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Die Omikron-Variante des Coronavirus dominiert jetzt in Deutschland. Bund und Länder wollen die Ausbreitung in den Griff bekommen. Alle Infos dazu!

Scholz twittert: 75 Prozent sind wichtige Wegmarke

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht Deutschland bei der Corona-Impfkampagne an einem Meilenstein. Nachdem 75 Prozent mindestens eine Impfdosis erhalten haben, schrieb Scholz auf Twitter, dass eine wichtige Wegmarke erreicht worden sei. Jetzt würden 80 Prozent angestrebt. Die Bundesregierung hofft, dass das bis Ende des Monats gelingt. Dafür müssten sich in den kommenden zwei Wochen noch rund vier Millionen Menschen für die Erstimpfung entscheiden.

#Omikron setzt sich immer mehr durch. Der beste Schutz gegen eine schwere #Corona-Infektion ist und bleibt das #Impfen. Nun sind 75 % der Deutschen mindestens einmal geimpft. Eine wichtige Wegmarke. Als nächstes sollten wir die 80%-Marke anstreben.

Gesetzentwurf für Impfpflicht in Österreich ist fertig

Die österreichische Regierung hat ihren Gesetzentwurf für eine allgemeine Corona-Impfpflicht fertig. Sie soll Anfang Februar in Kraft treten, und zwar für alle ab 18 Jahren. Bis Mitte März soll es noch keine Strafen für Ungeimpfte geben. Später dann zwischen 600 und 3600 Euro. Für Schwangere und Menschen mit medizinischer Begründung soll die Impfpflicht nicht gelten. Ursprünglich sollte Österreich eine Impfpflicht ab 14 bekommen. Das wurde nach Protesten geändert.

Bericht: Johnson plant nach Partygate-Affaire personellen Umbau

Inmitten der sogenannten Partygate-Affäre will der britische Premierminister Boris Johnson laut einem Medienbericht zahlreiche enge Mitarbeiter in seinem Regierungssitz austauschen. Der konservative Politiker plane einen umfassenden personellen Umbau in Downing Street, um sich selbst im Amt halten zu können, berichtet die Sunday Times. Demnach weigert sich Johnson zurückzutreten. Der Premier steht unter Druck, weil in seinem Amtssitz mit zahlreichen Partys gegen Corona-Regeln verstoßen worden sein soll.

Drosten bezeichnet Omikron als Chance

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité hat die Omikron-Variante des Corona-Virus als Chance bezeichnet. Dem Tagesspiegel am Sonntag sagte Drosten, die abgeschwächte Infektion bei geimpften Menschen sei wie ein fahrender Zug, auf den man aufspringen könne. Früher oder später würden sich alle anstecken – dazu gebe es keine Alternative. Es sei nicht möglich, alle paar Monate durch Boostern den Impfschutz der gesamten Bevölkerung zu gewährleisten. Das Virus müsse das selbst machen, so Drosten. Allerdings gelte, dass die Basis für den Erfolg ein breiter Impfschutz bleibe.

Lauterbach warnt vor „schweren Wochen“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt angesichts der Omikron-Welle und der geringen Impfquote in Deutschland vor einer hohen Zahl an Toten und massiven Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen. „Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen“, sagt Lauterbach der Bild am Sonntag laut Vorabbericht.

Zur Zeit erkrankten vor allem die Jüngeren mit vielen Kontakten. Doch sobald sich auch die Älteren infizierten, werde die Zahl der Krankenhauseinweisungen wieder steigen. Dann könne der Platz auf den Intensivstationen und auf den Normalstationen knapp werden. Deutschland habe im internationalen Vergleich eine ältere Bevölkerung mit vielen chronisch Kranken. Dies sei „brandgefährlich“.

Im Interview sagte er zudem, dass eine Impfpflicht seiner Ansicht nach drei Spritzen umfassen sollte. Nur so sei man gegen alle Corona-Varianten geschützt – zumindest vor schwerer Krankheit und Tod. „Daran muss sich die Impfpflicht orientieren“, so der SPD-Politiker.

Bundesregierung: Querdenker bedrohen Schulen

Sogenannte Querdenker und auch Reichsbürger machen auch im Umfeld von Schulen und Kitas gegen Corona-Maßnahmen mobil. Das hat das Bundesinnenministerium nach einer Anfrage der Linkspartei mitgeteilt. Gegner der Impfkampagne haben demnach in einzelnen Fällen vor Schulgebäuden demonstriert und das Gespräch mit Schülern gesucht. Auch Drohschreiben seien an Schulen und Lehrer verschickt worden. In einigen der Mails und Briefe würden die Corona-Vorgaben als rechtswidrig dargestellt. Reichsbürger erkennen den deutschen Staat und sein Rechtssystem nicht an. Die Informationen der Regierung bestätigen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Bildungsgewerkschaft VBE, wonach Lehrer an jeder vierten Schule wegen Corona-Maßnahmen beschimpft oder bedroht wurden.

Neuer Höchstwert: Bundesweite Inzidenz jetzt über 500

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat einen neuen Höchststand erreicht. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert mit fast 516 an – gestern lag er noch bei rund 498. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI innerhalb von 24 Stunden 52.500 neue Corona-Fälle.

Das sagt Lauterbach zur Corona-Impfpflicht

Nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sollte eine Corona-Impfpflicht drei Spritzen umfassen. Erst dies sei eine vollständige Impfung, sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". In diesem Fall seien die Menschen gegen alle Corona-Varianten geschützt – zumindest vor schwerer Krankheit und Tod. Daran müsse sich die Impfpflicht orientieren. Geplant ist, dass der Bundestag ohne Fraktionszwang über eine mögliche Impfpflicht abstimmt. Erwartet wird, dass sich Parlamentarier über Parteigrenzen hinweg zusammentun und sogenannte Gruppenanträge vorlegen, über die dann abgestimmt wird.

Erster Corona-Fall im deutschen Handball-Team

Bei der Handball-EM gibt es einen ersten Corona-Fall im deutschen Team. Rückraumspieler Julius Kühn wurde positiv auf das Virus getestet. Der Deutsche Handballbund (DHB) verkündete das Testergebnis am Samstag auf seiner Homepage. Er wird deshalb im Vorrundenspiel gegen Österreich heute Abend fehlen.

Covax knackt Marke von einer Milliarde Impfdosen

Das internationale Impfstoffprogramm Covax hat die Milliardenmarke bei der Auslieferung von Corona-Impfdosen erreicht. Den Meilenstein verkündete Gavi, die Impfallianz aus Regierungen, Firmen, Stiftungen und UN-Organisationen, die das Covax-Programm durchführt. Die einmilliardste Dosis war nach Angaben von Gavi in einer Lieferung, die heute in Ruanda ankam. Covax hat inzwischen 144 Länder beliefert. Die Allianz versorgt vor allem ärmere Länder, die kein Geld haben, um die Impfstoffe selbst zu bestellen. Das Programm hat mehr als zehn Milliarden US-Dollar an Spenden bekommen.

Karlsruhe: Eine Lichterkette fürs Impfen

Beschäftigte im Gesundheitswesen haben am Samstag in Karlsruhe in Dienstkleidung und mit FFP-2-Masken für das Impfen und die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert. Rund 700 Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger sowie Rettungskräfte bildeten nach Veranstalterangaben eine rund einen Kilometer lange „stille Lichterkette“ durch die Fußgängerzone. Um 18 Uhr schalteten außerdem etwa zwei Dutzend Rettungsfahrzeuge an den Kreuzungen entlang der Strecke ihr Blaulicht für drei Minuten an.

Drei Minuten, so lange dauere auch das korrekte Anlegen der Schutzkleidung, sagte der Organisator und Leitende Notarzt in Karlsruhe, Christoph Nießner. Mit dem Titel „Weiße setzen Zeichen – Mitarbeitende im Gesundheitswesen rütteln auf“ wollten sie auf die starke Belastung im Gesundheitswesen durch die Corona-Pandemie hinweisen sowie über die Notwendigkeit der Impfungen und weiterer Corona-Schutzmaßnahmen informieren, hieß es.

Zehntausende protestieren in Frankreich gegen Impfpass

Zehntausende Menschen haben in Frankreich gegen die Einführung des neuen Corona-Impfpasses protestiert. Alleine in Paris fanden vier Kundgebungen statt. Auch in Städten wie Montpellier, Toulouse, Lyon, Nantes, Bordeaux und Marseille gingen Gegner der Maßnahme auf die Straße. Das Innenministerium sprach von insgesamt 54.000 Teilnehmern. Zehn Demonstranten wurden festgenommen, vier davon in Paris. 

Mutmaßlicher Brandanschlag auf Gesundheitsamt in Germersheim

Auf das Gesundheitsamt in der Kreisstadt Germersheim ist mutmaßlich ein Brandanschlag verübt worden. In der Nacht zu Samstag sei die Eingangstür aus Holz angezündet worden, teilte die Kreisverwaltung mit. Es habe sich ein Schwelbrand entwickelt, der über längere Zeit das gesamte Gebäude verraucht habe.

Die Höhe des Schadens konnte die Polizei zunächst nicht beziffern. Einen Brandanschlag hatte es auch schon Ende November auf das Gesundheitsamt der Kreisstadt Altenkirchen ebenfalls in Rheinland-Pfalz gegeben. Vor wenigen Tagen brannte es dort vor dem Rathaus.

Demonstration gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg

Mehrere hundert Menschen sind am Samstag in Hamburg aus Protest gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Mittag mehr als 500 Menschen am Bahnhof Dammtor zu einem Protestzug unter dem Motto „Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien“. Dabei gebe es weiter großen Zulauf, hieß es.

Auch in Celle demonstrierten rund 300 Menschen gegen Corona-Verschwörungsmythen und für einen wirksamen Schutz gegen die Pandemie.

Corona-Proteste: Haldenwang sieht neue Szene von Staatsfeinden

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, hat unter den Gegnern der Corona-Politik eine neue Szene von Staatsfeinden ausgemacht. Diese zeichneten sich dadurch aus, dass sie keine ideologische Klammer verbinde, sondern die Verachtung des demokratischen Rechtsstaates und seiner Repräsentanten, sagte Haldenwang der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

„Sie lehnen unser demokratisches Staatswesen grundlegend ab“, erklärte der Verfassungsschutzchef. Die Pandemie sei dabei „nur der Aufhänger“. „Ob das jetzt Corona ist oder die Flüchtlingspolitik. Oder auch die Flutkatastrophe: Da hat man teilweise die gleichen Leute gesehen, die versuchten, den Eindruck zu vermitteln, der Staat versage und tue nichts für die Menschen.“

Infektiologe für Vorbereitungen auf vierte Impfung

Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner mahnt zur zügigen Vorbereitung auf die vierte Corona-Impfung - mit den verfügbaren Impfstoffen. „Für mich wäre eine Viertimpfung vier bis sechs Monate nach der dritten Impfung eine adäquate Maßnahme“, sagte der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Nachrichtenagentur dpa.

Oft heiße es, man wolle auf den angepassten Omikron-Impfstoff warten. „Ich fürchte aber, das wird zu lange dauern“, sagte Wendtner. Vor April sei nicht mit neuen Impfstoffen zu rechnen – die Omikron-Welle rolle aber jetzt heran.

Zahl gefälschter Corona-Impfnachweise nimmt zu

In nahezu allen Bundesländern registrieren die Behörden eine zunehmende Zahl gefälschter Corona-Impfnachweise. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den Ministerien, Landeskriminalämtern oder Polizeibehörden ergab, stieg die Zahl aufgedeckter Fälle zum Ende des vergangenen Jahres teilweise rapide an.

Viele fliegen in den Apotheken auf, wenn sie versuchen, ein digitales Zertifikat zu bekommen. Die Anzahl der Fälle variiert stark je nach Bundesland zwischen mehreren Dutzend oder mehreren Tausend Fällen im gesamten Jahr 2021. Die Gesamtzahl dürfte mindestens bei bis zu 20.000 Straftaten bundesweit liegen.

Gut 80 Prozent der Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz sind geboostert

In den Schulen von Rheinland-Pfalz haben mindestens 80 Prozent der Lehrer eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. Das hat das Bildungsministerium dem SWR mitgeteilt:

Neuer Höchstwert: Bundesweite Inzidenz nur noch knapp unter 500

Der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat erneut einen neuen Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 497,1 an. Der bisherige Höchstwert von 470,6 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner war am Freitag gemeldet worden.

Corona-Pandemie Inzidenz bei 497,1 - neuer Höchstwert

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat mit 479,1 einen neuen Höchstwert erreicht - wobei sich die Omikron-Welle laut Medizinern auf den Intensivstationen noch nicht auswirkt. Das dürfte an …  mehr...

Österreich ab Sonntag wieder Hochrisikogebiet

Schlechte Nachrichten für Wintersport-Urlauber: Die Bundesregierung stuft das Nachbarland Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Sonntag an erneut als Hochrisikogebiet ein. Mit der Einstufung verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag mit. Damit stehen alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste. Dänemark, Polen, Tschechien, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande sind schon länger als Hochrisikogebiete ausgewiesen.

Hier gelten in BW ab heute Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte

Wegen gestiegener Corona-Zahlen treten in mehreren Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs von heute an nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte in Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen gelten zwischen 21 und 5 Uhr für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene. Ausnahmen gibt es, wenn triftige Gründe vorliegen, wie Arbeit oder der Besuch von Lebenspartnern. Betroffen sind unter anderem die Städte Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg und Ulm sowie die Landkreise Biberach, Rastatt, Ravensburg, Waldshut und Schwarzwald-Baar.

Baden-Württemberg

Wegen gestiegener Corona-Zahlen im Land Weitere Kreise seit Sonntag: Hier gelten in BW wieder nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte

In mehreren Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs gelten wieder nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Nicht-Geimpfte. Grund sind gestiegene Corona-Zahlen.  mehr...

Söder für "breiteren Ansatz" in der Corona-Politik

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will in der Corona-Politik künftig einen "breiteren Ansatz" verfolgen. „Ich habe über den Jahreswechsel lange nachgedacht, viele Gespräche geführt - privat und politisch - und aus diesen zwei Corona-Jahren auch tiefe Lehren gezogen, sagte der CSU-Politiker dem "Münchner Merkur". "Wir brauchen jetzt, gerade bei Omikron, einen breiteren Ansatz. Es wird nicht mehr ausreichen, die Lage nur medizinisch und virologisch zu betrachten. Wir müssen auch auf die gesellschaftliche und soziale Komponente stärker achten.

Rutte kündigt Lockerungen in Niederlanden an

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte kündigt trotz rekordhoher Infektionszahlen eine Lockerung der Corona-Beschränkungen an. Von Samstag an dürften Geschäfte jenseits des Grundbedarfs sowie Friseursalons und Kosmetikstudios erstmals wieder seit Mitte Dezember öffnen - allerdings unter strengen Auflagen und nur bis 17.00 Uhr.

Bars, Restaurants und Museen würden bis mindestens 25. Januar geschlossen bleiben. Gastwirte und der Kultursektor sind empört. Angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen könnten nicht mehr Sektoren zugleich geöffnet werden, sagte Rutte. "Alles zugleich geht nicht, das Risiko ist zu groß." Ende des Monats werde es möglicherweise neue Lockerungen geben.

Corona-Inzidenz in BW wieder über 500

Nach mehr als einem Monat ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg wieder über die 500er-Marke gestiegen. Am Freitag teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mit, dass sich in den vergangenen sieben Tagen landesweit 519,4 Menschen je 100 000 nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt hätten. Zuletzt hatte der Wert am 8. Dezember über 500 gelegen. 30 weitere Menschen sind seit gestern gestorben.

Hannover: 2.400 Menschen protestieren gegen Verschwörungsmythen

Mit einer Mahnwache haben am Freitag in Hannover nach Polizeiangaben rund 2.400 Menschen an die Opfer der Corona-Pandemie erinnert und gegen Verschwörungsmythen protestiert. Die Teilnehmenden verteilten sich mit Masken und Abstand auf dem gesamten Opernplatz. Viele Parteien und Verbände erhoben bei der Kundgebung ihre Flaggen.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) besuchte die Mahnwache. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) sagte, Corona sei die häufigste Todesursache in Europa. Schutzimpfungen gegen das Virus seien unverzichtbar. Kritik an Corona sei legitim, müsse aber auf Fakten beruhen: „Meinungen müssen und können wir aushalten, falsche Fakten allerdings nicht.“

Hannovers Georgstraße ist wegen der großen Teilnahme an der Mahnwache Gemeinsam Haltung zeigen mittlerweile gesperrt. Danke Hannover für dieses Signal! https://t.co/1b3hokmEHC

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels haben wir Oberbürgermeister Belit Onay fälschlicherweise damit zitiert, Corona sei die häufigste Todesursache in Deutschland. Wir haben die Passage entsprechend korrigiert. Tatsächlich war seine Aussage: „Corona ist die häufigste Todesursache in Europa“. Er bezieht sich auf eine Studie der WHO.

Fast alle Corona-Berater von Polens Regierung treten zurück

In Polen hat der Streit um die staatliche Corona-Politik zu einem offenen Eklat im medizinischen Beratergremium der Regierung geführt. Aus Protest gegen den zunehmenden Einfluss von Impfgegnern verließen 13 von 17 Mitgliedern am Freitag den Medizinischen Rat.

Die Experten begründeten dies in einem Schreiben an Ministerpräsident Mateusz Morawiecki mit einem „mangelnden Einfluss“ ihrer Empfehlungen. „Gleichzeitig haben wir beobachtet, dass es eine wachsende Toleranz für Gruppen gibt, die die Bedrohung durch Covid-19 und die Bedeutung von Impfungen im Kampf gegen die Pandemie verneinen.“

HH: Impfgegner scheitern mit Eilantrag gegen Demonstrationsverbot

Die Organisatoren der Impfgegner-Demonstrationen in Hamburg sind mit ihrem Eilantrag gegen das Verbot einer Versammlung an diesem Samstag gescheitert. Das Hamburgische Verwaltungsgericht habe den Antrag abgewiesen, teilte ein Gerichtssprecher mit.

Das Gericht teilte demnach die Einschätzung der Polizei, die die Demonstration aus Infektionsschutzgründen verboten hatte. Es bestünden „hinreichende konkrete und belastbare Anhaltspunkte, dass – wie bei vorangegangenen, von der Antragstellerin angemeldeten Versammlungen - auch bei Durchführung dieser Versammlung eine Vielzahl von Teilnehmenden die Maskenpflicht sowie Mindestabstände nicht einhalten würden“, hieß es vom Gericht.

In Bad Mergentheim hat die Justiz gerade ein anderslautendes Urteil gefällt:

Kretschmer dankt Medizinstudierenden für Aktion gegen Corona-Protest

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat den Medizinstudierenden der TU Dresden für ihre Aktion gegen einen Corona-Protest gedankt. „Ein klares und wichtiges Statement der Studierenden der @Medizin_TUD“, schrieb der CDU-Politiker am Freitag auf seinem Twitter-Account und setzte ein „Danke!“ dahinter.

Ein klares und wichtiges Statement der Studierenden der @Medizin_TUD. Danke! Sie erleben täglich, dass nicht Maßnahmen gegen das Virus das Problem sind, sondern das Virus selbst. #Impfen schützt und entlastet die Krankenhäuser. #ImpfenStattSchimpfen #DD1301 #CoronaSN https://t.co/Ljl2VegXAu

Das Dresdner Uniklinikum war am Donnerstag Ziel der angeblichen „Spaziergänger“. Die Studentinnen und Studenten hatten sich schützend davor gestellt. Dass die Polizei auch Personalien der Studierenden aufgenommen hat, sorgte für heftige Kritik in den sozialen Netzwerken.

Lauterbach: Novavax-Impfstoff ab Februar verfügbar

Der Impfstoff von Novavax wird nach Angaben von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am 21. Februar in Deutschland verfügbar sein. Die Firma habe am Donnerstag zunächst die Lieferung von 1,75 Millionen Impfdosen zugesagt, sagt Lauterbach. Weitere 3,25 Millionen seien gekauft. „Ich kann nicht sagen, wann sie geliefert werden.“ Er hoffe aber, dass dies noch im Februar der Fall sein werde.

Fake-Anmeldungen blockieren Impftermine für Studenten

Bei einer Heidelberger HNO-Praxis haben sich hunderte Unbekannte mit Fantasienamen angemeldet. Dadurch blockierten sie über 300 Impftermine.

Heidelberg

Heidelberger Impfaktion torpediert Fake-Anmeldungen blockieren Impftermine für Studenten

Bei einer Heidelberger HNO-Praxis haben sich hunderte Unbekannte mit Fantasienamen angemeldet. Dadurch blockierten sie über 300 Impftermine.  mehr...

RKI: Zahl der Corona-Todesfälle wird wieder steigen

Bei den Corona-Infektionsfällen wird die Omikron-Variante die Delta-Variante in wenigen Tagen vollständig verdrängt haben, so Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts. Durch die Masse an Infektionen müsse man sich darauf einstellen, dass die Zahlen der Krankenhauseinweisungen und der Todesfälle wieder steigen würden, sagt Wieler. Bisher hätten die Todesfälle noch nicht wieder zugenommen: „Das wird sich aber ändern.

Lauterbach: Habe Priorisierung bei PCR-Tests angeordnet

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ordnet eine Priorisierung bei den PCR-Tests an. Vorrang soll das Personal in medizinischen Einrichtungen haben, sagte der SPD-Politiker.

Regierungsziel bleibt: 80 Prozent Erstimpfquote bis Ende Januar

Die Bundesregierung hält nach Angaben einer Regierungssprecherin am Ziel fest, bis Ende Januar eine Quote an Erstimpfungen von 80 Prozent zu erreichen. Dies sei ein sehr ehrgeiziges Ziel, an dem man mit Hochdruck arbeite, sagt die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann: „Wir haben noch etwas Zeit.

Zuvor hatte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Zweifel geäußert, ob das Ziel noch erreichbar sei. Am Donnerstag ließen sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 734.061 Menschen impfen. Darunter waren 50.604 Erstimpfungen. Insgesamt haben bisher 74,9 Prozent mindestens eine Impfung erhalten.

Bundesrat genehmigt neue Quarantäne-Regeln

Die neuen Quarantäneregeln für Corona-Infizierte und Kontaktpersonen können in Kraft treten. Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat einer Verordnung zugestimmt, die dafür einen rechtlichen Rahmen schafft. Sie sieht unter anderem vor, dass sich dreifach geimpfte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nicht mehr in Quarantäne begeben müssen. Außerdem werden damit kürzere Quarantänezeiten im Fall von Infektionen ermöglicht, um bei stark steigenden Infektionszahlen den personellen Zusammenbruch wichtiger Versorgungsbereiche zu verhindern.

Lauterbach: Deutschland kann Pandemie in diesem Jahr beenden

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht ein Ende der Pandemie kommen. Es gebe die Möglichkeit, die Pandemie in Deutschland in diesem Jahr zu beenden, sagte er im Bundesrat. Nun müsse diese Möglichkeit auch genutzt werden. Nicht jedes Land sei dazu in der Lage. „Wir sind privilegiert“, sagte der SPD-Politiker.

Johnson und Johnson schützt vor schwerem Omikron-Verlauf

Eine Booster-Impfung mit dem Impfstoff von Johnson und Johnson schützt einer Studie zufolge vor einem schweren Verlauf bei einer Infektion mit der Omikron-Variante. Die Auffrischungsimpfung habe eine Wirksamkeit von 85 Prozent bei der Verhinderung einer Einweisung ins Krankenhaus für ein bis zwei Monate, heißt es in einer Studie der südafrikanischen Forschungsorganisation SAMRC. Für die Studie habe man medizinisches Fachpersonal untersucht, dass sich in der vierten Corona-Welle in Südafrika mit Omikron angesteckt habe.

Umfrage: Fast die Hälfte zufrieden mit Corona-Maßnahmen

44 Prozent der Bundesbürger sind laut ZDF-Politbarometer zufrieden mit den gegenwärtigen Corona-Maßnahmen. 30 Prozent meinen, sie müssten härter ausfallen – das ist ein Rückgang von zwölf Prozentpunkten gegenüber dem Dezemberwert.

22 Prozent halten sie für übertrieben (minus sechs). 69 Prozent der Befragten finden, dass Corona und die Folgen das wichtigste Problem in Deutschland ist.

Auf dem zweiten Platz folgt mit deutlichem Abstand das Thema Klima mit 33 Prozent. Für eine allgemeine Impfpflicht sprechen sich 62 Prozent aus. Nur die AfD-Anhänger sind mehrheitlich dagegen.

RKI: Neuer Höchststand bei Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat einen neuen Höchstwert bei den Neuinfektionen gemeldet. 92.223 neue Corona-Fälle wurden registriert, nachdem schon die Tage davor Negativ-Rekorde verzeichnet wurden. Das sind 35.888 Fälle mehr als am Freitag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 470,6 von 427,7 am Vortag. 286 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 115.337. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 7,83 Millionen Corona-Tests positiv aus.

So viele Teststellen wie nie in Rheinland-Pfalz

Die Zahl der öffentlichen Corona-Teststellen in Rheinland-Pfalz ist auf 2.158 gestiegen. Das sind so viele wie noch nie seit dem Beginn der Pandemie. Das zuständige Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung rechnet damit, dass es landesweit bald 2.500 sein werden. Das sind deutlich mehr als beim bisherigen Höchststand im Sommer letzten Jahres. Im Juli 2021 gab es landesweit knapp 1.700 Einrichtungen für die kostenlosen Bürgertests. Die meisten Betreiber der Teststellen seien private Unternehmen, so das Landesamt.

Zahl der Corona-Intensivpatienten noch rückläufig

Die anrollende Omikron-Welle in Deutschland schlägt sich bisher noch nicht auf den Intensivstationen nieder. Die Zahl der dort behandelten Corona-Infizierten ist erstmals seit Mitte November wieder knapp unter die 3.000er-Marke gesunken, wie aus Daten des Divi-Intensivregisters hervorgeht (Stand: Donnerstag). Seit dem Höhepunkt der vierten Welle im Dezember mit rund 5.000 Corona-Intensivpatienten gleichzeitig ist die Zahl stetig zurückgegangen. Auch bei den gemeldeten Erstaufnahmen ist der Trend rückläufig. Experten sehen aber noch keinen Grund zur Entwarnung für die nächsten Wochen, unter anderem wegen offener Fragen zu Omikron und einer erwarteten weiteren Zunahme der Ansteckungen.

Veränderte Quarantäne-Regeln passieren den Bundestag

Der Bundestag hat den Weg für die zwischen Bund und Ländern verabredeten neuen Quarantäneregeln in der Corona-Pandemie freigemacht. Die Verordnung, die am Abend gebilligt wurde, schafft unter anderem den rechtlichen Rahmen dafür, dass sich dreifach geimpfte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nicht mehr isolieren müssen. Außerdem werden damit kürzere Quarantänezeiten ermöglicht, um bei stark steigenden Infektionszahlen den personellen Zusammenbruch wichtiger Versorgungsbereiche zu verhindern.

Bevor die Verordnung in Kraft treten kann, muss heute noch der Bundesrat zustimmen. Konkret umgesetzt werden die Regeln dann anschließend von den einzelnen Bundesländern. Damit werden Vereinbarungen der Ministerpräsidentenkonferenz aus der vergangenen Woche umgesetzt.

Omikron jetzt auch in Deutschland dominierend

Die Omikron-Variante des Corona-Virus ist jetzt auch in Deutschland vorherrschend. Inzwischen liegt der bundesweite Anteil bei 73,3 Prozent, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht mitteilt. Die Verbreitung der über lange Zeit dominierenden Delta-Variante schrumpfte auf 25,9 Prozent. Vor einer Woche hatte das RKI den Omikron-Anteil in Deutschland noch auf 44,3 Prozent beziffert. Dabei steige die Ausbreitung in allen Bundesländern an und liege zwischen elf Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 96 Prozent in Bremen.

Frankreich: Lehrerinnen und Lehrer kritisieren Corona-Politik und streiken

In Frankreich haben Lehrerinnen und Lehrer wegen der Corona-Politik an Schulen gestreikt. Auch Eltern und Oppositionspolitiker gingen auf die Straße. Die Lehrer kritisieren etwa eine aus ihrer Sicht chaotische Kommunikation. Über Änderungen würden sie nur kurzfristig informiert. Außerdem fordern sie mehr staatliche Unterstützung, etwa FFP2-Masken oder Luftfilter für die Klassenräume. Die Corona-Maßnahmen für Bildungseinrichtungen in Frankreich hatten sich allein seit Anfang des Jahres dreimal geändert. Wegen des Streiks war nach Gewerkschaftsangaben landesweit jede zweite Grundschule geschlossen - auch im Elsass blieben viele Schulen zu.

Wegen Covid-Ausbruch: VW fährt Werke in China runter

Volkswagen hat wegen eines Covid-Ausbruchs zwei Werke im chinesischen Tianjin heruntergefahren. Ein Sprecher sagte, einige Mitarbeitende hätten sich mit dem Corona-Virus infiziert. In der Millionenstadt breitet sich die Omikron-Variante des Corona-Virus aus. Millionen Einwohnerinnen und Einwohner wurden bereits zweimal getestet, die Stadt ist im Teil-Lockdown. Davon sind auch mehr als 100 deutsche Unternehmen betroffen. Tianjin liegt etwa 100 Kilometer von der chinesischen Hauptstadt Peking entfernt. Dort sollen am 4. Februar die Olympischen Winterspiele beginnen.

BW will FFP2-Masken in Bus und Bahn

Baden-Württemberg will eine bundesweite FFP2-Masken-Pflicht auch in Bussen und Bahnen erreichen. In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dringen Landes-Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) und sein Verkehrskollege Winfried Hermann (Grüne) darauf, diese Verschärfung in die Tat umzusetzen. Das Land wolle vorerst aber nicht mit einer eigenen Regelung vorpreschen, um einen Flickenteppich zu vermeiden. Das wird von der Opposition heftig kritisiert. Die SPD meint: die Landesregierung eiere herum und rufe hilflos nach dem Bund. Auch die FDP fordert, eine FFP2-Maskenpflicht nach dem Vorbild von Bayern unabhängig vom Bund einzuführen.

Luca-App steht immer wieder in Kritik

Die Luca-App sollte das Ende von Dauer-Lockdowns und Zettelchaos bedeuten. In 13 Bundesländern war die App zwischenzeitlich im Einsatz und wurde oder wird dort von Gesundheitsämtern, der Gastronomie und der Kulturbranche genutzt. Gleichzeitig gibt es aber auch immer mehr Kritik – besonders wegen Sicherheitslücken, die theoretisch sogar ganze Gesundheitsämter lahmlegen könnten. Schleswig-Holstein hat schon angekündigt, die Lizenz nicht zu verlängern. In zwölf Bundesländern – darunter auch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – wird aktuell geprüft, ob die Lizenz weiter verlängert wird.

Coronavirus Immer wieder Kritik an der „luca“-App

Die Luca-App sollte das Ende von Dauer-Lockdowns und Zettelchaos bedeuten. Doch inzwischen gerät sie wegen verschiedener Sicherheitslücken immer wieder in Kritik.  mehr...

Stadt Koblenz verbietet Protestmärsche gegen Coronamaßnahmen

Die Stadt Koblenz verbietet die unangemeldeten Protestmärsche gegen die Coronamaßnahmen. Das hat die Stadt am Donnerstagnachmittag mitgeteilt. Grund dafür seien die Übergriffe und die fehlenden Corona-Schutzmaßnahmen bei den vergangenen Protesten gewesen, sagte der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner am Nachmittag. Den Protestmärschen hatten sich zum Teil mehrere Tausend Menschen beteiligt. Viele von ihnen ohne Abstand und Maske. Die unangemeldeten Demonstrationen will die Stadt nun nicht mehr hinnehmen und erlässt deswegen eine Allgemeinverfügung. Damit folgt sie der Forderung vieler Stadtratsfraktionen und Organisationen, die ein Verbot der Proteste gefordert haben. Es sei weiterhin möglich, öffentliche Versammlungen offiziell anzumelden, heißt es von der Stadt.

Pflegekräfte vermissen Rückhalt aus der Politik

Pflegekräfte in der Altenpflege fühlen sich von der Politik nicht verstanden und sehen wenig Besserung. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe hervor. Fast drei Viertel der befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, dass sich der Fachkräftemangel in ihrem Bereich verschärft hat. 40 Prozent tragen sich demnach mit dem Gedanken, ihren Beruf aufzugeben. Insgesamt wurden rund 700 Pflegekräfte befragt. 96 Prozent gaben an, sie glaubten nicht, dass die Verantwortlichen aus der Politik ihre Lage verstanden hätten.

Großteil der Covid-Patienten auf Intensivstationen sind ungeimpft

Der Großteil der Covid-Patienten auf den Intensivstationen in Deutschland sind ungeimpft. Zwischen dem 14. Dezember 2021 und dem 12. Januar 2022 seien fast zwei Drittel der Covid-19-Neuaufnahmen mit bekanntem Impfstatus ungeimpft gewesen, teilen das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Deutsche Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mit. 9,6 Prozent hätten einen unvollständigen Immunschutz (Genesen ohne Impfung bzw. Teil-Immunisierung) aufgewiesen. 28,4 Prozent der Covid-19-Aufnahmen auf Intensivstationen hatte demnach einen vollständigen Impfschutz (Grundimmunisierung oder Booster), der Anteil mit Boosterimpfung habe dabei etwa 5,8 Prozent betragen.

Kontakt mit Infiziertem: Heil in Quarantäne

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ist wegen des Kontakts zu einer positiv getesteten Person in häuslicher Quarantäne. Das sagt Kerstin Griese, parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium. Heil kann damit seine Pläne für die laufende Amtszeit nicht selbst im Bundestag vorstellen.

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