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Die Corona-Pandemie hält an. Mittlerweile sinken die Zahlen wieder – doch wie lange? Alle Infos dazu hier!

Müller erneut positiv getestet

Bayern-Spieler Thomas Müller ist erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es gehe ihm gut, teilte der FC Bayern am Montag mit. Es ist Müllers zweite Infektion – am 11. Februar 2021 wurde beim Weltmeister von 2014 während der Klub-WM in Katar das Virus erstmalig nachgewiesen. „Ich bin leider erneut in einem Februar positiv getestet worden auf das Coronavirus“, sagte Müller in einem Video, das er bei Instagram verbreitete: „Ein leidiger Jahrestag. Mir geht es soweit gut. Ich werde mich die Woche gut erholen und bin schnell wieder im Geschäft – ich hoffe es zumindest.

Novavax-Impfstoff soll kommende Woche eingesetzt werden

Der neue Novavax-Impfstoff soll ab kommender Woche von den Bundesländern eingesetzt werden. Das sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums in Berlin. Der Impfstoff solle vor allem in medizinischen Einrichtungen eingesetzt werden. Novavax als Protein-Impfstoff gilt als Möglichkeit, auch Impfskeptiker von einer Immunisierung zu überzeugen, zum Beispiel in der Pflege. Der Bund rechnet diese Woche mit 1,4 Millionen Dosen Novavax, die dann zeitnah an die Länder verteilt werden sollen.

Neuer Corona-Impfstoff Novavax wird ausgeliefert

In Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg kann man sich bereits für einen Impftermin registrieren. Wir sagen euch, wie das geht und was ihr über den Impfstoff wissen solltet.  mehr...

Johnson präsentiert „Leben mit Covid“-Plan

In Großbritannien soll in drei Tagen das Ende jeglicher Pflicht-Isolation bei einer Corona-Infektion kommen. Premier Johnson hat seinen Plan „Leben mit Covid“ im Parlament vorgestellt. Er sagte, der Höhepunkt der Omikron-Welle sei überstanden. Jetzt setze die Regierung darauf, dass sich Infizierte in Selbstverantwortung wie Menschen mit einer Erkältung verhalten. Ab April stellt Großbritannien die kostenlosen Selbsttests ein.

Verschärfte Corona-Regeln in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern gelten wieder verschärfte Corona-Maßnahmen. Nachdem die Corona-Warn-Ampel des Landes den dritten Tag in Folge landesweit die höchste Warnstufe Rot gezeigt hatte, folgt entsprechend der Landesverordnung für den übernächsten Tag die Verschärfung der Hygienemaßnahmen im Land. Während in Schwimmbädern den Informationen der Landesregierung zufolge nur noch Schul- und Vereinssport stattfinden darf, müssen Indoor-Spielplätze komplett geschlossen bleiben. In Kinos darf die Kapazität nur noch zu 30 Prozent ausgelastet werden, zudem muss eine FFP2-Maske getragen werden.

England: Letzte Corona-Maßnahmen sollen abschafft werden

Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Abschaffung der verbliebenen Corona-Maßnahmen in England angekündigt. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber dank der unglaublichen Impfkampagne sind wir der Rückkehr zur Normalität einen Schritt näher gekommen und geben den Menschen endlich ihre Freiheit zurück“, erklärte Johnson. Er will im Laufe des Tages im Parlament seine konkrete Strategie für das „Leben mit Corona“ darlegen. Die meisten Beschränkungen wie die Maskenpflicht waren schon Ende Januar abgeschafft worden.

Covid will not suddenly disappear, and we need to learn to live with this virus and continue to protect ourselves without restricting our freedoms. 1/3

Als eine der letzten Schutzmaßnahmen soll nun voraussichtlich noch in dieser Woche die Pflicht zur häuslichen Isolation nach einem positiven Corona-Test abgeschafft werden. Auch die kostenlosen Test-Angebote will die Regierung zurückfahren. Gesundheitsexperten und die Opposition kritisierten die Abschaffung der Schutzmaßnahmen als verfrüht.

RKI meldet rund 74.000 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat knapp 74.000 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Das sind rund 2.600 weniger als vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gestiegen – der Wert liegt jetzt bei 1.346,8. Zudem sind 22 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Australien lässt wieder geimpfte Touristen ins Land

Zum ersten Mal seit fast zwei Jahren dürfen ab heute wieder internationale Touristen nach Australien – wenn sie vollständig gegen Corona geimpft sind. Premierminister Scott Morrison sagte, das Warten habe ein Ende. Er habe keinen Zweifel, dass die Zahl der Reisenden mit der Zeit wieder ansteigen werde. Australien hatte wegen der Pandemie im März 2020 seine Grenzen fast vollständig geschlossen. Das kostete den Unternehmen im Tourismus-Sektor nach Schätzungen der australischen Industrie- und Handelskammer monatlich mehr als zwei Milliarden Euro.

Deutschland erwartet erste Novavax-Lieferung

In Deutschland wird ab heute mit der ersten Lieferung des Corona-Impfstoffes des US-Herstellers Novavax gerechnet. Das hat eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums gesagt. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuvor angekündigt, es würden 1,4 Millionen Dosen erwartet. Wann der neu zugelassene Impfstoff zum Einsatz kommt, entscheiden die Länder - einige wollen Anfang März starten.

Neuer Corona-Impfstoff Novavax wird ausgeliefert

In Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg kann man sich bereits für einen Impftermin registrieren. Wir sagen euch, wie das geht und was ihr über den Impfstoff wissen solltet.  mehr...

20 Länder sind keine Hochrisikogebiete mehr

Seit heute gelten fast 20 Staaten nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete. Unter anderem Spanien, Großbritannien und die USA. Die Bundesregierung plant außerdem, die Regeln nach denen Staaten als Risikogebiete eingestuft werden, noch vor den Osterferien anzupassen. Das hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in der Neuen Osnabrücker Zeitung angekündigt. Länder, in denen Omikron vorherrscht, würden dann nicht mehr als Hochrisikogebiete gelten. Damit soll Reisen deutlich einfacher werden.

Lindner: Corona-Beschränkungen nur bei Gefahr

In der Diskussion um künftige Corona-Beschränkungen hat Finanzminister Christian Lindner (FDP) die Grenzen für Eingriffe in die Grundrechte betont. Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass die allermeisten Einschränkungen bis zum 20. März fallen sollen. Man werde gemeinsam darüber beraten, was noch erforderlich sei, sagte Lindner in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. Freiheitseinschränkungen seien nur so lange gerechtfertigt, wie sie wirklich nötig seien, erklärte er.

Lauterbach warnt vor zu schnellen Öffnungsschritten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat angesichts des Anstiegs der wohl schneller verbreitbaren Omikronvariante BA.2 vor einer zu schnellen Lockerung von Corona-Maßnahmen gewarnt. Auf Twitter schrieb Lauterbach am Sonntag: „Ein zu schnelles Öffnen der Kontakte, jenseits der MPK Beschlüsse, würde die Omicron Welle unnötig verlängern und unnötige Opfer kosten.“ Selbst ein neuerliches Ansteigen der Fallzahlen wäre nicht komplett ausgeschlossen. Lauterbach verwies auf Laborergebnisse von Genomsequenzierungen vom Donnerstag, nach denen in Köln der Anteil der BA.2-Variante bei rund 25 Prozent lag.

In Köln steigt der Anteil BA2 Omicron stark an, liegt bei ca 25%. Ein zu schnelles Öffnen der Kontakte, jenseits der MPK Beschlüsse, würde die Omicron Welle unnötig verlängern und unnötige Opfer kosten. Selbst ein Wiederabstieg der Fallzahlen wäre nicht komplett ausgeschlossen https://t.co/DrpJ7CmSCs

Queen Elizabeth II. hat Corona

Queen Elizabeth II. ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 95 Jahre alte Königin spüre „milde, erkältungsähnliche Symptome“, wolle aber in der kommenden Woche in Windsor weiter „leichte Aufgaben“ ausführen, teilte der Buckingham-Palast mit. Vor kurzem waren schon ihr Sohn Prinz Charles und seine Frau Camilla positiv auf das Virus getestet worden.

The Queen has tested positive for Covid and has "mild cold-like symptoms" but expects to carry out light duties this week, says Buckingham Palace https://t.co/RmIgwoReTq

RKI: Bundesweite Inzidenz auf 1.346,3 gefallen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 118.032 Positiv-Tests binnen 24 Stunden. Das sind 7.128 Fälle weniger als am Samstag vor einer Woche, als 125.160 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 1346,3 von 1350,4 am Vortag. 73 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 121.275. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 13,56 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Britische Regierung will alle Corona-Maßnahmen beenden

Die britische Regierung hat ein Ende der Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angekündigt. Premierminister Boris Johnson sagte, die Beendigung aller Einschränkungen, die zur Eindämmung der Pandemie erlassen wurden, werde es ermöglichen, dass sich die Menschen im Vereinigten Königreich schützten „ohne unsere Freiheiten einzuschränken.

Von der kommenden Woche an werde von Menschen mit Covid-19 nicht mehr gesetzlich verlangt, sich selbst zu isolieren, bestätigte die Regierung. Es wurde erwartet, dass im Rahmen eines Plans zum „Leben mit Covid“ auch das Testaufkommen zurückgefahren wird.

Die Regierung erklärte, sie werde sich weg von staatlichen Eingriffen und hin zu persönlicher Verantwortung bewegen und dafür „alle verbleibenden nationalen Covid-Vorschriften, die die öffentlichen Freiheiten einschränken“ aufheben.

Familienministerin Spiegel wirbt für Impfpflicht

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hat erneut für eine Impfpflicht ab 18 geworben. Es sei viel versucht worden, die Menschen über Impfkampagnen zu erreichen. Aber man sei am Ende der Fahnenstange angekommen, sagte die Grünen-Politikerin der Bild am Sonntag. Die sinkenden Infektionszahlen sieht sie nicht als Grund, von der geplanten Impfpflicht abzurücken. Auch künftig könnten gefährliche Mutationen unterwegs sein. Deshalb sei es wichtig, die Impfquote zu erhöhen.

Corona-Demos im Südwesten

In einigen Städten im Südwesten sind Menschen heute wieder auf die Straße gegangen, um gegen Corona-Regeln zu protestieren. In Reutlingen waren es nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur mehrere Tausend. Die Demonstranten dort wandten sich gegen eine allgemeine Corona-Impfpflicht. Auch in Stuttgart, Freiburg und Landau gab es Proteste gegen Corona-Maßnahmen. Die Polizei meldete einzelne Verstöße gegen die Maskenpflicht.

Patientenschützer fordern mehr Schutz für Alten- und Pflegeheime

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert bessere Corona-Schutzmaßnahmen für die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Ihr Vorstandsvorsitzender Eugen Brysch sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, wenn sich infizierte und nicht infizierte Bewohner ein Zimmer teilen müssten, sei das „Russisch Roulette“. In Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder auch in Hotels müsse es lokale Ausweichquartiere geben. Außerdem sei eine externe Taskforce nötig, um Infektionsketten zu unterbinden. Allein vergangene Woche waren in Alten- und Pflegeheimen mehr als 5.200 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Das Robert-Koch-Institut hatte deshalb vor vermehrten Ausbrüchen von Covid-19 gewarnt.

Impftempo in Deutschland weiter schleppend

Beim Impfen gegen das Coronavirus geht es weiterhin nur langsam voran. Am Freitag wurden in Deutschland mindestens 156.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag. Am Freitag vor einer Woche hatten sich inklusive Nachmeldungen noch knapp 224.000 Menschen impfen lassen. Die aktuelle Tageszahl verabreichter Impfungen ist immer vorläufig, da nicht alle verabreichten Impfdosen sofort gemeldet werden.

Mittlerweile haben 75,1 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,2 Prozent haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,2 Prozent. Eine große Gruppe von 23,8 Prozent der Bevölkerung ist laut dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft.

Hongkong: mehr als 6.000 Neuinfektionen in 24 Stunden

Hongkong hat mehr als 6.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Am Samstag registrierten die Behörden in der chinesischen Stadt und Sonderverwaltungszone insgesamt 6.063 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden sowie 15 Todesfälle. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle in Hongkong stieg damit auf 46.763.

Die Regierung gab vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen Pläne für den Einsatz von Bautrupps vom chinesischen Festland bekannt. Diese sollten Isolationseinheiten mit 10.000 Betten errichten, nachdem Patienten vor Krankenhäusern gezwungen waren, in der Winterkälte zu warten.

Kinderärzte fordern Überprüfung der Maskenpflicht

Der Berufsverband der Kinderärzte fordert, die Pflicht zu anlasslosen Corona-Tests an Kitas und Schulen aufzuheben und die Maskenpflicht zu überprüfen. Ältere Menschen könnten sich durch Impfungen selbst schützen. Daher müssten Schulen und Kitas unabhängig vom Infektionsgeschehen offenbleiben, sagte Verbandssprecher Jakob Maske dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Politik habe in der Vergangenheit immer wieder Entscheidungen getroffen, ohne das Kindeswohl zu berücksichtigen. Kinder und Jugendliche hätten massive psychische Probleme bekommen.

Verdi will Pflegebonus für mehr Beschäftigte

Die Gewerkschaft Verdi fordert, den Corona-Pflegebonus auch an Beschäftigte im Rettungsdienst und in der Behindertenhilfe zu zahlen. Verdi-Vorstandmitglied Sylvia Bühler sagte der Rheinischen Post, alle Beschäftigten im Gesundheitswesen müssten von der Prämie profitieren. Die Bundesregierung müsse mehr als die bisher geplante eine Milliarde Euro dafür bereitstellen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will nächste Woche sein Konzept für einen Pflegebonus vorlegen.

RKI meldet 189.105 Neuinfektionen, Inzidenz fällt weiter

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland sinkt weiter. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet rund 189.105 neue Fälle. Das sind fast 21.000 weniger, als vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 1.350 von 1.372 am Vortag. Im Zusammenhang mit dem Virus wurden 210 Menschen weitere Todesfälle gemeldet.

Trucker-Proteste in Kanada: weitere Festnahmen

Die kanadische Polizei hat bei Ottawa damit begonnen, die Proteste von Lastwagenfahrern gegen die Corona-Einschränkungen aufzulösen. Hunderte Beamte waren – teils zu Pferd – im Einsatz, um blockierte Straßen freizuräumen. Rund 70 Trucker, die den Anordnungen zur Räumung nicht nachkamen, wurden festgenommen. Die Demonstrationen hatten vor einigen Wochen als Protest gegen die Impfpflicht bei Grenzübertritten begonnen. Mehrere wichtige Grenzübergänge zu den USA waren zeitweise blockiert.

DEMONSTRATORS: You must leave. You must cease further unlawful activity and immediately remove your vehicle and/or property from all unlawful protest sites. Anyone within the unlawful protest site may be arrested. https://t.co/Iai9y8Daep

Lauterbach kitisiert Bild-Berichterstattung

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Berichterstattung der Bildzeitung über seine Person stark kritisiert. „Die Bild-Zeitung und der Springer-Verlag fahren Kampagnen gegen mich und verbreiten Unwahrheiten“, sagte er der taz. Ihr Ziel sei es, „die Pandemie zu verharmlosen und die Schutzmaßnahmen zu diskreditieren“.

Die Bild hatte am vergangenen Donnerstag getitelt: „Intensivstationen waren nie überlastet.“ Im Interview mit der taz sagte Lauterbach, dass dies eine „manipulative Fehldarstellung“ sei. Zum Höhepunkt der Pandemie seien 70 Prozent der Intensivstationen „teilweise oder komplett überlastet“ gewesen. „Es gab nur keine deutschlandweite Überlastung des Gesundheitssystems, also keine an allen Stellen gleichzeitig“, sagte der Minister. Trotzdem hätten Corona-Patienten aufgrund fehlender Intensivbettkapazitäten von einem Bundesland in ein anderes Bundesland oder sogar ins Ausland verlegt werden müssen.

Regierung: Montag sollen Novavax-Impfstoffe eintreffen

Die Bundesregierung rechnet in der nächsten Woche mit den ersten Novavax-Impfstoffen. „Am Montag erwarten wir 1,4 Millionen Dosen von Novavax“, kündigt Gesundheitsminister Karl Lauterbach an. Diese sollten im Wesentlichen dafür eingesetzt werden, die Impfpflicht in Pflege- oder Altenheimen umzusetzen. Novavax als sogenannter Tot-Impfstoff gilt als Möglichkeit, auch Impfskeptiker von einer Immunisierung zu überzeugen.

RKI: 20 Länder ab Sonntag keine Hochrisikogebiete mehr

Die Bundesregierung streicht an diesem Sonntag fast 20 Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, darunter Spanien, die USA und Großbritannien. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Von der Liste genommen werden unter anderem auch Tunesien, Marokko und Indien.

Für Reisende, die aus Ländern kommen, die nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft werden, erleichtert sich die Rückkehr nach Deutschland. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft wird diesmal kein Land.

Die von der Hochrisikoliste gestrichenen Länder sind: Spanien, die franz. Übersee-Departements Französisch-Guayana, Mayotte, St. Pierre, Miquelon; Irland, Andorra, Großbritannien, Afghanistan, Algerien, Fidschi, Indien, Kasachstan, Katar, Laos, Marokko, Nepal, Pakistan, Saudi-Arabien, Tunesien, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate, USA.

1/5 "Alle unsere Daten deuten darauf hin, dass der Höhepunkt der #Omikron-Welle überschritten ist." BPK mit Gesundheitsminister @Karl_Lauterbach, #RKI Vize-Präsident Lars Schaade & Michael Meyer-Hermann @Helmholtz_HZI Zum Nachschauen➡️https://t.co/7mGXKRrbJq https://t.co/dux5266pXM

Kurzarbeit-Regeln gelten bis Ende Juni

Von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen in Deutschland können noch bis Ende Juni leichter Kurzarbeitergeld beantragen und dieses auch für einen längeren Zeitraum bekommen. Der Bundestag beschloss, die Sonderregeln für die Kurzarbeit zu verlängern. Ohne den Beschluss wären die Regeln Ende März ausgelaufen.  Die maximale Bezugsdauer beträgt damit vorerst weiterhin 28 Monate statt 24 Monate. Die Zahl der Beschäftigten, die vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, bleibt bei mindestens zehn Prozent – normalerweise muss hier mindestens ein Drittel betroffen sein. 

Zahl der Neuinfektionen sinkt ganz langsam

Die bundesweite Corona-Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Sie liegt jetzt laut Robert Koch-Institut bei knapp 1.372 - nach rund 1.385 gestern. Innerhalb von 24 Stunden wurden rund 220.048 Neuinfektionen erfasst. 264 weitere Menschen starben mit dem Virus.

Kalifornien erklärt Ende der Pandemie

In den USA hat Kalifornien als erster Bundesstaat die Corona-Pandemie offiziell für beendet erklärt. Es werde jetzt das endemische Zeitalter eingeläutet, erklärte der Gouverneur. Mitte dieser Woche wurde vielerorts für Geimpfte die Maskenpflicht auch in Innenräumen aufgehoben. Im Gegenzug sollen die Coronatests ausgeweitet werden. Und auch die Impfziele bleiben demnach in Kraft.

Bundestag berät über Verlängerung der Kurzarbeit

Die Regierungsfraktionen wollen heute die pandemiebedingten Sonderregeln für die Kurzarbeit bis 30. Juni verlängern. Im Bundestag stehen die zweite und dritte Lesung an. Betroffen sind etwa Zugangserleichterungen sowie erhöhte Sätze bei längerer Kurzarbeit. Zuvor debattiert das Plenum über einen Antrag der Unionsfraktion gegen die steigenden Energiepreise. Erstmals beraten die Abgeordneten außerdem über das Gesetz für den geplanten Heizkostenzuschuss.

BW: Neue Corona-Verordnung kommt

In Baden-Württemberg sollen nächste Woche wieder Ausstellungen und Messen sowie Clubs und Diskotheken öffnen dürfen. Das sieht eine neue Corona-Verordnung vor, die die Landesregierung vorbereitet. Zutritt in Restaurants und Kneipen haben dann alle Geimpften, Genesenen und negativ Getesteten. Bei Großveranstaltungen orientiere man sich an den neuesten Bund-Länder-Beschlüssen: So sind dann beispielsweise im Freien 25.000 Zuschauer zugelassen. Am Verbot von Fasnachtsumzügen will Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) aber festhalten. Er sagte in Ulm, zur Fasnacht sei fast alles erlaubt, außer Umzüge.

Baden-Württemberg

Lockerungen der Maßnahmen Baden-Württemberg will Mitte kommender Woche zurück in Corona-"Warnstufe"

Die baden-württembergische Landesregierung bereitet eine neue Corona-Verordnung vor. Sie soll nach SWR-Informationen am kommenden Mittwoch oder Donnerstag in Kraft treten.  mehr...

Mann nennt Drosten „Nazi-Kriegsverbrecher“ und muss Geldstrafe zahlen

Ein Mann aus Sachsen ist zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er den Virologen Christian Drosten als „Nazi-Kriegsverbrecher“ beschimpft hat. Der 51-Jährige muss jetzt wegen Beleidigung 1.350 Euro zahlen, entschied das Landgericht Chemnitz. Es bestätigte damit ein zuvor ergangenes Urteil des Amtsgerichts Döbeln. Der Mann hatte Drosten auch mit Adolf Hitler und dem NS-Arzt Josef Mengele verglichen und geschrieben, ein Todesurteil gegen ihn sei legitim.

Schweiz verabschiedet sich von Corona-Maßnahmen

In der Schweiz ist heute „Freedom Day“: Seit Mitternacht gelten die meisten Corona-Beschränkungen nicht mehr. In Supermärkten und anderen Geschäften muss niemand mehr eine Maske tragen – nur in Gesundheitseinrichtungen und in Bussen und Bahnen gibt es noch eine Maskenpflicht. Außerdem wird auch kein Impf- oder Genesenen-Nachweis verlangt.

75 Prozent der deutschen Bevölkerung sind grundimmunisiert

Drei von vier Deutschen haben jetzt einen sogenannten Grundschutz gegen das Coronavirus. Das hat das Robert-Koch-Institut (RKI) bekannt gegeben. Das bedeutet, sie haben zwei Impfungen erhalten – oder wie im Fall des Johnson-und-Johnson-Wirkstoffs eine. Insgesamt sind damit fast 62,5 Millionen Menschen grundimmunisiert. Fast 56 Prozent der Menschen in Deutschland haben zusätzlich eine Booster-Impfung erhalten. Das RKI geht aber davon aus, dass die tatsächlichen Impfzahlen höher liegen.

Ifo: Pandemie kostete Deutschland 330 Milliarden Euro

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland bisher zu wirtschaftlichen Verlusten von rund 330 Milliarden Euro geführt. Das hat das lfo-Institut mitgeteilt. Ohne Corona wäre die Wirtschaft in beiden Jahren um 1,3 Prozent gewachsen, erklärten die Experten des Instituts. Tatsächlich sei sie 2020 dann um 4,6 Prozent eingebrochen und habe sich im Jahr darauf etwas erholt. Ifo-Präsident Clemens Fuest sprach von der schwersten Weltwirtschaftskrise seit der Großen Depression in den 30er-Jahren. Die Folgen der Krise seien höhere Staatsschulden und eine schlechtere Bildung – aber auch ein Schub für die Digitalisierung. Dies verändere die Wirtschaft, etwa durch Homeoffice und Online-Handel.

🇩🇪Die wirtschaftlichen Ausfälle durch #COVID19 belaufen sich in Deutschland auf 330 Milliarden Euro für die Jahre 2020 und 2021. Dies entspricht einem volkswirtschaftlichen Verlust in Höhe von zusammen 10% der Wirtschaftsleistung des Jahres 2019. #BIP https://t.co/2dSoM7hzpi https://t.co/lmnY4vnjSV

Frei: Union will Impf-Vorsorge-Gesetz, keine allgemeine Impfpflicht

Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei, plädiert weiterhin für einen Stufenplan, um eine Impfpflicht – wenn überhaupt – einzuführen. Und das, obwohl sich gestern beim Bund-Länder-Treffen laut Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) alle einig waren, dass eine Impfpflicht kommen soll. Frei sagte im gemeinsamen ARD-Morgenmagazin, die Union sei immer kompromissbereit. Aber sie setze weiter auf ein Impf-Vorsorge-Gesetz. Ziel sei es, Vorsorge zu treffen, dass im kommenden Herbst oder Winter gehandelt werden könne, sagte Frei.

Die Unionsfraktion will erstmal nur einen gesetzlichen Rahmen für #Impfpflicht festlegen. Die Entscheidung, ob diese nötig ist, damit das Gesundheitssystem nicht kollabiert, sollte im Sommer getroffen werden. Die aktuelle Situation gebe das nicht her, so @thorsten_frei @cducsubt. https://t.co/J08YPztvmK

Janssens: Bild-Headline zu Intensivstationen stimmt nicht

Der Intensivmediziner und ehemalige Präsident der Deutschen Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, hat sich empört über aktuelle Medienberichte gezeigt. Die Bild-Zeitung hat heute getitelt, dass die Intensivstationen in der Corona-Pandemie nie überlastet gewesen seien. Darauf entgegnete Janssens im Deutschlandfunk:

Natürlich waren die Intensivstationen überlastet. Ich möchte das mal sehr überspitzt sagen: So eine Headline zu bringen, wo ich persönlich so viele Schwestern und Pfleger kenne, die wirklich ermüdet und kaputt sind und sagen, sowas haben sie noch nicht erlebt und möchten es auch nicht mehr erleben. Und ich denke schon, wenn Sie Stationen hatten, zum Beispiel nehmen wir mal die Charité, wo Sie zum Teil 110, 120 beatmete Covid-19-Patienten haben – das ist eine Qualität der Intensität! Davon zu sprechen, dass die Leute nicht überlastet gewesen sind, das betrübt mich zutiefst.

Inzidenz sinkt weiter leicht

Die bundesweite Corona-Sieben-Tage-Inzidenz ist den fünften Tag in Folge gesunken. Sie liegt jetzt laut Robert Koch-Institut bei rund 1.385 – nach etwa 1.400 gestern. Innerhalb von 24 Stunden wurden rund 235.600 Neuinfektionen erfasst. 261 weitere Menschen starben mit dem Virus.

Biontech kann Omikron-Impfstoff erst ab April liefern

Die Firma Biontech kann ihren Omikron-Impfstoff erst einige Wochen später liefern als geplant. Unternehmensgründer Uğur Şahin sagte bei Bild, der Termin werde April oder Mai sein. Ursprünglich war der Impfstoff für Ende März angekündigt. Grund für die Verzögerung sei die europäische Arzneimittelbehörde EMA, die länger als gedacht auf die benötigten Daten warten müsse. Ob sich ein Omikron-Impfstoff dann überhaupt noch lohne, müsse untersucht werden. Şahin rechnet für die nächsten fünf bis zehn Jahre nicht mit einem Ende von Corona. Aber es werde vermutlich nicht mehr so ein großes Problem sein.

Ottawa: Polizei droht demonstrierenden Lkw-Fahrern mit Festnahme

Die Polizei der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat damit begonnen, Flugblätter zu verteilen, in denen protestierende Lkw-Fahrer aufgefordert werden, die Stadt zu verlassen. Anderenfalls riskierten sie eine Verhaftung. Weigern sich die Fahrer, könnten sie außerdem ihre Lizenzen verlieren – die Wagen würden dann beschlagnahmt. Die Fahrer protestieren seit drei Wochen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung und verstopfen die Straßen in Ottawa. Die Polizei teilte nicht mit, ob und wann sie die Lastwagen gewaltsam räumen wird. Erst gestern hatte Premierminister Justin Trudeau ein Notstandsgesetz in Kraft gesetzt, das den Behörden die Möglichkeit gibt, die Blockaden zu verbieten und die Fahrzeuge abzuschleppen.

You must leave the area now. Anyone blocking streets, or assisting others in the blocking streets, is committing a criminal offence, and you may be arrested. You must immediately cease further unlawful activity, or you will face charges. https://t.co/ESCTBbA8DZ

Bund und Länder: Bis 20. März sollen fast alle Corona-Maßnahmen auslaufen

Die Corona-Schutzmaßnahmen fallen bis zum Frühlingsanfang fast komplett weg. Bund und Länder haben bei ihrer Konferenz beschlossen, die Regeln nach und nach in drei Schritten zu lockern.

Berlin

Bund und Länder sind sich einig Bis 20. März sollen fast alle Corona-Schutzmaßnahmen auslaufen

Vertreter von Bund und Ländern haben über die nächsten Schritte in der Corona-Pandemie gesprochen – und sind sich einig: Der Großteil der Corona-Maßnahmen soll bald wegfallen.  mehr...

Biontech will Impfstoff-Nachahmern in Entwicklungsländern nicht im Wege stehen

Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech will unautorisierte Kopien seines Covid-Impfstoffs dulden. Vorstandschef Uğur Şahin hat gesagt, der Impfstoff solle möglichst breit auf allen Kontinenten verfügbar sein. Andere würden deshalb nicht gehindert, die Technologie zu nutzen. Viele Länder und Nichtregierungs-Organisationen kritisieren, dass Impfstoffhersteller wie Biontech und sein Partner Pfizer ihre Patente nicht freigeben.

Abgeordnete werben für Impfpflicht ab 50

In der Diskussion über eine mögliche allgemeine Impfpflicht gibt es einen neuen Vorschlag. Eine Gruppe um den FDP-Gesundheitsexperten Andrew Ullmann ist dafür, alle ungeimpften oder genesenen Personen ab 18 Jahren verpflichtend zu beraten. Alle Menschen über 50 sollen demnach verpflichtend geimpft werden, allerdings nur unter einer Bedingung: Die Situation muss im Herbst dieses Jahres noch einmal neu bewertet werden. Der Vorschlag ist einer von insgesamt fünf, über die der Bundestag beraten soll. Bis Ende März soll es eine Entscheidung geben, ob und in welcher Form es eine Impfpflicht geben wird.

Auch Schweiz hebt Corona-Einschränkungen weitgehend auf

Die Schweiz hebt die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie weitgehend auf. Läden, Restaurants, Kulturbetriebe und öffentlich zugängliche Einrichtungen sowie Veranstaltungen seien ab Donnerstag wieder ohne Maske und Zertifikat zugänglich. Auch die Maskenpflicht am Arbeitsplatz und die Homeoffice-Empfehlung würden gestrichen, wie die Regierung mitteilt.

Dank der hohen Immunität der Bevölkerung sei eine Überlastung des Gesundheitssystems trotz der weiterhin hohen Viruszirkulation unwahrscheinlich, heißt es zur Begründung. Beibehalten würden vorerst einzig die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen und die Isolation positiv getesteter Menschen. Eine vollständige Normalisierung peilt das Land dann zum 1. April an.

Es ist ein grosser Schritt – nicht das Ende des Virus, aber seiner Macht über uns. Nun im Vordergrund: Der Schutz gefährdeter Personen und Respekt vor dem persönlichen Schutzbedürfnis, etwa freiwilliges Masketragen. Die Verantwortung liegt wieder stärker bei jeder und jedem. https://t.co/gzY38TOvrt

Bundeskabinett verlängert Steuererleichterung

Auch in diesem Jahr sollen Menschen, die von zu Hause arbeiten, die Home-Office-Pauschale nutzen können. Das hat die Bundesregierung am Mittag beschlossen. In dem mittlerweile vierten Corona-Steuerhilfe-Gesetz wird auch festgelegt: Arbeitnehmer, die einen Corona-Bonus erhalten, müssen darauf keine Steuern zahlen. Das gilt unter anderem für Pflegekräfte bei einem Betrag bis zu 3.000 Euro. Auch Unternehmen sollen weiterhin Steuerhilfen bekommen. Sie sollen Verluste, die sie in der Corona-Pandemie gemacht haben, besser mit Gewinnen der Vorjahre verrechnen können.

Österreich lockert fast alle Corona-Regeln

In Österreich fallen fast alle Corona-Beschränkungen zum 5. März weg. Die Regierung kündigte an, dass unter anderem Bars und Diskotheken auch nachts wieder öffnen dürfen, in Hotels und Restaurants müssen Besucher keine Impfungen mehr nachweisen. Die Maskenpflicht soll in bestimmten Bereichen aber aufrecht erhalten werden. Schon am Wochenende gilt vielerorts statt 2G wieder 3G.

Biontech baut mobile Produktionsanlagen für Afrika

Das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech will schlüsselfertige mobile Produktionsanlagen nach Afrika bringen, um vor Ort mRNA-Impfstoffe herstellen zu können. Geplant sei, in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Land und der Afrikanischen Union die Fertigungsstätten an Ruanda, Senegal und gegebenenfalls Südafrika zu liefern, teilte Biontech mit. Produziert werden könnten künftig dann Corona-Impfstoff, aber auch potenzielle Malaria- oder Tuberkulose-Vakzine.

Das Unternehmen sprach von einem „weiteren Schritt zur Verbesserung der Impfstoffversorgung in Afrika“. Die von Biontech entwickelten Module bestehen aus mehreren zusammengesetzten Containern und sind mit allen nötigen Geräten für den Herstellungsprozess ausgestattet. Die erste Anlage soll in der zweiten Jahreshälfte in Afrika eintreffen. Der Produktionsbeginn werde zwölf Monate nach der Lieferung an den Zielort erwartet.

At a high-level meeting in Marburg we introduced a turnkey #mRNA manufacturing solution called #BioNTainer for scalable vaccine production in Africa. We are working with our country partners& @WHO, @AfricaCDC, AMA and @EU_Commission to establish end-to-end manufacturing network https://t.co/dcQmRVkVJt

Bundestag soll Anfang April über Impfpflicht entscheiden

Der Bundestag soll spätestens in der ersten April-Woche über die Gruppenanträge zur Einführung einer Corona-Impfpflicht beschließen. Die erste Beratung der Anträge sei zwischen den Fraktionen nun für die erste Sitzungswoche im März Mitte des Monats vereinbart, kündigte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Irene Mihalic, an. Noch vor Ostern solle der Bundestag abschließend beraten: „Spätestens in der ersten April-Sitzungswoche soll dann am Ende eine Impfpflicht stehen.

Wüst: Corona-Maßnahmen nicht auf einen Schlag abschaffen

Vor der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zur Corona-Lage hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) vor übereilten Lockerungen gewarnt und ein schrittweises Zurückfahren der Maßnahmen angemahnt. „Wir brauchen die Stufen, wir sollten nicht hopplahopp alles über Bord werfen, was sich in den letzten Monaten als Schutzmechanismus bewährt hat“, sagte der CDU-Politiker und MPK-Vorsitzende im Deutschlandfunk. Der Basisschutz – Maske, Abstand, Hygieneregeln, Tests – werde gebraucht. „Wir sollten uns auch zwischen den Stufen immer mal 14 Tage Zeit nehmen und in beide Richtungen schauen, ob es gelingt oder ob es eben auch nicht gelungen ist, ob man vorsichtiger sein muss.“ Wüst ist außerdem dafür, dass über den Genesenenstatus künftig der Bundesrat und nicht allein Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) entscheiden solle. „Denn die Länder müssen es am Ende exekutieren und da hat es sich bewährt, dass man darüber auch vorher gemeinsam spricht.

RKI: Zahl der Neuinfektionen weiter gesunken

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 219.972 Positiv-Tests binnen 24 Stunden. Das sind 14.278 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 234.250 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 1401,0 von 1437,5 am Vortag. 247 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 120.467. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 12,8 Millionen Corona-Tests positiv aus.

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    Auch in Bayern gibt es Schäden durch Sturmtief „Emmelinde“. Die nächsten Gewitter sind in Rheinland-Pfalz für diesen Montag angekündigt.  mehr...

  5. Regionales Monatsticket Verkauf von 9-Euro-Ticket startet! Hier gibt's die besten Strecken

    Von Freiburg nach Kiel für 9 Euro fahren? Geht eigentlich! Mit ein bisschen Planung und dem neuen 9-Euro-Ticket. Hier gibt's die besten Strecken.  mehr...

  6. Experte: Gefahr für Epidemie gering Affenpocken – was wir bisher wissen

    Gerade gehen die Corona-Inzidenzen schön runter, da hören wir vom Affenpockenvirus – oh nein! Hier erfährst du, was bisher darüber bekannt ist.  mehr...