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Die Omikron-Variante des Coronavirus dominiert jetzt in Deutschland. Bund und Länder wollen die Ausbreitung in den Griff bekommen. Alle Infos dazu!

Regierung: Klares Corona-Bild im kommenden Jahr

Die Bundesregierung erwartet Anfang kommenden Jahres ein klareres Bild über die Corona-Infektionslage in Deutschland. „Die Zahlen werden sich zu Beginn des Jahres wieder normalisieren, es wird zu Nachmeldungen kommen“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit Blick auf die aktuell sinkenden Infektionszahlen. Die führen Experten auch zum Teil auf die wegen der Feiertage schlechter besetzten Gesundheitsämter zurück. Einzelne Ämter dürften einige Tage brauchen, um das nachzumelden, sagte der Sprecher. „Die Infektionszahlen sind ein wichtiger Indikator, aber natürlich nicht der einzige“, fügte er hinzu. Die Lage in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen habe sich zum Glück etwas entspannt. Wichtig sei, die Schutzmaßnahmen einzuhalten und mit den Impfungen voranzukommen.

FFP2-Masken-Pflicht in Baden-Württemberg: Das steckt dahinter

In der neuesten Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg verwirrt eine Passage viele Menschen.

FFP2-Maskenregelung: Alle Personen ab 18 Jahren sollen in Innenräumen, in denen eine Maskenpflicht besteht eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken.

Was bedeutet „sollen“? Ist die FFP2-Maske drinnen nun Pflicht oder nicht? Die Antwort gibt das Sozialministerium:

Baden-Württemberg

Schwammige Corona-Verordnung FFP2-Maske in Baden-Württemberg: Pflicht oder nicht?

Muss man in baden-württembergischen Innenräumen jetzt eine FFP2-Maske tragen oder nicht? Eine Passage in der neuen Corona-Verordnung stiftet Verwirrung.  mehr...

Omikron: Infektionszahlen in den USA explodieren

11.00 Uhr - In den USA sind die Corona-Infektionszahlen auf neue Höchststände gestiegen. Der Sieben-Tage-Durchschnitt liege jetzt bei 258.312 Infektionen, hat die Nachrichtenagentur Reuters errechnet. Der bisherige Höchststand lag bei 250.141 und war am 8. Januar 2021 registriert worden. Die hochansteckende Omikron-Mutante ist inzwischen die dominierende Corona-Variante in den USA und machte dort zuletzt rund 60 Prozent der Infektionsfälle aus.

Djir-Sarai lässt Entscheidung zu Impfpflicht offen

Der designierte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat seine Entscheidung zu einer möglichen Corona-Impfpflicht offengelassen. „Es wird Gruppenanträge dazu geben, und ich persönlich werde abwarten und werde mir sehr genau diese Gruppenanträge anschauen und hinterher zu einer Entscheidung kommen“, sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Djir-Sarai räumte allerdings ein, dass er anders als noch im Sommer kein genereller Gegner einer Impfpflicht mehr sei. „Heute sehen wir weiter, im Sommer wusste ich noch nichts von der Omikron-Variante. Die Dramatik der Situation, so wie wir sie jetzt haben, war aus meiner Sicht im Sommer nicht erkennbar.

Städtetag: Impfstoff-Reserven sicherstellen

Der Deutsche Städtetag hat Bund und Länder aufgefordert, genügend Impfstoff-Reserven und Impf-Kapazitäten für weitere Infektionswellen sicherzustellen. „Die Menschen werden auch im neuen Jahr 2022 Auffrischungsimpfungen benötigen, davon gehen wir fest aus. Einen Mangel an Impfstoff und fehlende Impfkapazitäten darf es im dritten Corona-Jahr aber nicht mehr geben“, sagte Städtetagspräsident Markus Lewe den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Erfahrungen diesen Winters hätten zudem gezeigt, dass die niedergelassenen Ärzte den Ansturm von Impfwilligen alleine nicht schafften.

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz wieder gesunken

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 40.043 Corona-Neuinfektionen. Das sind 5.616 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 205,5 von 215,6 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 414 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 111.219. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als sieben Millionen Corona-Tests positiv aus.

Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel weniger getestet wird und demnach vermutlich weniger Fälle gemeldet werden.

Transportbranche fürchtet schwere Verwerfungen durch Omikron

Der Transport- und Logistikbranche drohen schwere Einbußen durch die erwartete Omikron-Infektionswelle. „Wenn durch Omikron tatsächlich große Teile der Bevölkerung infiziert werden, dann wird es große Probleme geben, die Versorgungsketten aufrecht zu erhalten“, sagt Dirk Engelhardt, Aufsichtsrat und Vorstandssprecher des Logistikverbandes BGL, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er hält deshalb einen „Transportpakt“ mit der Bundesregierung für notwendig: Die Politik müsse gegebenenfalls Prioritäten festlegen, was vordringlich transportiert werden soll. „Solche Notfallpläne benötigen wir, um ein Chaos wie bei der Flutkatastrophe im Ahrtal zu verhindern.“

Deutschland will 75 Millionen weitere Impfdosen spenden

Die Ampelkoalition will im kommenden Jahr mindestens 75 Millionen Impfdosen an ärmere Staaten spenden, ohne dabei die eigene Impfkampagne einzuschränken. Für das abgelaufene Jahr gesetzte Ziel von 100 Millionen Dosen sei bereits erreicht worden, „aber dabei dürfen wie nicht stehen bleiben. Für das kommende Jahr planen wir eine weitere Spende von mindestens 75 Millionen Dosen“, sagt Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie stimme mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) überein, dass das nicht zulasten der Impfkampagne in Deutschland gehe. „Wir sind uns einig, dass wir beides hinbekommen werden: Die Versorgung der eigenen Bevölkerung und die der ärmeren Staaten.“

Mehr als 129.000 Neuinfektionen in Großbritannien

In Großbritannien sind den zahlen der britischen Regierung zufolge binnen eines Tages 129.471 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sei ein neuer Höchstwert erreicht. Zuletzt war an Heiligabend der bis dahin höchste Stand an täglichen Neuinfektionen mitgeteilt worden. Er lag damals bei mehr als 122.000 neuen Corona-Fällen.

Griechenland: Höchststand an täglichen Neuinfektionen

Innerhalb eines Tages wurden in Griechenland mehr als 21.650 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. So viele neue Fälle gab es noch nie in diesem Zeitraum, seitdem die Pandemie das Land erreicht hat. Die meisten Neuinfektionen verzeichneten die Behörden im Großraum Athen. Gesundheitsexperten führen den hohen Anstieg auf die Ausbreitung der Omikron-Variante zurück.

Die griechische Regierung hatte bereits angekündigt, die Corona-Maßnahmen im Januar verschärfen zu wollen. Nun könnten die strengeren Auflagen eher kommen. Bereits morgen will Regierungschef Kyriakos Mitsotakis mit dem Corona-Krisenstab tagen.

Omikron auch in der Schweiz vorherrschend

In der Schweiz gehen mittlerweile rund 55 Prozent aller Corona-Neuinfektionen auf eine Ansteckung mit der Omikron-Variante zurück, wie Behörden mitteilten. Damit gilt Omikron in der Schweiz nun als dominant. In den vergangenen 24 Stunden seien landesweit mehr als 13.000 weitere Corona-Fälle gemeldet worden.

Niederlande: Omikron dominante Variante

Angesichts einer raschen Ausbreitung der Omikron-Variante in den Niederlanden stellen sich die Gesundheitsbehörden darauf ein, dass die Zahl der Krankenhausaufnahmen in den nächsten Wochen wieder steigen wird. Omikron werde mittlerweile bei mehr als der Hälfte aller Infektionen festgestellt und sei damit zur dominanten Variante geworden, teilte das staatliche Gesundheitsinstitut RIVM mit. Es gebe allerdings die Hoffnung, dass der am 19. Dezember in den Niederlanden verhängte harte Lockdown hilft, „den erwarteten zusätzlichen Druck auf das Gesundheitswesen soweit wie irgend möglich zu begrenzen“

Die strengeren Maßnahmen hätten zunächst einen Rückgang der Krankenhausaufnahmen bewirkt - in der vergangenen Woche um etwa ein Viertel auf etwas mehr als 1000. Die schnelle Ausbreitung der ansteckenderen Omikron-Variante werde jedoch zu einem Anstieg der Infektionszahlen führen. Der Lockdown soll zunächst bis zum 14. Januar andauern.

Informationen zum Coronavirus Hier findest du die Hospitalisierungsrate für dein Bundesland

Wie hoch ist die Belegung der Intensivbetten und die Inzidenz in deinem Bundesland? Hier findest du Karten, die ständig aktualisiert werden.  mehr...

Mehrere Corona-Fälle an Bord der „Europa“-Kreuzfahrtschiffe

An Bord der Luxus-Kreuzfahrtschiffe „Europa“ und „Europa 2“ hat es mehrere Corona-Fälle gegeben. Die Schiffe müssen deshalb ihre geplanten Fahrten abbrechen beziehungsweise ändern.

Bei routinemäßigen Tests an Bord der „Europa“ und „Europa 2“ haben wir Fälle von Covid-19 identifiziert. Den betroffenen Personen geht es gut, sie haben keine beziehungsweise nur milde Symptome.

Die positiv Getesteten sowie Kontaktpersonen seien umgehend an Bord getrennt voneinander isoliert worden. „Geplant ist, dass die positiv getesteten Personen in Dubai ausgeschifft werden und hier in Quarantäne gehen, wo sie durch einen medizinischen Dienstleister betreut werden.“ Am Dienstagnachmittag waren beide Schiffe bereits im Arabischen Meer vor Dubai angekommen. Alle Mitarbeiter und Passagiere an Bord der Schiffe sind den Angaben zufolge vollständig geimpft. Die Crew-Mitglieder und Gäste würden zudem an Bord regelmäßig getestet.

BW gibt Geld für Kontrolle von 3G in Bussen und Bahnen

Baden-Württemberg unterstützt die Verkehrsunternehmen mit bis zu sechs Millionen Euro, um externes Personal zur Kontrolle der 3G-Regel einzusetzen. Laut Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) soll damit das reguläre Personal entlastet werden. Seit Ende November dürfen Fahrgäste Bus und Bahn nur noch nutzen, wenn sie geimpft oder genesen sind oder einen negativen Test vorlegen können.

Forscher: Omikron wohl resistent gegen aktuelle Antikörper

Die sich immer weiter ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Einschätzung Göttinger Forscher weitgehend resistent gegen aktuelle Antikörper. Eine neue Studie zeige, dass Antikörper von Genesenen die Omikron-Variante kaum hemmten, teilten die Universitätsmedizin Göttingen und das Leibniz-Institut für Primatenforschung Göttingen mit. Auch die nach zweifacher Biontech-Impfung gebildeten Antikörper wiesen gegen die Omikron-Variante eine deutlich geringere Wirksamkeit als gegen die Delta-Variante auf. Eine bessere Hemmung sei hingegen nach dreifacher Biontech-Impfung ebenso wie nach Kreuzimpfung mit Astrazeneca und Biontech beobachtet worden.

Bundesregierung kauft eine Million Packungen Corona-Tabletten

Die Bundesregierung kauft eine Million Packungen des Medikaments Paxlovid der US-Firma Pfizer gegen schwere Covid-Verläufe. Das sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Mit ersten Lieferungen werde noch im Januar gerechnet.

Medikament gegen Corona Paxlovid: EMA gibt grünes Licht für Anti-Corona-Pille

Eine Tablette soll schwere Covid-Verläufe verhindern. Die EMA gibt grünes Licht und empfiehlt, das Medikament zuzulassen. Die Bundesregierung hat bereits eine Million Packungen gekauft.  mehr...

RKI: Immer mehr Omikron-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) zählt bislang 10.443 Covid-19-Fälle in Deutschland, die der Omikron-Variante des Coronavirus zugeordnet werden. Das entspreche einem Zuwachs von 45 Prozent oder 3218 Fällen gegenüber dem Vortag, teilt das RKI mit. Es werde allerdings mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet. Inzwischen stehen insgesamt vier Todesfälle in Verbindung mit der Omikron-Variante, drei der Toten waren im Alter von 60 bis 79 Jahren, eine Person zwischen 35 und 59 Jahre alt. Den ersten Omikron-Todesfall hatte das RKI am 23. Dezember gemeldet. Das RKI zählt nur Omikron-Fälle, bei denen ein Nachweis mittels Gesamtgenomsequenzierung oder ein labordiagnostischer Verdacht mittels variantenspezifischer PCR eine Infektion mit Omikron zeigte.

Corona-Demos in BW: Eilverfahren gegen mehrere Teilnehmer

Nach erneuten Demonstrationen gegen die Corona-Politik in mehreren baden-württembergischen Städten gibt es nun Konsequenzen: In Mannheim soll es Eilverfahren gegen mehrere Teilnehmer geben. Alle Infos lest ihr hier:

Baden-Württemberg

Mannheim, Ulm, Ravensburg Corona-Demonstrationen in Baden-Württemberg: Eilverfahren gegen mehrere Teilnehmende

Die nicht genehmigten Demonstrationen gegen die Corona-Politik haben Folgen. In Mannheim wurden am Dienstag zwei Eilverfahren abgeschlossen.  mehr...

Kellner: Keine höheren Krankenkassenbeiträge für Ungeimpfte

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner ist gegen höhere Krankenkassenbeiträge für Ungeimpfte. „Unser Gesundheitswesen basiert auf dem Gedanken der Solidarität“, sagte der neue Staatssekretär im Wirtschaftsministerium im ZDF. Es sei also egal, ob man jeden Morgen joggen gehe oder 20 Zigaretten am Tag rauche. „Die Beitragssätze sind für alle Menschen gleich.“ Das solle beibehalten werden. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte davor nochmal vorgeschlagen, Ungeimpfte für den Fall einer allgemeinen Impfpflicht mit höheren Krankenkassenbeiträgen an den Kosten einer Covid-19-Behandlung zu beteiligen.

Holetschek will verkürzte Corona-Quarantäne

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will über eine Verkürzung der Corona-Quarantänezeit reden. Man müsse sich das genau anschauen auch mit Bezug auf die kritische Infrastruktur, sagte Holetschek im ZDF. „Es ist schon wichtig, dass wir da die Quarantäne überprüfen.“ Er erwarte, dass das Robert-Koch-Institut dazu sehr zeitnah Vorschläge vorlegen werde. Der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion, Sepp Müller (CDU), hatte eine verkürzte Freitestmöglichkeit schon nach fünf Tagen ins Gespräch gebracht, um eine Massenquarantäne angesichts der hoch ansteckenden Virusvariante Omikron zu verhindern.

Justizminister Buschmann gegen nationales Impfregister

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) ist gegen den Aufbau eines nationalen Impfregisters, um die geplante allgemeine Impfpflicht zu überwachen. „Bei nationalen Registern, die Daten über die gesamte Bevölkerung speichern, bin ich stets zurückhaltend“, sagte Buschmann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Datenschützer befürchten hier den Einstieg in einen umfassenden Zugriff des Staates auf alle Gesundheitsdaten der Bürgerinnen und Bürger.“ Außerdem koste der Aufbau eines solchen Registers Zeit, die man nicht habe. Buschmann plädierte stattdessen für stichprobenartige Kontrollen ähnlich wie jetzt auch schon bei der 3G-Regel im Bahnverkehr und für ein Bußgeld bei Verstößen. „Der Staat kann und soll gar nicht jeden und alles jederzeit kontrollieren.

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt wieder

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 21.080 Corona-Neuinfektionen. Das sind 2.348 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 23.428 Positiv-Tests gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 215,6 von 222,7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 372 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 110.805. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als sieben Millionen Corona-Tests positiv aus. Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel weniger getestet wird und demnach vermutlich weniger Fälle gemeldet werden.

Bundesdatenschutzbeauftragter hält Impfregister für möglich

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ulrich Kelber, hält die Einführung eines nationalen Impfregisters im Zuge einer allgemeinen Impfpflicht für machbar. „Datenschutzrechtlich unmöglich ist ein nationales Impfregister nicht“, sagte Kelber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Allerdings müsse die Politik zunächst konkret die Ziele benennen, die sie mit der Impfpflicht erreichen wolle, sodass man beurteilen könne, ob ein zentrales Impfregister notwendig sei. „Danach müssen die dafür notwendigen Datenerhebungen und -verarbeitungen geklärt werden, zusammen mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen.“

USA: Nur noch fünf Tage nach Corona in Quarantäne

Die US-Seuchenbehörde CDC halbiert die Quarantänezeit nach einer Infektion auf fünf von bislang zehn Tagen. Bedingung sei jedoch, dass die Betroffenen keine Symptome aufweisen und dass sie im Anschluss an die Quarantäne fünf Tage lang eine Maske tragen, wenn sie in Gesellschaft sind.

Gewerkschaft EVG fordert Notfallfahrpläne für Regionalverkehr

Wegen der befürchteten Omikron-Welle fordert die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), vorsorglich den Regionalverkehr einzuschränken. Es gehe jetzt darum, die Beschäftigten zu schützen und die Mobilität aufrechtzuerhalten, sagte EVG-Vize Martin Burkert. Der ÖPNV brauche einen Notfallplan. Die Bahn müsse beim Personal haushalten, damit nicht später zwangsweise Notfallpläne wegen Krankheit und Quarantäne notwendig würden. Die Deutsche Bahn verwies auf flächendeckende Impfungen und Tests für die Mitarbeiter.

Schweinfurt: Urteile nach Auseinandersetzungen bei Corona-Demo

Das Amtsgericht Schweinfurt hat drei Männer und eine Frau in einem beschleunigten Verfahren zu Geld- beziehungsweise Bewährungsstrafen verurteilt. Die vier hatten gestern an einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen teilgenommen. Sie wurden unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung schuldig gesprochen. Ein 22-Jähriger wurde zu 80 Tagessätzen von jeweils 20 Euro verurteilt. Die anderen beiden Männer und die Frau erhielten Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr auf Bewährung. Bei den Zusammenstößen war auch ein vierjähriges Kind durch Reizgas leicht verletzt worden. Gegen seine Mutter wurde Anzeige erstattet. Auch das Jugendamt wurde informiert.

Hier unser abschließender Pressebericht zum Versammungsgeschehen am zweiten Weihnachtsfeiertag in #Schweinfurt⬇⬇⬇ https://t.co/kZVZX1336Y #SW2612

Dehoga BW fordert Entschädigung für Gastwirte

Der Hotel- und Gaststättenverband in Baden-Württemberg fordert Entschädigungen für die Verluste durch die vorgezogene Sperrstunde. Sie gilt ab heute und dauert von 22:30 bis 5 Uhr. Baden-Württembergs Landesvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, Fritz Engelhardt, sagte dem SWR, vor allem Betriebe mit Ausschank, etwa kleine Kneipen, Bars oder Weinstuben, seien die Verlierer der neuen Sperrstundenregelung.

Lörrach: Polizei kauft für Quarantäne-Ehepaar ein

In Lörrach hat eine Polizeistreife für ein in häuslicher Corona-Quarantäne sitzendes Ehepaar Lebensmittel eingekauft. Den beiden war kurz vor Heiligabend das Essen ausgegangen und sie hatten niemanden gefunden, der ihnen helfen konnte. Daraufhin riefen sie die Polizei.

Maulburg

Karges Weihnachtsfest verhindert Polizisten kaufen an Heiligabend für Ehepaar in Quarantäne ein

Beamte des Polizeireviers Schopfheim haben am 24.12. einem Paar das Weihnachtsfest gerettet. Weil es in Quarantäne bleiben musste, kauften die Beamten ein.  mehr...

„Brot statt Böller“: Spendenaufruf für Entwicklungs- und Schwellenländer

Unter dem Motto „Brot statt Böller“ ruft das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ wieder zu Spenden auf. Das Hilfswerk verweist auf die dramatischen Folgen der Pandemie in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dort habe Corona zu deutlich mehr Hunger und Armut geführt. Viele Menschen hätten in den Lockdowns ihr Einkommen verloren und stünden ohne jede soziale Absicherung da, erklärte „Brot für die Welt“. Die Zahl der Hungernden sei im Jahr 2020 um rund 120 Millionen auf 810 Millionen Menschen gestiegen.

Unter dem Motto #BrotStattBöller rufen wir traditionell zum Jahreswechsel zu #Spenden auf. Da der Verkauf von Feuerwerkskörpern untersagt ist, um Ansteckungen mit #COVID19 zu vermeiden, ist dieser Gedanke besonders aktuell 👉 https://t.co/lzGXjbKwEe https://t.co/8h5KsCKghO

Mehr als 7.200 Omikron-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es im Moment 7.225 Fälle von Covid-19-Infektionen mit der Omikron-Variante. Laut Robert-Koch-Institut ist das Stand 26. Dezember eine Zunahme von 17 Prozent gegenüber dem Vortag. Es werde allerdings mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet. Das RKI zählt nur Omikron-Fälle, bei denen ein Nachweis mittels Gesamtgenomsequenzierung oder ein labordiagnostischer Verdacht mittels variantenspezifischer PCR eine Infektion mit Omikron zeigte.

GdP kritisiert Kinder auf Anti-Corona-Demos

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert Impfgegner dafür, dass sie Kinder auf Demonstrationen mtitnehmen. Es komme häufiger vor, dass Eltern ihre Kinder als Schutzschilde gegen polizeiliche Maßnahmen einsetzten, sagte GdP-Chef Oliver Malchow der Rheinischen Post. „Diese Mütter und Väter nehmen in Kauf, dass ihr Kind in eine gewalttätige Auseinandersetzung gerät.“ Die Radikalisierung nehme zu. Der Vorfall bei Protesten am Sonntag im bayrischen Schweinfurt sei dafür beispielhaft.

Dort waren bei Zusammenstößen zwischen Impfgegnern und der Polizei nach Polizeiangaben mehrere Menschen verletzt worden, und ein vierjähriges Kind war in eine Pfefferspraywolke geraten. Die Mutter war demnach aus den Reihen der sogenannten Querdenker gekommen und hatte beim Versuch, die Polizeiabsperrung zu überwinden, das Kind mitgenommen.

Nur einen Tag nach den gewalttätigen Übergriffen während der Demonstration stehen einige Teilnehmer bereits vor Gericht. Nach Angaben eines Polizei-Sprechers sollen sie Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet und sie angegriffen haben. Die Mutter des vierjährigen Kindes wurde angezeigt, sie habe sich nicht an die Auflagen der Demo gehalten und eine Absperrung durchbrochen.

Prien: Flächendeckende Impfungen an Schulen

Karin Prien (CDU), die künftige Präsidentin der Kultusministerkonferenz, ist für flächendeckende Impfungen an Schulen und gegen eine Verlängerung der Weihnachtsferien. „Schleswig-Holstein war Anfang August das erste Land mit flächendeckenden Impfungen an weiterführenden Schulen“, sagte die Politikerin dem Handelsblatt. Prien übernimmt den Vorsitz der KMK 2022. „Bei uns sind schon mehr als 70 Prozent der 12- bis 17-Jährigen zumindest einmal geimpft, damit liegen wir ganz weit vorn.“ Der Forderung des Robert-Koch-Instituts nach längeren Weihnachtsferien gab Prien aber eine Absage. Dafür gebe es weder eine Rechtsgrundlage noch eine sachliche Begründung. Sie empfehle den Einsatz von CO2-Ampeln und Stoßlüften.

Esken: Bei zu geringer Impfquote muss Impfen Pflicht werden

Die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken ist für eine Impfpflicht, sollte die Impfquote nicht deutlich steigen. „Ich würde am liebsten alle Menschen davon überzeugen, dass die Impfung der richtige Weg ist, um sich selbst zu schützen, die Nächsten, die Liebsten aber auch die Gesellschaft“, sagt Esken im ZDF-Morgenmagazin. „Wenn uns das bei allen nicht gelingt, dann muss eben eine Impfpflicht kommen.“ In der Debatte um weitere mögliche Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie sprach sich Esken gegen Schulschließungen. „Insgesamt muss es uns darauf ankommen, dass die Bildungseinrichtungen geöffnet bleiben“, sagte sie.

Trotz Omikron-Impfdurchbrüchen: Impfung „unerlässlich“

Der Virologe an der südafrikanischen Universität Stellenbosch, Wolfgang Preiser, hält trotz Impfdurchbrüchen durch die Omikron-Virusvariante Impfungen für unerlässlich. „Die Impfung ist das, was uns aus der Omikron-Welle herausholt“, sagte Preiser im ZDF-Morgenmagazin. Er gehe davon aus, dass es die Grundimmunität sei, die zwar eine Infektion nicht verhindern könne, die aber vor einer schweren Erkrankung schütze. In Südafrika sei der Höhepunkt der Omikron-Welle inzwischen überschritten: „Wir sehen das ganze jetzt sehr viel leichter und bewegen uns mit großen Schritten Richtung einer Endemie“, sagte Preiser. Die neue Corona-Variante Omikron war Ende November unter anderem in Südafrika zum ersten Mal nachgewiesen worden.

RKI-Zahlen: Beginnt nun die Omikron-Welle?

Die bundesweite Corona-Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 222,7 gestiegen, nach 220,7 gestern. Das hat das Robert-Koch-Institut mitgeteilt. Binnen 24 Stunden wurden rund 13.900 Neuinfektionen erfasst. 69 weitere Menschen starben mit dem Virus. Laut RKI ist es möglich, dass wegen der Weihnachtszeit noch nicht alle Fälle weitergemeldet wurden, so dass die tatsächlichen Zahlen höher liegen.

Schweinfurt: Polizei setzt Tränengas ein

Hunderte Menschen haben am Sonntag im bayerischen Schweinfurt gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Bei der nicht angemeldeten Kundgebung kam es nach Polizeiangaben zu Ausschreitungen. „Unsere Einsatzkräfte waren bereits gezwungen, gegen aggressive Versammlungsteilnehmer Schlagstock und Pfefferspray einzusetzen“, teilte die Polizei Unterfranken mit. Drei Demonstranten, die gewaltsam versucht hätten Polizeiabsperrungen zu durchbrechen, seien festgenommen worden.

Omikron-Fälle in BW um das sechsfache gestiegen

Die Zahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten Omikron-Fälle ist in Baden-Württemberg innerhalb einer Woche um mehr als das Sechsfache gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag mitteilte, wurden bisher 855 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an die Behörde übermittelt – das waren 57 mehr als am Vortag. Vor einer Woche waren es 136 Fälle.

Fast 280 Millionen Menschen positiv auf Corona getestet

Weltweit haben sich bislang rund 278,58 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Über 5,69 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, das erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Die meisten Infektions- und Totenzahlen weisen die USA auf. Bei den Ansteckungen folgen Indien und Brasilien.

Regierung erreicht Ziel von 30 Millionen Impfungen

Die Bundesregierung hat ihr Mitte November gesetztes Ziel von 30 Millionen Impfungen bis zum Jahresende erreicht. Die Marke wurde am Sonntag überschritten, sagte Bundesgesundheitsminister
Karl Lauterbach (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. „Die Booster-Kampagne in Deutschland läuft auf Hochtouren. Wir haben jetzt ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Darauf können wir alle stolz sein.

Lauterbach dankte allen, die dazu beigetragen haben – insbesondere den Ärztinnen und Ärzten, aber auch denjenigen, die sich haben impfen lassen. „Sie haben damit sich selbst und der Gesellschaft einen großen Dienst erwiesen.

Ich wünsche uns allen ein frohes Weihnachtsfest. Werde heute beim Familienfest alle testen. Tun Sie bitte das auch. Es kann Leben retten. Danke an alle, die heute noch impfen oder sich impfen lassen. Es ist ein Geschenk an die ganze Gesellschaft. Danke https://t.co/0Las1WWaiH

Lehrerverbände: Präsenzunterricht nicht um jeden Preis

Wegen der Verbreitung der Omikron-Mutante des Coronavirus warnen Lehrerverbände davor, Schulschließungen um jeden Preis zu vermeiden. „Durch die Omikron-Variante verschärft sich die pandemische Lage massiv – auch an den Schulen“, sagte der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Das Motto der Politik darf auf keinen Fall mehr heißen, dass es Präsenzunterricht um jeden Preis geben muss.“ Die Kultusministerkonferenz müsse rasch zusammenkommen, um in engster Abstimmung mit den Virologen abzustimmen, was mit Blick auf die Gesundheit von Lehrern und Schülern verantwortbar ist. Der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sagte, wenn es 2022 erneut zu einem Lockdown kommen sollte, dürften die Schulen davon nicht ausgenommen werden.

Regierung verschiebt Impfziel

Die Bundesregierung verschiebt ihr Ziel, dass bis zum 7. Januar 80 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal geimpft wurden. Nun solle das Ziel möglichst bis Ende Januar erreicht werden, zitiert Bild am Sonntag einen Regierungssprecher. Hintergrund sei, dass bislang nur 74 Prozent der Bevölkerung erstimmunisiert und rund 5,3 Millionen Erstimpfungen kaum bis zum 7. Januar zu erreichen seien. Für diesen Tag ist das nächste Spitzentreffen von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie geplant. Das Impfziel von 30 Millionen Impfungen bis Jahresende könne dagegen höchstwahrscheinlich schon am Montag erfüllt werden. Am Samstag hätten nur noch etwa 50.000 Impfungen gefehlt, schreibt das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise.

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 220

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 10.100 Corona-Neuinfektionen. Das sind 19.248 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 220,7 von 242,9 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 88 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 110.364. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 6,99 Millionen Corona-Tests positiv aus. Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel weniger getestet wird und demnach vermutlich weniger Fälle gemeldet werden.

Lehrerverbände fordern Homeschooling

Lehrerverbände warnen davor, Präsenzunterricht um jeden Preis aufrecht zu erhalten. Durch die Omikron-Variante verschärfe sich die pandemische Lage massiv, sagte der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Udo Beckmann, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Wechsel- und Distanzunterricht dürften kein Tabu sein. Ähnlich äußerte sich der Deutsche Lehrerverband.

Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt weiter

Die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen lag der Wert bei 220,7. Am Vortag hatte er noch bei 242,9 gelegen, vor einer Woche bei 315,4.

Es wurden 10.100 Neuinfektionen und 88 Todesfälle gemeldet. Das RKI warnt, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer "geringeren Test- und Meldeaktivität" zu rechnen ist. Demnach zeigen die Zahlen nur ein "unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage" in Deutschland.

Impfmöglichkeiten über die Feiertage

Auch über die Feiertage kann man sich an einigen Orten weiter impfen lassen: Etwa im Impfzentrum im SWR Funkhaus Stuttgart ist auch morgen eine Impfung möglich. Ab nächster Woche können dort auch Kinder eine Impfung bekommen.

In Lauffen am Neckar hatte die evangelische Kirchengemeinde am Vormittag eine Impfaktion nach dem Gottesdienst organisiert. In Rheinland-Pfalz sind die neun Impfzentren zwischen den Jahren wieder geöffnet und auch die Impfbusse sollen dann wieder unterwegs sein.

Rheinland-Pfalz

Wo man sich vor Silvester den Pieks holen kann Impfmöglichkeiten zwischen den Jahren in Rheinland-Pfalz

Ob in Impfzentren, Bussen oder Kliniken: In der Zeit zwischen den Jahren stehen den Rheinland-Pfälzern wieder zahlreiche Impfmöglichkeiten zur Verfügung.  mehr...

Am Vormittag SWR4 Rheinland-Pfalz

Corona-Zahlen für BW und RLP

Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz weiter rückläufig: Für Rheinland-Pfalz gibt das Landesuntersuchungsamt Koblenz sie jetzt mit 145,3 an. Zwei weitere Menschen starben in dem Bundesland mit oder im Zusammenhang mit dem Virus. In Baden-Württemberg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 228,4. Sieben Menschen starben. Fachleute weisen darauf hin, dass die Zahlen nur ein unvollständiges Bild der Lage geben, weil über die Feiertage weniger getestet und gemeldet werde.

Holetschek für Malusregelung in Krankenversicherung bei Verstoß gegen Impfpflicht

Wer gegen die geplante Impfpflicht verstößt, sollte nach Ansicht des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek (CSU) finanzielle Nachteile bei der Krankenversicherung haben. Holetschek, der zur Zeit Vorsitzender der Gesundheitsminister-Konferenz ist, äußerte sich im Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Risiko für Ungeimpfte, schwer an Corona zu erkranken, sei deutlich erhöht. Deshalb seien höhere Krankenkassenbeiträge für die Betreffenden vorstellbar. Auch eine Beteiligung an den Behandlungskosten sei möglich, oder die Streichung des Krankengelds.

Immer mehr Unternehmen sagen Teilnahme an Technologiemesse ab

Wegen der Gefahr durch die Omikron-Variante droht die größte Technologiemesse der Welt, die CES in Las Vegas, zu einer Geistermesse zu werden. In den vergangenen zwei Tagen haben Unternehmen wie der US-Autobauer GM, der Google-Konzern sowie Hauptsponsor T-Mobile ihre Teilnahme Anfang Januar abgesagt. Deutsche Unternehmen scheinen an ihren Messeauftritten vor Ort festhalten zu wollen.

Wüst befürchtet auch nächstes Jahr Corona-Einschränkungen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) befürchtet auch nächstes Jahr viele Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz hat deshalb bei den Bürgern um Verständnis geworben. Wüst sagte, die Politik tue alles für die baldige Rückkehr zur Normalität, aber Corona werde uns auch im neuen Jahr noch sehr beschäftigen und uns viel abverlangen. Dennoch gebe es Hoffnung auf ein Ende der Pandemie. Mittlerweile gebe es genug Impfstoff. Nun hoffe er, dass die Impfpflicht zügig komme.

Omikron sorgt für Flugausfälle

Die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron hat Konsequenzen für den Flugverkehr. Nach Angaben des Internetportals FlightAware sind über Weihnachten weltweit mehr als 4.500 Flüge gestrichen worden. Fast 10.000 Flüge seien außerdem an Heiligabend mit Verspätung gestartet. Auch die Lufthansa hatte kurz vor Weihnachten Interkontinentalflüge gestrichen, weil sich viele Piloten krankgemeldet hatten.

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    Die Quarantäne wurde verkürzt. Für Kinder, manche Berufsgruppen und Geimpfte gibt es Ausnahmen. Hier kannst du die Dauer nach den aktuellen Corona-Regeln berechnen.  mehr...

  4. Neuer Corona-Impfstoff Novavax in Deutschland: Hier gibt es Impftermine

    In Rheinland-Pfalz kann man sich bereits für einen Impftermin mit Novavax registrieren. Wir sagen euch, wie das geht und was ihr über den Impfstoff wissen solltet.  mehr...

  5. Mainz

    Neue Corona-Verordnung ab Montag Rheinland-Pfalz: keine Kontaktdaten mehr in der Gastronomie

    Rheinland-Pfalz ändert die Corona-Verordnung. Ab Montag entfällt die Kontaktdatenerfassung in einigen Bereichen. Auch bei der Nachverfolgung gibt es Änderungen.  mehr...

  6. Update Sprachnachricht-Fans aufgepasst! Whatsapp hat eine neue Funktion

    Fans von Sprachnachrichten haben es jetzt leichter: Das Whatsapp-Update bringt eine neue Funktion. Aber noch nicht alle Userinnen und User können sie nutzen.  mehr...