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Urlaub trotz Corona: Das geht in vielen Reiseländern wieder. Hier erfährst du, welche Regeln gelten und was du bei der Ein- und Ausreise bei den beliebtesten Urlaubsländer beachten musst.

Urlaub in der Türkei: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Türkei. Es wird also klar von „nicht notwendigen, touristischen Reisen“ abgeraten. Es ist aber nicht verboten zu reisen.

Aber wichtig: Einige Versicherungen zahlen nicht, wenn man in ein Land mit Reisewarnung reist. Unbedingt vorher zum Beispiel die Auslandsreisekrankenversicherung prüfen!

Laut der Johns-Hopkins-Universität haben sich zuletzt pro Tag rund 1.000 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Es gibt derzeit mehr als 11.500 bekannte, aktive Corona-Fälle in der Türkei. (Stand: 8. Juli 2020). Istanbul war mit 60 Prozent der Fälle zeitweise der Corona-Hotspot des Landes.

Generell gilt, wie bei uns auch, eine Abstandsregel (drei Schritte). Außerdem herrscht Maskenpflicht auf Märkten, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. In vielen Städten wie Istanbul, Ankara, Izmir und Teilen von Antalya müssen generell in der Öffentlichkeit Masken getragen werden.

Wer innerhalb der Türkei mit dem Zug oder Flugzeug reisen will, braucht bei der Reservierung einen Genehmigungscode (HES-Code). Den kann man per SMS oder App bekommen. Dafür kontaktierst du am besten die Airline oder den Reiseanbieter.

Für Menschen über 65 gilt eine Ausgangssperre zwischen 20 Uhr abends und 10 Uhr morgens. In der Türkei in andere Provinzen reisen ist für sie nur mit Genehmigung möglich. Das gilt wohl auch für Heimaturlauber, nicht jedoch für deutsche Touristen.

Das Auswärtige Amt warnt Türkeireisende übrigens nicht nur vor Corona sondern auch gezielt vor regierungskritischen Aussagen in den Sozialen Medien. Was in Deutschland in Sachen Meinungsfreiheit erlaubt ist, kann einen bei Erdogan in den Knast bringen – übrigens auch Deutsche ohne türkische Wurzeln und Urlauber, die schon mehrfach in der Türkei waren. So richtig entspannt klingt das alles leider nicht.

Prinzipiell wünscht sich die Türkei Urlauber aus Deutschland. Und der türkische Außenminister hat die deutsche Reisewarnung in einem Interview als ungerecht bezeichnet. Man habe für den Tourismus Hygienestandards auf höchstem Niveau und arbeite dafür auch mit dem deutschen TÜV zusammen.

Einreise in die Türkei

Die türkische Polizei kontrolliert am Strand von Izmir die Einhaltung der Corona-Regeln. (Foto: picture-alliance / Reportdienste,  picture alliance / AA)
Die türkische Polizei kontrolliert am Strand von Izmir, die Einhaltung der Corona-Regeln. picture alliance / AA

Seit dem 11. Juni hat die Türkei die Einreise für deutsche Staatsangehörige wieder erlaubt. Bei der Einreise in die Türkei kann es medizinische Untersuchungen geben. Es wird zum Beispiel die Körpertemperatur gemessen: Wer erhöhte Temperatur oder mögliche Corona-Symptome hat, kann auf Corona getestet werden. Sollte der Test positiv sein, kann eine Behandlung und Quarantäne angeordnet werden.

Rückreise nach Deutschland

Zwei Wochen Quarantäne sind angesagt! Denn die Türkei gilt als Corona-Risikogebiet. (Stand 03.07.2020)
Eine aktuelle Liste der Risikogebiete gibt es beim Robert-Koch-Institut. Wer in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet war, muss in Quarantäne. Das regeln die jeweiligen Bundesländer. In SWR3Land ist es allerdings einheitlich: Egal ob in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, NRW oder Hessen. Alle schreiben vor: Wer im Risikogebiet war, muss in Quarantäne. Mehr Informationen findest du hier.

Quarantäne bedeutet in dem Fall: Unverzüglich nach der Einreise in die eigene Wohnung oder eine geeignete Unterkunft fahren, dort bleiben und 14 Tage lang keine persönlichen Kontakte haben.

Ausnahme: Wer einen negativen Corona-Test hat, kann die Quarantäne umgehen. Der Test darf aber bei der Einreise höchstens 48 Stunden alt sein. Und er muss aus einem qualitätsgesicherten Labor aus der EU oder bestimmten anderen Staaten kommen. Dazu zählt auch die Türkei. Die volle Liste der Länder, aus denen Tests akzeptiert werden, gibt es hier.

Weil das Geld fehlt Trotz Reisewarnung: Türkei will deutsche Touristen

Die Reisewarnung der Bundesregierung für die Türkei gilt noch bis mindestens 31. August. Dadurch fehlt der Türkei Geld, das die Touristen ausgeben. Darüber wollen mehrere türkische Minister mit der Bundesregierung sprechen.  mehr...

Urlaub in Kroatien: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

Kroatien galt bisher als Land, was nicht besonders stark vom Coronavirus betroffen war. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität gibt es dort mehr als 4.000 bestätigte Corona-Fälle (Stand: 22. Juli 2020). Zum Vergleich: Die USA führen diese Liste mit fast vier Millionen bestätigten Fällen an. In jüngster Zeit zeigt sich allerdings eine Zunahme der Infektionszahlen. Dabei gibt es regional große Unterschiede. Hier findest du eine Karte der kroatischen Regierung mit den aktuellen Infektionszahlen in den einzelnen Regionen. Die meisten Corona-Fälle gibt es demnach aktuell (Stand: 22. Juli 2020) rund um die Hauptstadt Zagreb mit mehr als 250 registrieren Infektionen. Ebenfalls stärker betroffen ist die Region Slawonien im Osten des Landes.

In Kroatien solltest du außerhalb der Unterkunft einen Mund-Nasen-Schutz tragen – in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht. Außerdem gilt auch hier die Abstandsregel von 1,5 Metern und Hygieneregeln. Der Tourismus fährt in dem Land erst langsam wieder hoch – deshalb sind nicht alle Angebote wie gewohnt verfügbar. Informiere dich am besten vor deiner Reise beim Anbieter, wenn du bestimmte Unternehmungen planst. In Kroatien gibt es weiterhin Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Auch der Fährverkehr zu den Inseln findet nur eingeschränkt statt. Hier findest du Informationen zu den Verbindungen. Das Auswärtige Amt warnt: Sollte es mehr Corona-Infektionen auf den kroatischen Inseln geben, könnten Brücken- und Fährverbindungen kurzfristig unterbrochen werden. Dann wäre also das Betreten und Verlassen von Inseln nicht möglich.

Strand (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture-alliance / AA / PIXSELL)
picture-alliance / AA / PIXSELL

Einreise nach Kroatien

Deutsche dürfen nach Kroatien einreisen. Allerdings werden deine Kontaktdaten bei der Einreise registriert – so lange, wie du dich in dem Land aufhältst. Um an der Grenze nicht lange warten zu müssen, empfiehlt das kroatische Innenministerium nach Angaben des Auswärtigen Amtes, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online einzutragen. Das notwendige Formular findest du hier. In Kroatien gibt es aktuell keine 14-tägige Quarantänepflicht mehr. Auch die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses oder einer Covid-19-Neativbescheinigung entfällt. Aber Vorsicht: Bestimmungen können sich je nach Entwicklung der Corona-Pandemie ändern. Deshalb solltest du die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes zu deinem Reiseland im Blick haben.

Rückreise nach Deutschland

Für die Rückreise von Kroatien nach Deutschland gibt es derzeit keine besonderen Bestimmungen.

Mit dem Auto nach Kroatien: Besonderheiten auf der Route

Mit dem Flugzeug kannst du von Deutschland aus aktuell nur an den Flughäfen in Zagreb, Split und Dubrovnik landen. Wenn du mit dem Auto von SWR3Land nach Kroatien fahren möchtest, solltest du unbedingt die Reisehinweise der Länder, die du durchquerst im Blick haben. Wahrscheinlich führt deine Route dann durch Österreich und Slowenien. Für die Durchreise von Österreich gibt es derzeit für Deutsche keine Einschränkungen. Eine Ausnahme gilt aktuell für Menschen aus dem Kreis Gütersloh: Wegen der hohen Corona-Fallzahlen dort müssen Reisende einen negativen Covid-19-Test der letzten 48 Stunden haben. Auch Slowenien kann mit dem Auto durchquert werden. Nach der Einreise soll das Land aber in 12 Stunden wieder verlassen werden – hier kannst du also keine längeren Zwischenstopps einplanen. Eine weitere Voraussetzung für die Einreise ist, dass dir auch die Einreise ins Nachbarland (also deinem Zielland) erlaubt ist.

Vorsicht! Willst du zum Beispiel nach Dubrovnik in den Süden Kroatiens musst du auf dem Landweg ein Stück durch Bosnien und Herzegowina fahren. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen und touristischen Reisen in das Land. Das Robert-Koch-Institut hat Bosnien-Herzegowina zudem als Risikogebiet eingestuft. Deshalb könnte es sein, dass du bei der Rückreise nach Deutschland Schwierigkeiten bekommst und zum Beispiel in Quarantäne musst. Das hängt auch davon ab, in welches Bundesland du zurückkehren willst. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Eine Alternative in Richtung Dubrovnik, bei der du nicht durch Bosnien und Herzegowina musst, ist die Reise mit der Fähre. Hier könntest du zum Beispiel von Ploče aus starten und mit der Fähre nach Tripanj übersetzen. Von dort aus geht es auf dem Landweg weiter. Aktuell setzen Fähren über – hier kannst du dich vorab informieren, ob es Ausfälle wegen der Corona-Pandemie gibt.

Cash für die stornierte Reise Gutscheine statt Urlaub: Das müssen Kunden beachten

Die Corona-Pandemie hat die Reisebranche in die Krise gestürzt – und die Urlaubspläne vieler Menschen zunichte gemacht. Gutscheine sollen die Branche jetzt retten. Das müssen Kunden beachten.  mehr...

Urlaub in Italien: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

Italien war lange Europas Corona-Hotspot. Aktuell ist das Land mit deutlich über 200.000 bestätigten Infektionen im Ranking der Johns-Hopkins-Universität nicht mehr auf den vorderen Rängen zu finden. Die Infektionszahlen unterscheiden sich im Land zum Teil sehr stark. In den Regionen Lombardei, Piemont und Emilia-Romagna gibt es aktuell (Stand: 22. Juli 2020) viele bestätigte Corona-Fälle. Hier findest du eine Karte der italienischen Regierung mit den bestätigten Corona-Fällen in den verschiedenen Regionen.

Der „Teutonengrill“ ist Geschichte. In Italien gilt in diesem Sommer: Abstand am Strand: drei Meter zwischen den Liegestuhl-Reihen, 12 Quadratmeter pro Sonnenschirm. Vorbuchen ist daher eine gute Idee fürs Strandbad – im August kommen nämlich die Italiener dazu, dann wird’s kapazitätstechnisch eng. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Colosseum oder Pompeji sind wieder geöffnet.

Im ganzen Land gilt Maskenpflicht – in einigen Regionen im Norden sogar überall, also auch draußen. Zudem verlangen einige Geschäfte Einmalhandschuhe. Wer sich nicht dran hält: es wird scharf kontrolliert und die Strafen sind italien-typisch drakonisch, bis zu 3.000 Euro. Zudem müssen Urlauber für einige Regionen Online-Formulare ausfüllen. Aktuell gilt das für Apulien, Kalabrien, Sizilien und Sardinien – hier wird auf der Fähre auch Fieber gemessen.

Strand in Italien (Foto: picture-alliance / Reportdienste,  picture alliance / abaca)
An einem Strand im italienischen Mondello wird der Abstand zwischen den Liegen gemessen. picture alliance / abaca

Einreise nach Italien

Beim Fliegen gilt: kein Handgepäck, die Gepäckfächer sind gesperrt – nur ein Täschchen, das unter den Vordersitz passt. Und auch beim Urlaub mit Freunden muss man gut aufpassen. Maximal drei Personen pro Auto, die nicht aus dem gleichen Haushalt stammen. Das gilt auch beim Miet-Vespa fahren mit der Freundin – kein Abstand zum Beifahrer – dann sollte besser die gleiche Adresse im Ausweis stehen.

Immerhin: Die Ein- und Durchreise nach Italien ist für Deutsche erlaubt – ohne Quarantäne oder Angabe von Gründen.

Rückreise nach Deutschland

Da Italien nicht als Risikogebiet eingestuft ist, gibt es aktuell bei der Rückreise keine besonderen Bestimmungen.

Mit dem Auto nach Italien: Besonderheiten auf der Route

Wenn du mit dem Auto in den Urlaub nach Italien fahren möchtest, solltest du dich auch darüber informieren, ob es in den Ländern die du auf dem Weg dorthin durchquerst besondere Corona-Bestimmungen gibt. Der Weg von SWR3Land nach Italien führt dich wahrscheinlich durch Österreich oder die Schweiz. In Österreich gibt es generell keine bestimmten Durchreisebestimmungen für Deutsche. Eine Ausnahme gilt aktuell für Menschen aus dem Kreis Gütersloh: Wegen der hohen Corona-Fallzahlen dort müssen Reisende einen negativen Covid-19-Test der letzten 48 Stunden haben. In der Schweiz können alle Deutsche problemlos Ein- und Durchreisen.

Urlaub in Holland: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

Die Niederlande zählen zu den Ländern, die weniger stark vom Coronavirus betroffen sind. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität gibt es dort aktuell 51.000 bestätigte Corona-Fälle. Hier findest du eine Karte der niederländischen Regierung zu den Infektionszahlen in den einzelnen Regionen.

Im Land gilt für Reisende eine Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr und auf Fähren, Hygieneregeln und die Abstandsregeln von 1,5 Metern. Wichtig: Die Maskenpflicht im Nahverkehr gilt in den Niederlanden für Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren. Museen sind geöffnet – allerdings ist die Besucherzahl eingeschränkt und du musst dich vorher Online registrieren.

Die Strände in den Niederlanden sind zwar geöffnet. Das Auswärtige Amt weist aber darauf hin, „dass regulierenden Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten“ möglich sind. Also: Einschränkungen bei der Anreise, um Einfluss auf die Personenzahl am Strand zu haben. Am besten informierst du dich vorab bei deiner Unterkunft, welche Corona-Einschränkungen es dort und im Umfeld gibt.

Ein Strandzelthalter bereitet in Zandvoort (Niederlande) alles für einen Strandtag vor (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Ein Strandzelthalter bereitet in Zandvoort (Niederlande) alles für einen Strandtag vor. Picture Alliance

Einreise in die Niederlande

Es gibt neben dem europäischen Teil der Niederlande auch Überseegebiete. Vorsicht! Die Corona-Regeln unterscheiden sich hier. Zum Überseegebiet gehören die Inseln Bonaire, Saba und St. Eustatius. Sie sind karibische Inseln des Königreichs Niederlande und gehören weder zur Europäischen Union noch zum Schengen-Gebiet. Dasselbe gilt für die autonomen Länder Aruba, Curaçao und St. Maarten. Hier musst du dich also direkt bei der für diese Regionen zuständigen Behörden informieren.

Für den europäischen Teil der Niederlande gibt es bei der Einreise über die Grenze für Deutsche keine Einschränkungen. Auch die Durchreise ist kein Problem – die Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland war bisher in der Pandemie nicht geschlossen. Hier kannst du also problemlos mit dem Auto reisen. Das Auswärtige Amt weist auf Ausfälle bei Flugverbindungen und Fernbussen hin. Auch der Grenzübertritt mit einem Mietwagen kann Probleme bereiten. Am besten reist du also – falls möglich – mit einem privaten Fahrzeug.

Rückreise nach Deutschland

Die Rückreise nach Deutschland ist genauso unkompliziert – hier gibt es keine besonderen Bestimmungen.

Urlaub in Österreich: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

In Österreich hat sich die Corona-Lage insgesamt eher entspannt. Allerdings gibt es regional – wie auch in Deutschland – einige Regionen, in denen die Zahl der Neuinfektionen wieder angestiegen ist. Hier findest du eine Karte der österreichischen Regierung mit den aktuellen Entwicklungen in den verschiedenen Regionen. Zuletzt gab es laut Johns-Hopkins-Universität 1.086 aktive, bekannte Fälle. Im Schnitt haben sich in den letzten Tagen weniger als 100 Menschen pro Tag neu infiziert. (Stand: 09.07.2020) Regional gibt es aber steigende Infektionszahlen. Beispielsweise im Landkreis Linz und in Wien. In der Hauptstadt werden die Ausbrüche (Laut dem ECDC „Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten“) als höher eingestuft.

Das Tourismusministerium sagt:

GastronomieBeherbergung und Freizeitangebote sind dabei, wieder durchzustarten. Um die heimischen Tourismusbetriebe bestmöglich zu unterstützen, und Gästen wie auch Mitarbeitern die höchste Sicherheit zu ermöglichen, setzt die Regierung laufend zielgerichtete Maßnahmen um.

www.sichere-gastfreundschaft.at

So sind zum Beispiel viele Seil- und Zahnradbahnen wieder in Betrieb.

In vielen Situationen musst du in Österreich einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Bussen, Schiffen, in medizinischen Einrichtungen, Apotheken und bei Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze in geschlossenen Räumen. Generell außerdem bei Dienstleistungen, wenn ein Ein-Meter-Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und es keine anderen Schutzmaßnahmen gibt. Die Regeln können auch regional unterschiedlich sein. In Oberösterreich zum Beispiel muss der Mund-Nasen-Schutz seit dem 09.07.2020 beim Betreten von Einkaufszentren, Markthallen und Gaststätten getragen werden. Das liegt an den gestiegenen Infektionszahlen. Eine Karte mit Infektionszahlen für die einzelnen Regionen in Österreich findest Du hier.

Zwei Menschen bei einer Bergwanderung in Österreich. Eine Berghütte umgeben von grünen Hügeln und Felsen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/chromorange)
Wanderer in den österreichischen Bergen. picture alliance/chromorange

Einreise nach Österreich

Prinzipiell darfst du aus Deutschland ohne Quarantäne einreisen. Aber seit dem 29.06.2020 darf nicht einreisen, wer aus dem Landkreis Gütersloh kommt. Es kann Grenzkontrollen geben und dabei muss man glaubhaft machen, dass man in den letzten zwei Wochen nur in zugelassenen Ländern war. Mehr Infos vom österreichischen Gesundheitsministerium findest Du hier.

Rückreise nach Deutschland

Da Österreich nicht als Risikogebiet eingestuft ist, gibt es aktuell (09.07.2020) bei der Rückreise keine besonderen Bestimmungen.

Urlaub in Griechenland: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

Die Griechen haben das in Sachen Corona-Krisenmanagement bisher ganz gut hinbekommen. Damit das so bleibt, wird kontrolliert – vor allem bei der Einreise. Aktuell gibt es in Griechenland nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mehr als 3.600 bestätigte Corona-Fälle – das sind im internationalen Vergleich sehr wenige. Eine Karte mit regionalen Corona-Zahlen gibt es für Griechenland nicht – deshalb solltest du vor und während deiner Reise die Hinweise vom Auswärtigen Amt für Griechenland im Blick behalten.

Ansonsten gilt: Kein Ouzo am Strand – oder sonstiger Alkohol – überall Abstand, Maskenpflicht in allen Innenräumen und im öffentlichen Nahverkehr, Läden und Verkehrsmitteln. In Supermärkten gibt es keine Maskenpflicht. Und in Restaurants maximal sechs Leute am Tisch – alle bekommen das Essen serviert, Buffets sind nämlich verboten. Im Nahverkehr und in Pools dürfen sich weniger Menschen gleichzeitig aufhalten. Archäologische Stätten und Museen haben wieder geöffnet. Vor Gruppenveranstaltungen oder -aktivitäten solltest du dich am besten vorab beim Veranstalter informieren.

Vom Krisenland zum Krisenbewältiger Warum Griechenland die Corona-Krise so gut im Griff hat

Vor ein paar Jahren noch war Griechenland das Krisenland Europas. In der aktuellen Corona-Krise scheint das aber ganz anders. SWR-Griechenland-Korrespondent Thomas Bormann sagt: Kaum ein Land in Europa hat die Corona-Situation so gut im Griff wie Griechenland.  mehr...

Einreise nach Griechenland

Aktuell (Stand: 9. Juli 2020) gilt: Urlauber müssen spätestens zwei Tage vor der Einreise ein Online-Formular ausfüllen. Hier gibt es nach Angaben des Auswärtigen Amtes immer wieder technische Schwierigkeiten. Die griechische Regierung kennt das Problem und hat deshalb eine Servicenummer eingerichtet: 0030 215 560 5151. Durch das Online-Formular bekommst du einen QR-Code, den du bei der Einreise vorzeigen musst. Wer den nicht hat, dem droht eine Geldstrafe von 500 Euro. Diese Strafe mussten jetzt zwei deutsche Urlauber aus Berlin tatsächlich zahlen, ihre Ausrede „das habe ihnen niemand gesagt“ ließen die griechischen Behörden in Heraklion auf Kreta nicht gelten. Denn dieser QR-Code signalisiert den Zollbeamten, wer einen Corona-Test machen muss und wer nicht. Grundlage für diese Entscheidung ist zum Beispiel, ob du zuvor in einem Corona-Risikogebiet gewesen bist. Für diejenigen, die getestet werden, heißt das erst mal: Hotelzimmer und zwar bis zum Ergebnis – also bis zu drei Tage. Klingt urlaubstechnisch nicht so toll. Sollte jemand tatsächlich an Covid-19 erkranken, kommt er in eines von 14 speziellen Krankenhäusern. Wichtig: für Einreisende aus Bulgarien wurden die Vorgaben strenger geregelt: seit Mittwoch, dem 15. Juli, muss man am Grenzübergang Promachonas-Kulata einen negativen Corona Test vorweisen, der auch auf Englisch übersetzt wurde.

Kreuzfahrtschiffe dürfen derzeit weiterhin nicht in Griechenland anlegen. Privaten Sportbooten ist das wieder erlaubt – so lange weniger als 49 Personen an Bord sind und die Passagiere nicht aus Ländern kommen, für die Einschränkungsmaßnahmen oder Verkehrsverbote gelten.

Griechenland, Mykonos: Restauranttische sind auf den Straßen gedeckt. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/Derek Gatopoulos/AP/dpa)
Griechenland, Mykonos: Restauranttische sind auf den Straßen gedeckt. picture alliance/Derek Gatopoulos/AP/dpa

Rückreise nach Deutschland

Aktuell gibt es keine besonderen Einschränkungen bei der Rückreise nach Deutschland.

Mit dem Auto nach Griechenland: Besonderheiten auf der Route

Wenn Griechenland, dann nur im Flugzeug. Grund: Mit dem Auto kommt man nur durch Länder mit Reisewarnung hin. Das Auswärtige Amt hält Albanien, Serbien und Nordmazedonien weiter für unsicher. Damit müsste man in Griechenland in Quarantäne – und bei der Heimreise schon in Österreich. Hier erfährst du, warum von der Durchreise von „Risikogebieten“ abzuraten ist.

Zudem ist sind die Grenzen von Albanien oder Nordmazedonien zu Griechenland immer noch geschlossen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes ist bisher noch nicht klar, wann der Personenverkehr über diese Grenzen wieder erlaubt ist.

Urlaub in Spanien: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

Spanien gehört zu den am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern. Die Zahl der Neuinfektionen ist inzwischen jedoch stark gesunken. Regionale Schwerpunkte sind nach wie vor Kastilien und Leon, Madrid und Katalonien. Die Regionen liegen aber mittlerweile alle weit unterhalb der Zahl von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Mit mehr als 250.000 bestätigten Corona-Fällen befindet sich das Land aber immer noch unter den Top 20 der Johns-Hopkins-Universität (Stand: 13. Juli 2020). Allerdings warnt das Auswärtige Amt: Aufgrund regionaler Infektionsherde kann es dort jederzeit wieder zu Einschränkungen der Mobilität kommen. Die spanische Regierung veröffentlicht die regionalen Corona-Zahlen – allerdings in einem spanischen Dokument und nicht als Karte. Du findest das regelmäßige Update hier. Informiere dich am besten vor und während deiner Reise beim Auswärtigen Amt über die Situation in Spanien.

Für Mallorca gelten gesonderte Regelungen – hier findest du alle Informationen.

Der Jakobsweg ist wieder auf. Das gilt auch für die Unterkünfte für die Pilger – nur eben mit 70 Prozent weniger Plätzen. Wem das dann doch zu stressig ist: Die spanischen Strände sind auch wieder geöffnet. Allerdings: Mindestabstand zwei Meter und Urlauber bekommen ihre Plätze zugewiesen. Wie das genau geregelt wird, entscheiden die Behörden vor Ort.

In Spanien gilt strenge Maskenpflicht – Schals oder Tücher reichen hier übrigens nicht. Die Maske muss im Freien überall dort getragen werden, wo ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. In Katalonien und den Balearen müssen die Masken überall getragen werden, auch im Freien. Vor allem in Katalonien, aber auch in Galicien gibt es einzelne Hotspots mit teilweise starken Einschränkungen – allerdings vor allem im Inland. Ansonsten sind aber alle Grenzen wieder auf, seit Anfang Juli auch die nach Portugal.

Generell ist Urlaub auch auf den Inseln der Kanaren und der Balearen wieder möglich – das Nachtleben ist allerdings stark eingeschränkt. Hier darfst du zum Beispiel nicht tanzen.

Zahlreiche Menschen nehmen am Portals Nous Strand in Spanien ein Sonnenbad und gehen Baden (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Clara Margais/dpa)
In Spanien gibt es trotz Corona Tourismus – hier am Strand Portals Nous auf Mallorca picture alliance/Clara Margais/dpa

Mallorca-Sonderfall: Maskenpflicht auf den Balearen

Aufnahmen aus Mallorca zeigen: Hunderte Touristen feiern ausschweifend am Ballermann in Mallorca – zum Teil ohne Maske.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) raegierte in einer Pressekonferenz darauf:

Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird.

Neue Hotspot-Gefahr Maskenpflicht gilt auf Mallorca jetzt auch im Freien

Seit dem Nachmittag gilt die verschärfte Maskenpflicht auf Mallorca. Zuvor sorgte sich bereits Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen der wilden Partys deutscher Urlauber.  mehr...

ARD-Korrespondent Oliver Neuroth berichtet: Einige Wirte an der Playa de Palma – eine bei Deutschen beliebte Party-Zone – haben Zäune zwischen ihren Tischen und der Straße aufgestellt. Der Grund: Die Menschen sollen die Restaurants über die offiziellen Eingänge betreten und nicht ohne Mindestabstand an den Gästen vorbeilaufen.

Als Reaktion auf das hemmungslose Verhalten der Party-Touristen gibt es für Mallorca und die anderen Baleareninseln eine strengere Maskenpflicht. Das bedeutet: Touristen müssen außerhalb ihrer Wohnungen immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen - selbst wenn weit und breit keine anderen Menschen zu sehen sind oder die Abstandsregeln eingehalten werden könnten. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Euro rechnen. Eine Ausnahme gilt nur an Stränden, an Uferpromenaden, an Pools, in der Natur und beim Sport. Die Maskenpflicht gilt auf Mallorca für Kinder ab sechs Jahren.

Am 15. Juli. gab die Regionalregierung außerdem eine Schließung der vor allem bei deutschen Urlaubern beliebten Lokalen auf der Bier- und Schinkenstraße bekannt. Diese Anordnung gelte zunächst für zwei Monate. Vor allem dort waren Touristen negativ aufgefallen, die ausgelassen, ohne Masken und vor allem ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand hemmungslos gefeiert hatten.

Einreise nach Spanien

Die Einreise nach Spanien ist aus allen EU-Staaten erlaubt. Wenn du mit dem Flugzeug anreist, wird Fieber gemessen. Außerdem musst du vorab ein Formular für die Gesundheitskontrolle ausfüllen und bekommst einen QR-Code, den du vorzeigen musst. Bis Ende Juli kannst du bei der Einreise aber auch noch ein Papier-Formular ausfüllen.

Mit dem Auto nach Spanien: Besonderheiten auf der Route

Wenn du von SWR3Land mit dem Auto nach Spanien fahren willst, musst du Frankreich durchqueren. Wenn du aus Deutschland kommst, kannst du problemlos durch Frankreich fahren.

Rückreise nach Deutschland

Für die Rückreise von Spanien nach Deutschland gibt es keine besonderen Einschränkungen.

Urlaub in Portugal: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise

Portugal wurde von der Corona-Pandemie weniger stark getroffen als zum Beispiel Spanien und Italien. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität gibt es dort aktuell mehr als 46.500 bestätigte Corona-Fälle. Seit Mai sind demnach die Zahlen deutlich gestiegen. Ein regionaler Schwerpunkt ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes die Region rund um die Hauptstadt Lissabon. Das Gesundheitsministerium in Portugal hat eine aktuelle Karte mit den regionalen Corona-Hotspots veröffentlicht. Hier ist nach Lissabon auch die Touristen-Hochburg Sintra mit besonders vielen Neuinfektionen aufgeführt (Stand: 13. Juli 2020). Die Karte mit der regionalen Corona-Entwicklung in Portugal findest du hier. In besonders betroffenen Regionen können strengere Maßnahmen gelten.

Bei den Corona-Regeln gelten für das Festland andere Regeln als für Madeira und die Azoren.

Festland: Strandurlaub klingt hier eher anstrengend: Der soll nämlich per Ampelsystem geregelt werden. Möglicherweise kommt hier auch die App Praia zum Einsatz. Sie zeigt an, wie voll die Strände sind – es ist aber schwer zu sagen, ob und wie gut sie funktioniert. In einigen Regionen werden Liegen und Schirme auch nur halbtags vermietet. Am Strand gelten 1,5 Meter Abstand, ansonsten zwei Meter. Masken: In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben, Verstöße kosten 500 Euro, für Gruppen sogar bis zu 5.000 Euro. Im öffentlichen Raum darf aktuell kein Alkohol konsumiert werden. Restaurants sind in Portugal geöffnet, Bars und Diskotheken sind weiterhin geschlossen. Falls du besondere sportliche Aktivitäten in deinem Urlaub planst, solltest du dich vorab beim Anbieter über mögliche Einschränkungen informieren – besonders, wenn es sich dabei nicht um eine Einzelsportart handelt. Kreuzfahrtschiffe dürfen Portugal weiterhin nicht anlaufen.

Sonderregeln für Madeira und die Azoren: Urlauber, die auf die Inseln reisen wollen, müssen vorab Online-Formulare ausfüllen und vor nicht mehr als drei Tagen negativ auf Covid-19 getestet worden sein. Wenn du das nicht machst, musst du den Test vor Ort machen und bis zum Ergebnis im Hotelzimmer bleiben. Hier findest du das Formular für Madeira, hier das für die Azoren. Zudem gibt es noch ein gesondertes Formular für Reisen zwischen den Inseln. Wenn du länger als sieben Tage auf den Azoren bist, musst du dich am sechsten Tag erneut testen lassen.

Portugal, Lissabon: Ein Mann verteilt am Strand von Torre in Oeiras Händedesinfektionsgel.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Petro Fiuza/XinHua/dpa)
picture alliance/Petro Fiuza/XinHua/dpa

Einreise nach Portugal

Ein Städtetrip nach Lissabon ist momentan wohl keine so gute Idee. Rund um die portugiesische Hauptstadt gibt es nämlich viele Corona-Neuinfektionen und daher Einschränkungen. Ansonsten ist die Einreise für Deutsche aber problemlos möglich. Urlauber müssen ein Einreiseformular ausfüllen und darin ihre Kontaktdaten angeben. Allerdings wird bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Wenn sie bei dir höher als 37,5 Grad ist, werden weitere Maßnahmen eingeleitet – auch eine häusliche Quarantäne ist dann möglich.

Rückreise nach Deutschland

Für die Rückreise nach Deutschland gibt es keine besonderen Einschränkungen.

Mit dem Auto nach Portugal: Besonderheiten auf der Route

Wer von SWR3Land mit dem Auto nach Portugal reisen möchte, der durchquert Frankreich und Spanien. Wenn du aus Deutschland kommst, kannst du problemlos durch Frankreich fahren. Auch für Spanien gibt es keine Einschränkungen – die Landesgrenze zu Portugal ist seit dem 1. Juli wieder geöffnet.

Urlaub in Frankreich: Corona-Regeln, Einreise und Rückreise 

Frankreich zählt zu den stärker von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern in Europa. Corona-Ballungszentren waren der Großraum Paris und die Region rund um das Elsass nahe der deutschen Grenze. Im Vergleich zu den schnell steigenden Fallzahlen im Frühling hat sich die Lage mittlerweile entspannt, trotzdem gibt es laut der Übersicht der Johns-Hopkins-Universität noch mehr als 214.000 bestätigte Corona-Fälle (Stand: 22. Juli 2020). Doch es gibt starke regionale Unterschiede. Frankreichs Regierung hat nun eine Einstufung aller Regionen in grüne, orange und rote Zonen vorgenommen. Hier findet ihr die Karte. Momentan sind alle Regionen auf dem Festland grün definiert – was sicheres Reisen bedeutet. Nur die beiden Übersee-Regionen Mayotte und Guyana sind orange eingestuft. Dort gelten verschärfte Vorsichtsmaßnahmen: Weitere Informationen zu Frankreichs Überseegebieten gibt es beim Auswärtigen Amt.

Die Gesichtsmaskenpflicht gibt es in Frankreich nicht überall. Sie gilt unter anderem für Reisende ab 11 Jahren in Flugzeugen, Zügen, Bussen, Bahnhöfen, Flughäfen, Bushaltestellen und Taxis. Je nach örtlichen Gegebenheiten kann auch lokal eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum angeordnet werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich für eine Maskenpflicht in öffentlichen geschlossenen Räumen ausgesprochen. Diese Regelung könnte ab dem 1. August in Kraft treten – das ist aber noch nicht sicher und hängt wahrscheinlich von der Entwicklung der Corona-Pandemie in Frankreich ab.

Das öffentliche Leben in Frankreich normalisiert sich immer mehr: Parks, Strände und Sporthäfen sind landesweit zugänglich. Lokale Schließungen können aber bei erneut steigenden Infektionszahlen nicht ausgeschlossen werden. Für manche Museen müssen vorab Eintrittskarten für feste Zeiträume gekauft werden. Beliebte Touristen-Hotspots wie der Eiffelturm haben wieder geöffnet. Touristen müssen überall die Abstandsregeln einhalten: mindestens einen Meter zu Personen, die nicht aus dem eigenen Haushalt stammen. 

In den „grünen“ Zonen des Landes sind Campingplätze und Jugendherbergen geöffnet. Auf Campingplätzen herrschen verstärkte Hygiene- und Zugangsregeln zu den Sanitärgebäuden, außerdem setzen viele Campingplätze eine vorherige Reservierung voraus. 

In der Gastronomie müssen Abstandsregeln und Hygienekonzepte eingehalten werden: maximal zehn Personen pro Tisch und zwischen den Tischen mindestens einen Meter Abstand. Außerdem müssen das Personal und Gäste, die nicht am Tisch sitzen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Vergnügungsparks, Diskotheken und Konzertsäle bleiben geschlossen – landesweit dürfen vor September keine Veranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmern stattfinden. 

Zwei Touristen mit Mund-Nasen-Schutz blicken vom Eiffelturm aus auf Paris. (Foto: Imago, Hans Lucas)
Touristen blicken vom Eiffelturm aus auf Paris . Imago Hans Lucas

Einreise nach Frankreich

Deutsche können problemlos per Flugzeug, Zug oder Auto nach Frankreich einreisen. An den Grenzen ist mit Kontrollen zu rechnen. Quarantänepflicht besteht nicht mehr. 

Rückreise nach Deutschland

Die Ausreise mit dem Auto ist problemlos möglich. Bei Ausreisen mit dem Flugzeug wird allen Passagieren in Frankreich vor dem Boarding die Körpertemperatur gemessen. 

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