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Max Oehl
SWR3 Moderator Max Oehl (Foto: SWR3)
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Vanessa Valkovic
Vanessa Valkovic (Foto: SWR3)

Wer in der Corona-Zeit ein Restaurant besucht, muss aktuell seine Kontaktdaten hinterlegen – meistens auf einem Papierzettel. Einige Restaurants bieten jetzt die Möglichkeit, das Ganze digital zu machen. Das Ende der Zettelwirtschaft? SWR3-Reporter Max Oehl hat es ausprobiert.

Mittagszeit – die Tische im Restaurant oder auf der Terrasse füllen sich langsam. Nach dem Hinsetzen wird erst mal das Handy gezückt. Mitarbeiterin Jessie erklärt die neue Vorgehensweise:

Im Moment ist es so, dass man, wenn man ein Handy hat, einen QR-Code lesen kann. Dann kann man an den Tisch gehen und dort über den QR-Code seine Kontaktdaten eingeben.

Kontaktdaten übers Handy: Wie funktioniert das?

Mit einer Handykamera fotografiere ich also den QR-Code. Und tatsächlich: Es öffnet sich automatisch und schnell eine Website. Ich trage alles ein und klicke auf speichern – wirklich einfach.

Das Angebot ist für die Restaurants kostenlos – ein Service der Herstellerfirma als Unterstützung für die Gastronomie in den schwierigen Zeiten.

Eine junge Frau ist mit einer Freundin und einem Kumpel Mittagessen – sie findet die digitalen Kontaktformulare gut: „Es war toll, ich habe mit meinem Handy diesen Code eingescannt. Dann konnte ich unsere Kontaktdaten eingeben, und nachher kann man sich auch wieder auschecken – super.“

Ein Gast, der zu einem Geschäftsessen hier ist, wundert sich, dass so eine Technologie nicht schon früher eingesetzt wurde: „Ich habe nichts dagegen – ich habe keine Sorge um Datenschutz. Erstaunlich, dass es jetzt erst kommt.“

Werden meine Kontaktdaten wieder gelöscht?

Sollte man kein Smartphone dabei haben, gibt es auch eine Alternative, erklärt Jessie: „Man hat auch die Möglichkeit alles manuell über ein iPad vorne am Eingang einzugeben. Das heißt ein QR-Code ist nicht zwingend notwendig, und von daher funktioniert es eigentlich für alle mindestens genauso gut wie mit Papier und Stift.“ Die Daten werden übrigens automatisch nach 28 Tagen vom Server gelöscht. Sie sind nur dann einsehbar, wenn tatsächlich ein Corona-Fall beim Gesundheitsamt gemeldet wurde.

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