zur Information und Beratung der Versicherten nachzukommen. „Die Durchsetzung und Kontrolle einer eventuellen gesetzlichen Impfpflicht wäre dagegen die Aufgabe des Staates.“

Weltweit jetzt mehr als 6,13 Mio Tote

Weltweit haben sich bislang rund 400,25 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten.

Über 6,13 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, das erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Die meisten Infektions- und Totenzahlen weisen die USA auf. Bei den Ansteckungen folgen Indien und Brasilien.

US-Regierung prüft landesweite Lockerung von Pandemieregeln

Selbst US-Staaten unter Führung von Demokraten heben die Maskenpflicht weitgehend auf – und setzen das Weiße Haus damit unter Zugzwang. Die Regierung gab am Mittwoch bekannt, eine landesweite Lockerung der Pandemieregeln zu prüfen.

Dazu hätten Beratungen mit Funktionären auf staatlicher und kommunaler Ebene sowie Gesundheitsbeamten begonnen, erklärte Jeff Zients, Koordinator für das Corona-Krisenmanagement im Weißen Haus. Dabei gehe es „um Schritte, die wir unternehmen sollten, um das Land weiter vorankommen zu lassen“. Schon seit Wochen pochen Gouverneure und Vertreter von Schulbehörden in den USA auf klarere Richtlinien für die Lockerung oder Aufhebung von Pandemieauflagen.

New York schafft Maskenpflicht in Innenräumen ab

Der US-Bundesstaat New York schafft die im Kampf gegen die Corona-Pandemie verhängte Maskenpflicht in Innenräumen ab. Gouverneurin Kathy Hochul kündigte am Mittwoch an, die am Donnerstag auslaufende Maßnahme angesichts rapide sinkender Infektionszahlen nicht zu verlängern.

Damit fällt die in dem Bundesstaat geltende Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in Geschäften, Restaurants und Unternehmen weg.

Niedersachsen: Minister verbietet „ungeimpft“-Davidstern auf Demos

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat das Tragen von Davidsternen mit der Aufschrift „ungeimpft“ auf Demonstrationen verboten. Die Polizeibehörden und Versammlungsbehörden seien per Erlass angewiesen worden, das Tragen dieser Symbole konsequent zu unterbinden und bei derartigen Vorkommnissen entsprechende Strafmaßnahmen einzuleiten, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

Anspruch auf PCR-Test künftig erst nach positivem Schnelltest

Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen soll der Einsatz genauerer PCR-Labortests künftig stärker konzentriert werden: Der grundsätzliche Anspruch darauf soll bestehen bleiben - PCR-Tests sollen aber vorerst nur noch nach einem positiven Antigen-Schnelltest gemacht werden. „Auf dem Höhepunkt der Pandemie setzen wir PCR-Tests gezielter ein“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Eine rote Warnmeldung auf der Corona-App reiche nicht mehr. Ein Anspruch auf PCR-Test muss laut Ministerium auch dann erst mit einem Schnelltest abgeklärt werden.

Corona-Impfpflicht könnte ab 1. Oktober gelten

Eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren könnte – sofern es im Bundestag eine Mehrheit dafür gibt – nach den Vorstellungen einiger Abgeordneter ab dem 1. Oktober in Deutschland gelten.

Wir streben an, das Gesetz in der zweiten Märzhälfte im Bundestag zu beschließen. Nach einer mehrmonatigen Frist für Beratung und nachgeholte Impfungen soll die Impfpflicht dann am 1. Oktober greifen.

Strack-Zimmermann gehört zu einer Gruppe von Abgeordneten aus SPD, Grünen und FDP, die sich für eine Impfpflicht ab 18 Jahren stark machen. Zuletzt waren immer mehr Details ihres Vorschlags bekannt geworden. So sprach sich die Parlamentariergruppe in einem Eckpunktepapier dafür aus, dass die Impfpflicht mit drei Impfungen erfüllt und bis Ende des nächsten Jahres befristet sein soll. Die Krankenkassen sollen demnach ihre Versicherten informieren, über ein Impfportal den Impfstatus abfragen und diesen speichern.

Studie: Maske schränkt Leistungsfähigkeit nicht ein

Gefühlt wird das Atmen schon nach einer Minute Maske tragen anstrengend, wissenschaftlich messbar ist das laut einer Studie der Uni Tübingen aber nicht. „Selbst bei anstrengender körperlicher Aktivität hat die Maske keine Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit“, teilte die Universität mit. Für die Studie mussten 39 unterschiedlich fitte Probandinnen und Probanden Fahrrad fahren: ohne Maske, mit Stoffmaske, mit medizinischer Maske oder mit FFP2-Maske mit Ventil. Dabei beobachteten die Forscherinnen und Forscher etwa die Atemfrequenz, den Sauerstoff- und den Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut. Dabei habe sich gezeigt: Egal, ob und welche Maske getragen wurde, dass sich die körperlichen Parameter nicht veränderten.

Tübingen

Institut für Arbeitsmedizin an der Tübinger Uniklinik Tübinger Studie: Maske-Tragen körperlich nicht belastend

Vor allem mit FFP2-Masken haben viele das Gefühl, schlechter Luft zu bekommen, schnell zu ermüden. Arbeitsmediziner an der Tübinger Uniklinik sagen nun: Zu Überanstrengung führe die Maske nicht.  mehr...

Schweden verzichtet auf Corona-Tests

Schweden verzichtet in Zukunft auf Corona-Tests. Sogar Menschen mit Symptomen müssen sich nicht mehr in jedem Fall testen lassen. Freie PCR-Tests gibt es nur noch für Angestellte in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie für besonders gefährdete Menschen. Die Leiterin der Gesundheitsbehörde sagte, man sei an einem Punkt, an dem Kosten und Relevanz der Tests nicht mehr gerechtfertigt seien. Schweden hat auch die meisten Corona-Beschränkungen aufgehoben. Seit Mitternacht gibt es keine Sperrstunden für Bars und Gaststätten mehr. In Restaurants und bei Veranstaltungen gibt es keine Obergrenze für Besucher und Impfnachweise werden nicht mehr verlangt.

Rheinland-Pfalz will 2G für Einzelhandel kippen

Die rheinland-pfälzische Landesregierung will auf die bisherigen Corona-Einschränkungen im Einzelhandel verzichten. Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) sagte, sie werde sich auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch nächster Woche dafür einsetzen, dass es einen bundeseinheitlichen Beschluss in dieser Frage geben werde. Klar sei, dass 2G im Handel auf jeden Fall fallen werde.

Mainz

Keine Hotspot-Regelung In RLP wurden die meisten Corona-Regeln gestrichen

In Rheinland-Pfalz wurden ab 3. April die meisten Corona-Maßnahmen gestrichen. Wer corona-positiv getestet ist, aber keine Symptome hat, soll unter Umständen arbeiten gehen können.  mehr...

Während Protest: Kanadische Provinzen kündigen Lockerungen an

Inmitten anhaltender Proteste haben mehrere kanadische Provinzen eine Lockerung der strikten Corona-Maßnahmen in Aussicht gestellt. Die Provinz Saskatchewan im Westen des Landes kündigte am Dienstag die Aufhebung fast aller Beschränkungen an. Auch die Provinzen Québec und Alberta gaben Pläne für zeitnahe Lockerungen bekannt. Kanadas Premierminister Justin Trudeau äußerte Verständnis für den „Frust“ vieler Menschen mit den Maßnahmen und zeigte sich zuversichtlich, „dass die Zeit kommt, in der wir uns alle entspannen können“.

Ottawa ruft wegen Corona-Protesten Notstand aus https://t.co/Eha2QinuaK #Proteste #CoronaPandemie #Kanada

Der Premierminister von Saskatchewan, Scott Moe, bezeichnete viele Corona-Maßnahmen als „überholt“. Mehr als 80 Prozent der Einwohner der Provinz seien bereits doppelt gegen das Virus geimpft, rund die Hälfte hätten eine Auffrischungsimpfung erhalten. Daher sei es nun an der Zeit, das Coronavirus als endemisch zu betrachten. Beschränkungen wie die Pflicht zur Vorlage eines Impfnachweises für den Restaurantbesuch sollen in Saskatchewan bereits zum Beginn der kommenden Woche fallen. Die Maskenpflicht in Innenräumen und die Quarantänepflicht für positiv Getestete soll Ende des Monats auslaufen.

Corona-Lockerungen in RLP in Aussicht

In Rheinland-Pfalz sollen offenbar einige Corona-Regeln gelockert werden. Einzelheiten will die Landesregierung am Mittag bekanntgeben. Dabei dürfte es unter anderem um die 2G-Regel im Einzelhandel gehen.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP fast überall unter 500

Das Landesuntersuchungsamt meldet am Freitag 2.483 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht. Aber 18 weitere Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.  mehr...

RKI: Bundesweite Inzidenz liegt bei 1.450,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen. Der Wert liegt jetzt bei 1.450,8 – von 1441,0 gestern. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 234.250 neue Fälle innerhalb eines Tages. Das sind 25.752 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche, als 208.498 Neuinfektionen gemeldet wurden. Zudem sind 272 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Deutsche Krankenhausgesellschaft und Hausärztevertreter zu Corona-Lockerungen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft rechnet in den kommenden Wochen nicht mehr mit einer Überlastung der Kliniken. Vorstandschef Gerald Gaß sagte der Bild-Zeitung, die aktuelle Corona-Welle sei weniger hoch gewesen als befürchtet. Grund dafür seien vor allem die Beschränkungen. Die aktuellen Corona-Regeln sollten so lange gelten, bis die Welle ihren Höhepunkt erreicht habe, so Gaß. Die Bundesregierung erwarte diesen in ein bis zwei Wochen. Danach könne ohne Zweifel schrittweise gelockert werden.

Der Deutsche Hausärzteverband sieht das ähnlich, warnt aber gleichzeitig vor hektischen, uneinheitlichen und nicht durchdachten Lockerungen. Verbandschef Ulrich Weigeldt sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Politik müsse jetzt ein Konzept entwickeln. Er forderte, Kinder und Jugendliche dabei zu bevorzugen. Bund und Länder wollen in einer Woche über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

Bundeskabinett berät über Verlängerung der Sonderregeln bei Kurzarbeit

Das Bundeskabinett berät am Vormittag darüber, ob die Sonderregeln zum Kurzarbeitergeld verlängert werden sollen. Diese sollen nach Plänen von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) noch bis Ende Juni gelten. Mit den Regeln können Betriebe in der Pandemie leichter Kurzarbeitergeld beantragen. Regulär würden sie zum 31. März auslaufen.

WHO: Milliarden-Defizit für Corona-Unterstützung ärmerer Länder

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) braucht weitere Milliarden, um ärmere Länder in der Corona-Pandemie zu unterstützen. Nach Angaben der WHO fehlen für dieses Jahr noch rund 14 Milliarden Euro, um diese Staaten mit genügend Impfstoffen, Tests und Medikamenten zu versorgen. Mehr als 90 Prozent des Geldes sollten nach UN-Berechnungen von der EU und den G20 kommen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte, die Wissenschaft habe die Instrumente für den Kampf gegen Corona zur Verfügung gestellt. Teile man diese weltweit solidarisch, könne der gesundheitliche Notstand in diesem Jahr beendet werden.

Lauterbach geht von Impfpflicht-Umsetzung auch in Bayern aus

Im Streit über die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht geht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) weiter davon aus, dass auch Bayern diese umsetzen wird. Im ZDF Heute-Journal sagte der SPD-Politiker, man könne den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zwar nicht dazu zwingen, aber er setze auf die Vernunft.

Söder zur Durchsetzung zwingen, könne Bundesgesundheitsminister @Karl_Lauterbach nicht. Er hoffe aber, man könne "hier noch mit der ganz normalen Vernunft arbeiten,“ so Lauterbach. https://t.co/jLhybpqJ5I

Nach Söder hatten sich auch andere Unionspolitiker skeptisch über die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht geäußert – darunter auch der saarländische Regierungschef Tobias Hans (CDU).

BW: Mehr Zeit im Abi

Ende April geht es für die Abschlussjahrgänge in Baden-Württemberg in die Abiturprüfungen. Wegen der erschwerten Bedingungen während der Pandemie plant das Land einen Zeitbonus.

Baden-Württemberg

Lernen unter Corona-Bedingungen Schüler in Baden-Württemberg bekommen mehr Zeit für ihre Abschlussprüfungen

Bei allen Schularten hat das Kultusministerium in Baden-Württemberg die Regeln für die Prüfungen angepasst. Grund dafür sind die erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie.  mehr...

Dreyer: Union bei Impfpflicht „verantwortungslos“

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich scharf gegen den Vorstoß der Unionsparteien gewandt, die gesetzlich beschlossene Impfpflicht für Klinikpersonal auszusetzen. Der Einführung ab Mitte März hätten Bundestag und Bundesrat mit breiter Mehrheit zugestimmt.

Handstreichartig im Alleingang kündigten Markus Söder und Friedrich Merz diesen Konsens einseitig auf.

CSU-Vorsitzender Markus Söder hat angekündigt, die Maßnahme in Bayern bis auf Weiteres nicht umzusetzen. Am Montagabend hatte CDU-Vorsitzender Friedrich Merz die Aussetzung in ganz Deutschland gefordert.

Viel Solidarität habe sie von CSU-Chef Söder nie erfahren, sagte Dreyer. „Das, was wir gestern erlebt haben, schlägt dem Fass den Boden aus.“ Die Äußerungen aus der Opposition seien verantwortungslos, rücksichtslos und von parteipolitischer Taktik geprägt.

Das schadet in einer Pandemie, das macht Politik absolut unglaubwürdig.

NRW soll Karneval in „Brauchtumszonen“ feiern

In Nordrhein-Westfalen sollen die Karnevalshochburgen nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) „gesicherte Brauchtumszonen“ ausweisen. In diesen Gebieten könnten die Menschen feiern, Umzüge solle es dort aber nicht geben, betont Laumann. Essen und Trinken solle in den Zonen nur unter Beachtung der 2G-Plus-Regel erlaubt sein. In geschlossenen Räumen innerhalb der Zonen müssten auch Menschen mit einer Booster-Impfung einen negativen Schnelltest vorzeigen, wenn sie feiern wollten.

Doch wieder PCR-Tests für alle

In Deutschland gibt es bald doch wieder für alle Menschen PCR-Tests, wenn sie einen Coronaverdacht haben. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat angekündigt, dass jeder mit einem positiven Schnelltest auch den genaueren PCR-Test machen darf. Lauterbach sagte, die Testkapazitäten dafür reichten doch aus.

„Wir werden für jede:n einen #PCRTest als bestätigenden Test bei Diagnose anbieten können. Ein positiver Antigen-Test gilt als Voraussetzung für die Durchführung eines #PCR-Tests. Für die #Freitestung reicht der #Antigentest aus“, so @Karl_Lauterbach weiter.

Unionspolitiker: Zweifel an Impfpflicht

In der Union fordern immer mehr Landespolitiker die einrichtungsbezogene Impfpflicht auszusetzen. Gestern hatten sich sowohl der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) als auch CDU-Chef Friedrich Merz dafür ausgesprochen, die Impfpflicht vorerst nicht einführen zu wollen. Das Gesetz sei derzeit kaum umsetzbar. Auch der baden-württembergische CDU-Fraktionschef Manuel Hagel will die Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen vorerst aussetzen. Sie sei nur ein Baustein hin zur allgemeinen Impfpflicht – und die werde aus seiner Sicht nicht mehr kommen.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) rückt ebenfalls von der Impfpflicht für Pflegekräfte ab. Er sagte dem Hessischen Rundfunk, es sei zum Beispiel unklar, ob und nach welchen Regeln ungeimpftes Pflegepersonal eine Lohnfortzahlung bekommen könne. Viele sozial- oder arbeitsrechtlichen Fragen seien nicht geklärt. Der Bund müsse da nachbessern.

Mitte März soll die Impfpflicht für das Personal in Kliniken und Heimen greifen. Hessens Ministerpräsident Bouffier sieht allerdings Probleme bei der Umsetzung und fordert den Bund auf, offene Fragen zu klären. https://t.co/WMxCSzcAX2

Lauterbach: „Lockerungen würden die Welle verlängern“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat in der Debatte über Lockerungen in der Corona-Pandemie erneut vor einer schnellen Aufhebung von Maßnahmen gewarnt. Die Lage sei noch nicht wirklich unter Kontrolle, sagte der SPD-Politiker auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit RKI-Präsident Lothar Wieler. Eine „funktionierende, erfolgreiche Strategie“ ohne Not zu gefährden, könne nicht das Ziel sein, so Lauterbach.

Baden-Württemberg hebt 3G im gesamten Einzelhandel auf

Die 3G-Regel im Einzelhandel in Baden-Württemberg wird aufgehoben. Das kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Mittag nach der Kabinettssitzung an. Künftig soll im Einzelhandel lediglich noch eine FFP2-Maskenpflicht gelten. Das werde in der neuen Corona-Verordnung geregelt, die diese Woche in Kraft treten soll.

Kretschmann sagte zur Begründung, dass ohnehin zahlreiche Kontakte in Geschäften des täglichen Bedarfs wie Supermärkten stattfänden, in denen es keine 3G-Beschränkungen gibt. Daher sei die Vorgabe für den restlichen Einzelhandel aus pandemischer Sicht nicht mehr vertretbar.

Schleppendes Impftempo – nur wenige Erstimpfungen

Die Impfung der Bevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus verlangsamt sich weiter. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag wurden am Montag 149.000 Impfdosen verabreicht, deutlich weniger als an Montagen in den Wochen zuvor. Den Grundschutz haben jetzt 61,9 Millionen Menschen oder 74,5 Prozent der Bevölkerung.

Mindestens 45,3 Millionen Personen (54,5 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung. Mindestens eine Impfdosis haben 63,2 Millionen Menschen oder 76,0 Prozent der Bevölkerung bekommen. Eine große Gruppe von 20 Millionen Menschen bleibt ungeimpft. Das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Informationen zum Coronavirus Hier findest du die Hospitalisierungsrate für dein Bundesland

Wie hoch ist die Belegung der Intensivbetten und die Inzidenz in deinem Bundesland? Hier findest du Karten, die ständig aktualisiert werden.  mehr...

„Kann nicht angehen“: Lauterbach kritisiert Impfgegner unter Pflegenden

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält es für nicht vertretbar, dass medizinisches Personal eine Corona-Impfung ablehnt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler mache Lauterbach klar, dass von Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen eine rationale und gut informierte Entscheidung für eine Corona-Impfung erwartet werden könne.

„Es kann nicht angehen, dass die Mitarbeiter in diesen Einrichtungen sagen: Wir akzeptieren den westlichen Wissensstand nicht, ich glaube nicht an die Impfung.“ Dies sei „für medizinisches Personal keine wirklich vertretbare Position“, kritisierte Lauterbach.

Lauterbach stärkt RKI-Chef den Rücken: „Hat mein volles Vertrauen“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) stellt sich klar hinter den Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), der zuletzt wegen kurzfristiger Änderungen beim Genesenenstatus – einer Verkürzung von sechs auf drei Monate – in der Kritik stand. „Herr Wieler hat mein volles Vertrauen“, sagte SPD-Politiker Lauterbach in Berlin.

Wieler: Stehen vor einem Wendepunkt

„Tatsächlich stehen wir vor einem Wendepunkt“ – so die Einschätzung des Chefs des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Die Omikron-Welle könne bald überstanden sein. Schwere Verläufe seien aber vor allem bei Ungeimpften weiterhin möglich. Zu viele Ältere seien noch immer ungeimpft. Die Krankenhäuser seien derzeit stark belastet, aber zum Glück nicht völlig überlastet.

Lauterbach erteilt Söder-Plänen eine Absage: „sehr problematisch“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kritisiert Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der in Bayern die Impfpflicht in Alten- und Pflegeheimen nicht umsetzen will. „Das halte ich für sehr problematisch“, sagt SPD-Politiker Lauterbach in Berlin. Es gehe nicht darum, das Personal zu schikanieren, sondern die Insassen zu schätzen. Söder vermittle den Eindruck, als beuge er sich den Corona-Protesten auf der Straße.

Die Kritiker der Impfpflicht erweckten damit den Eindruck, dass die Proteste gegen die Impfpflicht wichtiger genommen werde, als die Gesundheit sehr verletzlicher Bevölkerungsgruppen.

Den Höhepunkt der Omikron-Welle erwartet Lauterbach weiterhin Mitte Februar, „eventuell etwas später“. Die Lage sei noch nicht wirklich unter Kontrolle, sagt der SPD-Politiker in Berlin. Lockerungen der Corona-Einschränkungen würden die Welle nur verlängern. Es könne zwar deutlich vor Ostern Öffnungen geben, aber noch seien sie verfrüht.

Lauterbach: "Lockerungen würden die Welle verlängern" https://t.co/GlsEEr8K9F #Coronavirus #KarlLauterbach #LotharWieler #RKI

Italien hebt Maskenpflicht im Freien auf

Italien hebt die Maskenpflicht im Freien auf. Bereits zum Ende der Woche soll diese Lockerung in Kraft treten:

Corona-Pandemie: Italien hebt Maskenpflicht im Freien auf https://t.co/3s8RnruqmA #Maskenpflicht #Italien #CoronaPandemie #Coronavirus

Auch BW-Apotheker starten verhalten mit Corona-Impfungen

Ab heute können Apotheken auch in Baden-Württemberg Corona-Impfungen verabreichen – theoretisch. Wie in Rheinland-Pfalz sind jedoch auch hier nur wenige von Anfang an dabei:

Baden-Württemberg

Verhaltener Start der Impfkampagne Nur wenige Apotheken in BW bieten bisher Corona-Impfungen an

Seit Dienstag können auch Apotheken in Baden-Württemberg Corona-Impfungen verabreichen - theoretisch. Doch nur wenige sind von Anfang an dabei.  mehr...

Apotheker in Rheinland-Pfalz starten mit Corona-Impfungen

Von heute an bieten auch Apotheken in Rheinland-Pfalz Corona-Impfungen an. Knapp 70 stünden im Land bereit, teilte die Landesapothekerkammer in Mainz vorab mit. Viele machen jedoch nicht mit:

Rheinland-Pfalz

Vielfältige Gründe Darum wollen kaum Apotheker in Rheinland-Pfalz gegen Corona impfen

Seit Anfang Februar dürfen auch Apotheker in Deutschland gegen Corona impfen. In Rheinland-Pfalz werden sich viele Apotheken aber vorerst nicht beteiligen. Die Gründe dafür sind vielfältig.  mehr...

Lauterbach rechnet mit neuen Mutationen – und „Super-Sommer“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet fest mit der Entstehung weiterer Corona-Mutationen. „Im Moment hat das Virus die besten Bedingungen sich weiterzuentwickeln. Dass bei diesen hohen Infektionszahlen keine Mutationen entstehen, ist epidemiologisch undenkbar“, sagte der SPD-Politiker, der selbst Epidemiologe ist, dem Stern. „Wir können nur hoffen, dass die neuen harmloser sind.“

Dennoch will er nicht pessimistisch in die Zukunft blicken. „Wir werden einen Super-Sommer haben, wie im letzten Jahr auch“, sagte Lauterbach dem Magazin.

Inzidenz in Rheinland-Pfalz jetzt über 1.100

In Rheinland-Pfalz sind am Montag 9.092 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages erfasst worden. Fünf weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes (LUA) am Montag bei 1.109,1 (Vortag: 1.068,5). Am Montag vor einer Woche lag sie bei 894,6.

Die Hospitalisierungs-Inzidenz liegt nach Angaben des LUA am Montag bei 5,49 (Vortag: 5,61). Die Hospitalisierungs-Inzidenz ist die Anzahl der Menschen, die pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage mit einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind. Der Wert fällt allerdings wegen verspäteter Meldungen immer zu niedrig aus.

BW meldet Sieben-Tage-Inzidenz von 1515.3

Das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg meldet heute eine Sieben-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg von 1515.3. Damit sinkt der Inzidenzwert um 0,6% im Vergleich zum Vortag (minus 8,71 Fälle pro 100.000 Einwohner). Landesweit wurden weitere 19.591 Neuinfektionen an das LGA übermittelt. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Neuinfektionen damit um 27% gestiegen.

Lindner: Vorgehen von RKI-Chef Wieler „außerordentlich unglücklich“

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat Kritik aus seiner Partei am Beschluss des Robert Koch-Instituts zur Verkürzung des Genesenenstatus bekräftigt: Er habe „große Zweifel“ an dieser - ebenso unangekündigten wie überraschenden - Entscheidung, sagte Lindner am Montagabend im TV-Sender RTL: „Die fachliche und die Kommunikations-Entscheidung lag in den Händen von Herrn Wieler und ich glaube, man darf sagen, dass das außerordentlich unglücklich war.“ Es sei aber Sache von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), ihm das Vertrauen auszusprechen, betonte Lindner.

Er bezog sich darauf, dass das RKI den Genesenenstatus mit Wirkung vom 15. Januar unerwartet von sechs auf drei Monate verkürzt hatte. Viele Bürger verloren damit quasi über Nacht ihr Recht, in Restaurants, Bars oder in Fitnessstudios zu gehen. Dass das RKI die Frist festlegt, sieht eine neue Verordnung zwar so vor - der Zeitpunkt kam aber überraschend.

Klinikbelastung: Chefarzt der Uniklinik Tübingen gibt Entwarnung

Auf den normalen Stationen in Krankenhäusern im Südwesten gibt es genügend Reserven für Covid-Patienten - das sagt der Chefarzt der Tübinger Uniklinik, Michael Bamberg. Omikron verlaufe praktisch wie eine mittelschwere oder leichte Grippe und könne häufig auch von Hausärzten behandelt werden. Nach dem Gipfel der Omikron-Welle, der Mitte Februar erwartet wird, könne man dann auch wieder mehr normale Operationen durchführen, so Bamberg.

Tübingen

Weniger Belastung auf Intensivstationen in der Omikron-Welle Tübinger Uniklinik-Chef: Genügend freie Betten für Corona-Patienten in BW

Der Chef des Tübinger Uniklinikums gibt Entwarnung: Wegen des meist milderen Infektionsverlaufs mit der Omikron-Variante gibt es in BW genügend freie Betten für Covid-Patienten.  mehr...

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 1441,0

Das Robert-Koch-Institut(RKI) meldet 169.571 Positiv-Tests binnen 24 Stunden. Das sind 6.958 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche, als 162.613 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf einen neuen Höchstwert von 1441,0 von 1426,0 am Vortag. 177 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 118.943.

Coronavirus in Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an https://t.co/oWA3PhaDr1 #Coronavirus #RKIInfektionszahlen

VdK kritisiert Söders Alleingang

Der Sozialverband Vdk kritisiert den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) für dessen Alleingang bei der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht. Söder will diese praktisch vorerst aussetzen. Vdk-Präsidentin Verena Bentele sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, dadurch würden Menschenleben in Gefahr gebracht. Der Schutz der Pflegeheimbewohner gerate komplett aus dem Fokus. Bundestag und Bundesrat hatten im Dezember beschlossen, dass Mitarbeiter in Pflegeheimen und Kliniken bis Mitte März Impf- oder Genesenen-Nachweise vorlegen müssen.

Apotheken beginnen mit Corona-Impfungen

Die Corona-Impfungen in Apotheken starten heute bundesweit. Zunächst gibt es in rund 500 von den insgesamt 18.500 deutschen Apotheken Angebote. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände rechnet damit, dass sich in den nächsten Wochen noch weitere der Aktion anschließen. Mehr als 1.000 Apotheken verfügen aktuell über alle Voraussetzungen. In Nordrhein-Westfalen hatten gestern bereits die ersten Apotheken mit Impfungen begonnen.

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