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Mieter sind durch die Maßnahmen der Bundesregierung nicht ausreichend vor den Folgen der Corona-Pandemie geschützt, warnen Experten. Wie viele Haushalte betroffen sind, sei noch nicht absehbar.

Wegen der Corona-Pandemie könnten viele Menschen Probleme bei der Zahlung von Miete, Strom- und Heizkosten bekommen. Das ergibt sich aus einer Studie des Sachverständigenrates für Verbraucherfragen.

Berater: Maßnahmen für Mieter reichen nicht

Die Berater der Bundesregierung rechnen damit, dass die beschlossenen Maßnahmen zum Schutz von Mietern nicht genügen werden. In der Studie heißt es, ihre finanzielle Situation müsse weit über das Ende der aktuellen Krise hinaus im Blick bleiben.

Durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit haben viele Menschen derzeit weniger Einkommen. Laut Sachverständigenrat können Mieter ohne Rücklagen im Schnitt bereits ab monatlichen Einbußen von 100 Euro ihre Wohnkosten nicht mehr voll leisten. Bei Eigentümern beginne dies ab einem Minus von 450 Euro im Monat. Selbst Mieter mit finanziellen Rücklagen seien überlastet, wenn sie 400 Euro weniger verdienten.

Stressfaktoren ändern sich Väter während Corona-Krise vor allem von Kindern gestresst

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Kein Geld wegen Corona-Krise: Mieter können bis Juni nicht gekündigt werden

Wie viele Haushalte das in der Corona-Krise genau betreffen werde, sei noch nicht absehbar. Zuletzt hatte der Bundestag beschlossen, dass Mietern, die wegen der Corona-Pandemie ihre Miete nicht zahlen können, bis Ende Juni nicht gekündigt werden darf. Immobilendarlehen können in dieser Zeit zudem gestundet werden.

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