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Die Corona-Pandemie hält an. Die Zahlen steigen wieder und die neue Variante BA.5 beschäftigt die Politik. Alle Infos dazu hier!

BW: Ende der Maskenpflicht und der 3G-Regel im Landtag

Die coronabedingte Maskenpflicht und 3G-Regel im baden-württembergischen Landtag sind abgeschafft. Erstmals in dieser Wahlperiode können nun wieder alle Abgeordnete auf ihren Plätzen im Plenarsaal Platz nehmen, teilte der Landtag am Mittwoch mit. Zudem sind ab dem 1. Juni auch Besucher wieder erlaubt.

RKI meldet 103.631 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 591,8

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken und liegt laut Robert Koch-Institut bei 591,8. Der Wert ist laut Experten aber nur bedingt aussagekräftig. Die Zahl der Infektionen seit Pandemiebeginn überstieg die Marke von 25 Millionen. Damit liegt der Inzidenzwert erstmals seit Januar unter 600. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 632,2 gelegen (Vorwoche: 887,6; Vormonat: 1424,6).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI 106.631 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 141.661 registrierte Ansteckungen) innerhalb eines Tages. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 241 neue Todesfälle (Vorwoche: 343) im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 135.942.

Drosten erklärt Rückzug aus Corona-Gremium

Ende April hatte der Virologe Christian Drosten mitgeteilt, dass er sich aus einem Gremium zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Beschränkungen in Deutschland zurückzuziehen wird. In einem Interview mit Deutschlandfunk lieferte der der Chefvirologe der Berliner Charité nun neue Hintergründe zu seiner Entscheidung. Der Reibungspunkt sei, „dass hier von einem Gremium etwas verlangt wird, was eine Herkulesaufgabe ist, was die Gesamtheit der fachwissenschaftlichen Community sowieso leisten wird“. Drosten kritisierte sowohl die Zusammensetzung des Rates als auch das Zeitfenster für den Bericht. Der Wissenschaftsprozess sei deutlich langsamer, als die Politik erwarte. Bis zum Sommer könne man keine fundierten Ergebnisse liefern.

Auswertung des Infektionsschutzgesetzes - "Hier wird von einem Gremium etwas verlangt, was eine Herkules-Aufgabe ist" https://t.co/mSbA5rXZuC

Rentner wegen Nicht-Bezahlens eines Corona-Bußgeldes vor Gericht

Ein Rentnerehepaar muss sich am Dienstag wegen Nicht-Bezahlens eines Corona-Bußgeldbescheides vor dem Amtsgericht Hamburg verantworten. Die 87 Jahre alte Rentnerin musste im Juni 2021 dringend die Toilette in einer Bäckerei aufsuchen. Dabei soll das Rentnerehepaar das Corona-Kontaktformular nicht vollständig ausgefüllt haben. Gegen die beiden Bußgeldbescheide von jeweils 178,50 Euro hatten die beiden Einspruch eingelegt. Die Angaben reichten jedoch nicht aus, um das Verfahren einzustellen. Der Vorfall hatte für viel Wirbel und Unverständnis gesorgt. Unter anderem kümmerte sich ein CDU-Politiker um die Angelegenheit, die Bäckerei wollte das Bußgeld für die Rentner übernehmen.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 632,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 632,2 an. (Vortag 639,5; Vormonat: 1457,9). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig – aber nicht tagesaktuell – weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

BW: Ab Dienstag nur noch fünf Tage Isolation

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, muss in Baden-Württemberg ab diesem Dienstag nur noch für fünf Tage in Isolation. Die Quarantäne für enge Kontaktpersonen entfällt zudem vollständig, wie das Sozialministerium in Stuttgart am Montag mitteilte. Die neue Regelung trete bereits am Dienstag in Kraft.

Stuttgart

Neue Quarantäne- und Absonderungsregeln BW: Künftig nur noch fünf Tage Isolation nach positivem Corona-Test

Nachdem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Montag die neuen Absonderungs-Empfehlungen des Robert Koch-Instituts vorgestellt hat, folgt auch Baden-Württemberg.  mehr...

Neuseeland wieder für Touristen offen

Ab heute hat Neuseeland wieder für Touristen aus 60 Ländern geöffnet. Nach zwei Jahren Abschottung wegen der Corona-Pandemie dürfen zweifach geimpfte Besucher aus visabefreiten Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder einreisen. Sie müssen allerdings einen negativen Test vor und nach der Einreise vorweisen. Neuseeland mit seinen fünf Millionen Einwohnern galt lange als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus. Der Inselstaat hatte sich im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und verfolgte zeitweise eine sogenannte Null-Covid-Strategie.

Bundesweite Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet bundesweit 4.032 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Das sind 16.052 Fälle weniger als am Montag vergangener Woche (20.084). Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt auf 639,5 (Vortag: 666,4). Neue Todesfälle gab es dem RKI zufolge zuletzt keine. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle seit Pandemie-Beginn liegt damit weiterhin bei 135.461.

Keine Corona-Tests mehr an Schulen in Rheinland-Pfalz

An den rheinland-pfälzischen Schulen entfallen ab heute die Tests auf das Coronavirus. Eine Sprecherin des Bildungsministeriums sagte dem SWR, Schulen könnten aber weiterhin Tests anbieten und so ihre Restbestände an Schnelltests aufbrauchen. Ebenfalls nicht mehr gilt die Vorgabe, dass sich eine Klasse bei einem Corona-Fall an fünf aufeinander folgenden Tagen testen lassen muss. Die Infektionszahlen an den Schulen waren zuletzt deutlich zurückgegangen.

In Baden-Württemberg ist die Testpflicht an Schulen und Kitas schon vor einigen Wochen ausgelaufen – mit dem Anfang der Osterferien.

Zum ersten Mal seit September keine neuen Todesfälle

Das Robert-Koch-Institut meldet zum ersten Mal seit Monaten keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Dass an Wochenenden weniger Todesfälle gemeldet werden, ist gewöhnlich – gar keine neuen Fälle hat es das letzte Mal im September gegeben. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei etwas über 4.000. Vor einer Woche waren es noch 20.000

Ab heute gelten in Rheinland-Pfalz neue Corona-Regeln

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie sind am 3. April die meisten Regeln und Schutzmaßnahmen in Rheinland-Pfalz weggefallen, zum 1. Mai gibt es neue Lockerungen. Was wieder erlaubt ist und wo es noch Einschränkungen gibt:

Rheinland-Pfalz

Was geht, was (noch) nicht? Die in RLP gültigen Corona-Regeln in der Übersicht

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie sind am 3. April die meisten Regeln und Schutzmaßnahmen in Rheinland-Pfalz weggefallen, zum 29. Mai treten weitere Lockerungen in Kraft. Was wieder erlaubt ist und wo es noch Einschränkungen gibt:  mehr...

Inzidenz sinkt auf 666,4

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 11.718 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 27.461 Fälle weniger als am Sonntag vergangener Woche, als 39.179 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 666,4 von 758,5 am Vortag. 10 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 135.461.

Peking verschärft Corona-Maßnahmen weiter

Die Verwaltung von Peking hat die Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft. Nach den Ferientagen rund um den 1. Mai müssen alle Bürger einen negativen Test vorweisen, wenn sie öffentliche Orte aufsuchen, Bus und Bahn nutzen wollen oder an Sportveranstaltungen und Gruppenreisen teilnehmen wollen. Während der freien Tage sind Restaurant-Besuche verboten. In Peking wurden unlängst rund 150 Gebäude abgeriegelt, nachdem rund hundert Corona-Infektionen binnen einer Woche nachgewiesen worden waren. Fast alle 22 Millionen Einwohner müssen sich auf das Virus testen lassen. Ausstellungen, Aufführungen und Hochzeitsfeiern wurden abgesagt, auch Sportstätten mussten schließen.

Barmer: Viele Eltern haben pandemiebedingtes Kinderkrankengeld beantragt

Eltern haben im vergangenen Jahr mehr Kinderkrankengeldtage genommen als im Vorjahr. Das geht aus einer Analyse der Krankenkasse Barmer hervor, die der Welt am Sonntag vorliegt. Barmer-Chef Christoph Straub sagte, etwa 30 Prozent der insgesamt gezahlten Tage seien auf das pandemiebedingte Kinderkrankengeld entfallen. Dieses hätten Eltern erstmalig nutzen können, wenn sie ihre Kinder wegen Schul- und Kitaschließungen in der Corona- Pandemie betreuen mussten.

Deutschland: Knapp fünf Prozent doppelt geboostert

Fast fünf Prozent der Menschen in Deutschland haben ihren zweiten Corona-Booster bekommen. Laut dem Robert-Koch-Institut haben 3,9 Millionen Menschen eine zweite Auffrischungsimpfung bekommen. Die meisten der doppelt Geboosterten sind über 60 – hier sind es gut 14 Prozent der Menschen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die zweite Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70 und für diejenigen mit bestimmten Vorerkrankungen. Knapp 76 Prozent der Menschen in Deutschland sind grundimmunisiert, knapp 60 Prozent der Bevölkerung sind einfach geboostert

Münchner Oktoberfest soll stattfinden – ohne Zugangsbeschränkungen

Das größte Volksfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, soll nach zwei Jahren Corona-Zwangspause dieses Jahr wieder stattfinden. Das hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) angekündigt. Zugangsbeschränkungen solle es nicht geben, sagte Reiter. Er hoffe, dass sich die Corona-Lage im Herbst nicht so zuspitze, dass das Oktoberfest kurzfristig abgesagt werden müsse. Geplant ist die Münchner Wies'n vom 17. September bis zum dritten Oktober.

Die #Wiesn 2022 findet statt. Nach zwei coronabedingten Ausfällen wird es in diesem Jahr in #München wieder ein #Oktoberfest geben. Dies gab OB Dieter Reiter heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. https://t.co/HdnB9UNlvU

Verkürzte Isolationszeit: Lauterbach empfiehlt, Tests zu machen

Wenn die Isolationszeit nach einer Corona-Infektion verkürzt wird, sollten sich Betroffene am Ende der Zeit auf jeden Fall testen. Das hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach empfohlen (SPD). Nach 5 Tagen seien viele Menschen noch positiv und könnten andere anstecken, sagte er in der ARD. Bisher dauern Isolation und Quarantäne in der Regel zehn Tage und können mit einem negativen Test frühestens nach sieben Tagen vorzeitig beendet werden.

Die Isolation für #Corona-Infizierte soll bundesweit einheitlich auf fünf Tage verkürzt werden. Das @rki_de will kommende Woche eine entsprechende Empfehlung vorlegen. Bundesgesundheitsminister @Karl_Lauterbach (SPD) warnt dennoch vor Sorglosigkeit. https://t.co/NgVDlrmoSu

Lockdown in Shanghai: Menschen demonstrieren an den Fenstern und fordern Lebensmittel

In Shanghai haben Menschen am Abend dafür demonstriert, Lebensmittel von der Regierung zu bekommen. Sie trommelten und riefen aus ihren Fenstern. Hintergrund ist der Lockdown, der seit einem Monat anhält. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen auch nicht für Einkäufe verlassen. Die Lieferungen der Regierung funktionieren nicht überall. Proteste sind in China außergewöhnlich, weil es keine Meinungsfreiheit gibt. Behören warnten mit Lautersprecherdurchsagen und Textnachrichten, ausländische Agenten hätten die Aktion organisiert.

Infizierte müssen nur noch für fünf statt zehn Tage in Isolation

Corona-Infizierte müssen nur noch für fünf statt zehn Tage in Isolation. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern geeinigt. Grundlage sei eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, teilte das Gesundheitsministerium in Magdeburg mit. Die Isolationsregeln sollen kommende Woche angepasst werden.

Auch Baden-Württemberg lockert Regeln für Isolation

Auch in Baden-Württemberg müssen Corona-Infizierte bald nur noch fünf Tage in Isolation – wenn sie dann zwei Tage keine Symptome mehr haben. Die Landesregierung plant nach SWR-Informationen, die entsprechende Verordnung zu ändern. Die neuen Regeln sollen ab nächstem Montag gelten. Für das Isolationsende nach fünf Tagen soll dann auch kein negativer Test mehr nötig sein. Rheinland-Pfalz hatte schon vor einigen Tagen angekündigt, diese Regelungen einzuführen.

Baden-Württemberg

Neue Regelung soll ab Mai gelten Baden-Württemberg verkürzt Isolation von Corona-Infizierten auf fünf Tage

Bislang mussten die Menschen in BW zehn Tage in Isolation gehen und konnten sich erst nach sieben Tagen freitesten, wenn sie Corona-positiv waren. Das soll sich nun ändern.  mehr...

Gab es einen Babyboom dank Corona?

In Deutschland sind im vergangenen Jahr so viele Kinder auf die Welt gekommen wie seit 24 Jahren nicht mehr. Wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht, gab es mehr als 795.000 Geburten – zwei Prozent mehr als in den Vorjahren. Ob die höhere Geburtenrate mit der Corona-Pandemie zusammenhängt, ist unklar. Dagegen ging die Zahl der Hochzeiten erneut zurück. 2021 gab es in Deutschland nur noch knapp 360.000 Eheschließungen. Das sind so wenige wie seit dem Ersten Weltkrieg nicht mehr.

2021 haben rund 357 800 Paare geheiratet. Weniger #Eheschließungen wurden in Deutschland lediglich während des Ersten Weltkriegs in den Jahren 1915 bis 1918 registriert. Dagegen stieg die Zahl der #Geburten in Deutschland auf den höchsten Stand seit 1997: https://t.co/XJyAyuvVOS https://t.co/DuyTzH3SIw

Drosten nicht mehr bei Entwicklung der Corona-Regeln dabei

Der Chefvirologe der Berliner Charite, Christian Drosten, ist nicht mehr im Sachverständigenrat der Bundesregierung, der das Infektionsschutzgesetz auswertet. Damit ist er an der Entwicklung der Corona-Maßnahmen nicht mehr beteiligt.

Drosten sei zu der Überzeugung gelangt, dass Ausstattung und Zusammensetzung nicht ausreichten, um eine wissenschaftlich hochwertige Evaluierung gewährleisten zu können, sagte eine Charité-Sprecherin. Außerdem seien Inhalte der Beratungen nach Außen gelangt und hätten so zu einer irreführenden und falschen Berichterstattung geführt.

Dass Drosten aus dem Gremium austritt, sei ein schwerer Verlust, niemand könnte es besser, twitterte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Zu dem Sachverständigenrat gehörten bislang 18 Experten aus unterschiedlichen Branchen, darunter Wissenschaftler, Mediziner, Juristen und Beamte. Drosten bleibt aber Mitglied des sogenannten „Corona-Expertenrats“, der die Bundesregierung berät.

Leider hat mir gerade @c_drosten mitgeteilt, dass er die Auswertung des Infektionsschutzgesetzes für die Bundesregierung und das Parlament nicht weiter begleitet. Das ist ein schwerer Verlust, weil niemand könnte es besser.

BW: Viele Menschen haben sich mehrfach mit Corona angesteckt

Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg haben sich offenbar bereits mehrmals mit dem Coronavirus angesteckt. Das berichten die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung und beziehen sich auf Angaben aus dem Landesgesundheitsamt. Danach hätten sich landesweit mehr als 70.000 Menschen mindestens zweimal mit Corona angesteckt – dass sei ein Anteil von 3,8 Prozent. Im Dezember vergangenen Jahres seien es nur 0,5 Prozent gewesen. Rechne man die Werte aus Baden-Württemberg auf Deutschland hoch, dürften sich seit Jahresbeginn mehr als 500.000 Menschen zum wiederholten Mal angesteckt haben, schreiben die Zeitungen.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 130.104 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 56.221 Fälle weniger als am Donnerstag vergangener Woche, als 186.325 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 826,0 von 887,6 am Vortag. 246 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöhte sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 1345.078.

Wegen Corona: Immer weniger Musikvereine in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es wegen der Corona-Pandemie immer weniger Musikvereine. Nach Angaben des Landesmusikverbands haben sich dreimal so viele Vereine auflöst wie vor der Pandemie. Wegen der strengen Auflagen hätten viele Musizierende ihre Mitgliedschaft gekündigt. Besonders schwierig sei die Situation bei den Chören. Musikbegeisterte müssten nun mühsam zurückgewonnen werden. Der Landesmusikverband startet dafür im Mai eine Imagekampagne. Sie wird vom Land Baden-Württemberg mit rund 250.000 Euro bezuschusst.

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt wieder unter 900

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut unter 900 gesunken: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Mittwochmorgen mit 887,6 an. Am Vortag hatte er bei 909,1 gelegen, vor einer Woche bei 688,3.

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen lag demnach bei 141.661, nach 136.798 am Vortag und 198.583 vor einer Woche. Binnen 24 Stunden wurden laut RKI zudem 343 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 134.832.

Shanghai meldet 48 weitere Corona-Tote - Neuinfektionen sinken

Shanghai verzeichnet Regierungsangaben zufolge binnen 24 Stunden 48 neue Corona-Todesfälle gegenüber 52 am Vortag. Die Zahl der bestätigten symptomatischen Infektionen fällt auf 1.606, tags zuvor waren es 1.661. Chinas größte Stadt meldet 11.956 neue asymptomatische Coronavirus-Fälle (Vortag: 15.319). Shanghai kämpft derzeit mit dem größten Virus-Ausbruch, den China seit Beginn der Pandemie verzeichnet hat. Die Abriegelung der chinesischen Finanzmetropole geht in die vierte Woche.

Rheinland-Pfalz lockert Corona-Quarantäneregeln

Rheinland-Pfalz lockert ab Sonntag die Corona-Quarantäneregeln. Infizierte können ihre Isolation künftig nach fünf Tagen beenden – und zwar dann, wenn die Infektion ohne Symptome verläuft oder diese 48 Stunden vorher verschwunden sind. Freitesten müssen sie sich nicht mehr. Das hat Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) gesagt. Halten Symptome wie Fieber und Husten an, müssen Infizierte weiter abgesondert bleiben, maximal zehn Tage lang. Kontaktpersonen von Infizierten müssen künftig nicht mehr in Quarantäne - unabhängig von ihrem Alter und ihrem Impfstatus. Außerdem werden die Gesundheitsämter an den Wochenenden keine neuen Corona-Infektionen mehr melden.

Rheinland-Pfalz

Corona-Maßnahmen RLP verkürzt Isolationszeit nach Infektion auf fünf Tage

Rheinland-Pfalz lockert weiter die Corona-Maßnahmen. Kontaktpersonen müssen bald nicht mehr in Quarantäne, die Isolationszeit für Infizierte wird halbiert.  mehr...

Geplante Lauterbach-Entführung: Bundesanwaltschaft ermittelt

Im Fall der geplanten Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ermittelt jetzt die Bundesanwaltschaft. Es geht um fünf Beschuldigte, die eine terroristische Vereinigung gegründet beziehungsweise sich dieser angeschlossen haben sollen. Ihr Ziel sei der Sturz der Bundesregierung und das Ende der parlamentarischen Demokratie in Deutschland gewesen. Dazu sollen sie unter anderem die Entführung von Lauterbach geplant haben und bereit gewesen sein, dessen Leibwächter zu töten. Außerdem seien Anschläge auf die deutsche Stromversorgung mit dem Ziel eines bundesweiten Blackouts geplant gewesen. Vier der Beschuldigten sitzen bereits in Untersuchungshaft.

Mainz

REPORT MAINZ mit neuen Details Geplante Lauterbach-Entführung: Neustadter einer der Drahtzieher

Im Fall der "Vereinten Patrioten", die geplant haben sollen Gesundheitsminister Lauterbach zu entführen, gibt es neue Details zu den beiden Hauptverdächtigen aus der Pfalz und Brandenburg.  mehr...

RKI: Bundesweite Inzidenz steigt auf 909,1

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 136.798 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 114.315 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche. Wegen der Osterfeiertage kam es nach Angaben des RKI vergangene Woche zu geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivitäten. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 909,1 von 790,8 am Vortag. 304 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Forderungen nach Aus der Impfpflicht für Klinikpersonal

Die Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflegeheime kann nach Ansicht des FDP-Gesundheitsexperten Andrew Ullmann bei einer sehr hohen Impfrate entfallen. Dann könne auf die Fortsetzung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht verzichtet werden, sagte der FDP-Politiker der Augsburger Allgemeinen (Dienstag). Diese Impfpflicht sei noch während der Delta-Variante eingeführt worden. „Der Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus war mit dieser Variante noch deutlich höher“, argumentierte der FDP-Politiker. Die Impfempfehlung müsse natürlich aufrechterhalten werden.

Bundesärztekammer gegen Impfungen in Apotheken

Die Bundesärztekammer fordert, dass das Impfen allein eine ärztliche Aufgabe bleibt. Sie wandte sich gegen Pläne der Ampelkoalition, das Impfrecht über die gegenwärtigen Modellprojekte hinaus auch auf andere Berufe des Gesundheitswesens zu übertragen, etwa die Apotheken.

Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt begründete das mit der Patientensicherheit. „Es geht nicht um den Stich allein. Vielmehr gehören zu den ärztlichen Impfleistungen unter anderem die Impfanamnese, der Ausschluss akuter Erkrankungen und die Aufklärung zur Impfung“, sagte er. Mögliche Komplikationen wie allergische Reaktionen, Kreislaufprobleme sowie Angstreaktionen müssten beherrscht werden. Auch die Kenntnisse über Impfungen zum Beispiel bei den unterschiedlichen Formen von Autoimmunerkrankungen, bei Einsatz immunsupprimierender Therapien, bei Schwangeren und bei chronisch Erkrankten setzten eine ärztliche Aus-, Weiter- und Fortbildung voraus.

Weniger Corona-Patienten auf Intensivstationen in BW

In Baden-Württemberg ist die Zahl der Patienten, die wegen einer Corona-Infektion auf einer Intensivstation behandelt werden, weiter gesunken. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes liegen derzeit 167 Corona-Patienten auf den Intensivstationen der Kliniken, über 30 weniger als in der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ging in Baden-Württemberg demnach auf 642,1 zurück. Vor einer Woche lag die Zahl bei rund 649. In Rheinland-Pfalz ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder auf mehr als 1.000 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden wurden demnach rund 6.800 neue Fälle gemeldet. 9 weitere Menschen starben in Rheinland-Pfalz an oder mit dem Virus.

Lockdown in mehreren Pekinger Bezirken bereitet den Menschen Sorgen

In Chinas Hauptstadt Peking haben die Behörden einen Lockdown für mehrere Bezirke verhängt. Grund dafür sind 40 neue Corona-Fälle. Insgesamt 21 Millionen Menschen sind von dem Lockdown betroffen. Außerdem wurden Massentests angeordnet. Viele Menschen hatten so etwas befürchtet und versucht, noch schnell Vorräte anzulegen.

In der Stadt haben die Menschen Sorge, dass es auch bei ihnen einen ähnlich strengen Corona-Lockdown geben könnte wie in Schanghai. In den vergangenen Tagen hatte es Dutzende Fälle gegeben. Schanghai geht inzwischen in die vierte Woche des strengen Lockdowns.

Was der Lockdown in Schanghai für die Menschen dort bedeutet, berichtet ARD-Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt

Krankenhausgesellschaft fordert Ende der Impfpflicht für Pflegeberufe

Kliniken in Deutschland fordern, dass die Corona-Impfpflicht für ihr Personal sofort ausgesetzt wird, nachdem die allgemeine Impfpflicht im Bundestag gescheitert ist. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft schreibt für eine Anhörung dazu im Bundestag, man könne den Beschäftigten nicht vermitteln, warum sie zur Impfung verpflichtet sind und ansonsten mit Tätigkeitsverboten belegt werden. Gleichzeitig gelte das aber für die betreuten Patienten nicht.

BW: Abiturprüfungen beginnen erneut unter Corona-Bedingungen

Nach zwei Jahren im Corona-Ausnahmezustand beginnt für etwa 47 400 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg mit den ersten Prüfungen am Montag der Endspurt zum Abitur. Für die meisten ist es das letzte Kapitel einer ganz besonderen Schulzeit. Denn die Abschlussklassen, die nun ihr Abitur ablegen, waren in den vergangenen zwei Jahren durch die Corona-Pandemie geprägt.

Baden-Württemberg

Landesregierung passt Regeln an Unter Corona-Bedingungen: Start der Abiprüfungen in Baden-Württemberg

Für rund 47.400 Schülerinnen und Schüler in BW haben am Montag die Abiturprüfungen begonnen. Wegen Corona wurden einige Regeln angepasst, leichter soll es aber nicht unbedingt werden.  mehr...

RKI: Bundesweite Inzidenz sinkt auf 790

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 20.084 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 398 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 790,8 von 807,0 am Vortag.

Schulleiter in NRW wollen wieder Corona-Testpflicht

Zum Schulstart nach den Osterferien in Nordrhein-Westfalen haben die Schulleiter eine Rückkehr zur Corona-Testpflicht an den Schulen gefordert. Der Vize-Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung NRW, Ralf Niebisch, sagte der Rheinischen Post: Die Pandemie sei nicht vorbei. Daher sei der Verzicht auf jegliche organisierte Schutzmaßnahme falsch. Für die ersten Schultage nach den Ferien wären tägliche Tests für alle Schüler sinnvoll gewesen, damit Infektionen nicht in die Schulen getragen würden.

Shanghai meldet 51 weitere Corona-Tote

Die chinesische Finanzmetropole Shanghai verzeichnet Regierungsangaben zufolge binnen 24 Stunden 51 neue Corona-Todesfälle gegenüber 39 am Vortag. Die Zahl der bestätigten symptomatischen Infektionen steigt auf 2.472, tags zuvor waren es 1.401. Shanghai kämpft derzeit mit dem größten Virus-Ausbruch, den China seit Beginn der Pandemie verzeichnet hat. Die Stadt befindet sich seit mehr als drei Wochen im Lockdown.

Studie: Zwei Drittel haben Gesundheitsprobleme wegen Corona

Zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland klagen über gesundheitliche Folgen wegen der Corona-Pandemie. 65 Prozent der deutschen Bevölkerung über 18 Jahren nehmen nach zwei Jahren Pandemie eine Verschlechterung ihrer Gesundheit wahr, zeigt eine Studie der Betriebskrankenkasse pronova BKK, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt.

35 Prozent der Befragten beklagten den Angaben zufolge Bewegungsmangel, 27 Prozent Rücken- und Nackenschmerzen. Ein Viertel der Deutschen stellt demnach psychische Probleme nach zwei Jahren Pandemie bei sich fest. Für die Studie wurden im Januar 2022 insgesamt 1.000 Menschen ab 18 Jahren befragt.

Inzidenz sinkt auf 807

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder etwas gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Sonntagmorgen mit 807,0 an. Am Vortag hatte er bei 821,7 gelegen, vor einer Woche bei 834,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum. 

Abiprüfungen in Baden-Württemberg beginnen unter Corona-Bedingungen

Ab Montag wird Abitur in Baden-Württemberg geschrieben. Wegen Corona gibt es auch dieses Jahr mehr Prüfungszeit, sagte das Kultusministerium. So werde unter anderem die Zeit in allen schriftlichen Prüfungsfächern um 30 Minuten verlängert.

Wie die Prüfungen ablaufen lest ihr hier:

Baden-Württemberg

Landesregierung passt Regeln an Unter Corona-Bedingungen: Start der Abiprüfungen in Baden-Württemberg

Für rund 47.400 Schülerinnen und Schüler in BW haben am Montag die Abiturprüfungen begonnen. Wegen Corona wurden einige Regeln angepasst, leichter soll es aber nicht unbedingt werden.  mehr...

Inzidenz deutlich gestiegen – auf 821,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich am vierten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 821,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 733,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 876,5 

Wegen Omikron angepasst Aktuelle Regeln: Muss ich noch in Quarantäne oder Isloation?

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Was denken Schüler in RLP über das Ende der Makenflicht?

Am Montag beginnt die Schule wieder, und jeder kann es dann in Sachen Maske machen, wie er es für richtig hält: Masken sind nicht mehr vorgeschrieben. So gehen diese Schüler in Rheinland-Pfalz damit um:

Rheinland-Pfalz

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An den Schulen in Rheinland-Pfalz gilt schon länger keine Maskenpflicht mehr. Viele Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte wollen nach den Osterferien trotzdem weiter Masken tragen.  mehr...

Pforzheimer Lehrer lässt Klasse mit nur einem Corona-Stäbchen testen

In einer Schule in Pforzheim kam es zu einem kuriosen Vorfall – der jetzt ein Fall für das Regierungspräsidium Karlsruhe geworden ist. Eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde teilte am Freitag mit, nicht zuletzt wegen der Osterferien sei der Fall noch nicht aufgeklärt. Ab Mitte kommender Woche könne man voraussichtlich mehr Informationen geben. Die ganze Geschichte lest ihr hier:

Pforzheim

Regierungspräsidium Karlsruhe prüft Fall Auf Aprilscherz hereingefallen: Pforzheimer Lehrer lässt Klasse mit nur einem Corona-Stäbchen testen

Ein Teststäbchen für eine ganze Schulklasse? Ein Pforzheimer Lehrer hat den Aprilscherz eines Kollegen für bare Münze genommen. Doch nicht jeder Schüler machte mit.  mehr...

BW verlängert Coronahilfe für Kultur

Das Land Baden-Württemberg verlängert seine Corona-Nothilfe für Kunst- und Kultureinrichtungen bis Ende des Jahres. Die Rücklagen vieler Kulturbetriebe seien aufgebraucht, so das Kultusministerium. Bis sich die Situation wieder normalisiert habe, werde es noch einige Zeit dauern. Zusätzlich startet eine weitere Förderrunde des Programms „Kultur nach Corona“, mit dem vor allem nicht-staatliche Einrichtungen unterstützt werden sollen. Dafür stehen mehr als 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Diskussion: Wie geht es mit Corona-Tests weiter?

Vertreter von Ärzten und Patienten diskutieren darüber, wie es mit Corona-Tests weitergehen soll. Einige Ärzteverbände sind dafür, kostenlose Tests nur noch bei konkreten Verdachtsfällen anzubieten. Dann sollten ihrer Ansicht nach aber nur die zuverlässigeren PCR-Tests zum Einsatz kommen. Die Stiftung Patientenschutz findet es dagegen ignorant, die kostenlosen Antigen-Tests für alle abzuschaffen.

Shanghaier Lockdown führt zu höheren Preisen in Deutschland

Der anhaltende Corona-Lockdown in Shanghai stört weltweite Lieferketten und lässt dadurch auch in Deutschland die Preise steigen. Laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ist im größten Hafen der Welt nicht nur das Be- und Entladen der Schiffe von dem Lockdown betroffen, sondern vor allem auch der Transport der Waren mit Lastwagen. Es werde Monate dauern, bis sich die globalen Lieferketten davon erholen werden. Die Verknappung des Angebots an Lieferungen aus China wird laut dpa auch in Deutschland die Inflation anfachen.

Medizinerverbände wollen keine kostenlosen Bürgertests mehr

Mehrere Medizinerverbände haben sich für ein Ende der generell kostenfreien Corona-Bürgertests ausgesprochen - zum Beispiel der Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dessen Vorstandsmitglied Elke Bruns-Philipps sagte der „Ärzte Zeitung“, das Testgeschehen sollte sich auf die Beschäftigten im Gesundheitswesen konzentrieren und auf Menschen mit Symptomen. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, fordert hingegen, an den Bürgertests festzuhalten - unter anderem, um früh erkennen zu können, wenn die Corona-Zahlen wieder stiegen.

Gericht: Fristlose Kündigung wegen gefälschtem Impfausweis ok

Wer dem Arbeitgeber einen gefälschten Impfausweis vorlegt, darf deshalb nach Ansicht des Arbeitsgerichts Köln fristlos entlassen werden. Damit wiesen die Richter die Klage einer Frau gegen die Kündigung ab. Sie hatte mithilfe des gefälschten Impfausweises im Außendienst gearbeitet, obwohl ihr Arbeitgeber das nur mit vollständiger Impfung erlaubt hatte. Tatsächlich hatte sie sich aber erst nach den im Impfausweis genannten Terminen immunisieren lassen.

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