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Mitten in das Weihnachtsgeschäft knallt ab Mittwoch der bundesweite Teil-Lockdown. Während das den Online-Shoppingportalen in die sprichwörtlichen Karten spielt, ist das für die kleinen Einzelhändler in den Innenstädten eine Katastrophe. Aber: Es gibt auch Möglichkeiten online bei lokalen Einzelhändlern einzukaufen.

Viele lokalen Einzelhändler haben keinen eigenen Online-Shop. Eine Alternative: Es gibt verschiedene Portale, die eine riesige Auswahl haben – letztlich verschickt die Bestellung aber ein eigenständiger Einzelhändler und nicht der Online-Anbieter selbst. Alexander Winkler aus der SWR-Wirtschaftsredaktion hat sich das näher angeschaut:

Welche Online-Portale mit Einzelhändlern gibt es?

Die beiden, die im Netz vermutlich am meisten präsent sind, sind Locamo und Atalanda. Der Vorteil ist dabei, dass ich – wie bei anderen Online-Riesen auch – oben in der Suchzeile eingeben kann, was ich suche. Und dann bekomme ich direkt die Produkte angezeigt, die auf meine Suchanfrage passen. Ab in den Warenkorb damit. Bezahlen. Und die Bestellung ist fertig.

Ist also extrem einfach. Allerdings ist bei meinem ersten Versuch die Bestellung bei irgendeinem Laden in Hamburg eingegangen. Keine Frage: Der freut sich bestimmt auch. Dem Gedanken „Shop Local“ – also kaufe lokal ein – entspricht das jetzt aber eher weniger.

Kann ich filtern, in welcher Stadt ich einkaufen will?

Zumindest bei manchen Anbietern kann ich meine Postleitzahl oder meinen Wohnort angeben und bekomme dann nur Suchergebnisse aus meiner Region angezeigt. Damit geht oft aber auch einher, dass manche Produkte für mich rausfallen – weil es zum Beispiel das Spiel, das ich gerade suche, nicht bei den Händlern gibt, die in meiner Region über dieses Portal verkaufen.

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Wie finde ich Online-Händler aus meiner Region?

Einfachste Möglichkeit: Ich will gezielt meinen Lieblingsladen unterstützen, gehe auf dessen Seite und schaue, ob der liefert, und zu welchen Konditionen.

Berlin

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Inzwischen haben aber auch einige Städte Übersichten auf ihrer Stadt-Webseite, bei welchen Läden wie bestellt werden kann und ob und wie geliefert wird.

Onlinemarktplätze – Heilbronn, Tübingen und Karlsruhe machen es vor

Manche Städte haben sogar eigene Onlinemarktplätze, wo die Online-Shops der Läden gemeinsam durchsucht werden können – ich muss mich also nicht auf jeder einzelnen Webseite durchklicken. Heilbronn, Tübingen oder Karlsruhe zum Beispiel haben solche Portale. Allerdings ist auch das ein bisschen Suchaufwand, da diese Portale alle anders heißen.

Die einfachste Möglichkeit ist regionales Online-Shopping also auch weiterhin nicht. Dafür sind die Angebote viel zu kleinteilig, jede Stadt hat ihre eigene Lösung. Wer die Geschäfte vor Ort unterstützen will, der muss also leider ein bisschen mehr Zeit einplanen.

Online-Shopping 2 (Foto: SWR3)

Diverses Shoppen Ökobilanz

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