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Elektro-Rollern boomen, das Sortiment wird immer größer und die Preisspannen sind riesig. Höchste Zeit für Einkaufstipps und Praxistest.

Nummer Eins bei E-Rollern: China

Überholen uns die Chinesen in Sachen Elektromobilität? Am Beispiel Elektro-Roller ist das jetzt schon so – Millionen von elektrisch betriebenen Rollern düsen da jetzt schon durch die Straßen. Und auch bei uns wird das Angebot immer größer. SWR3-Reporter Josh Kochhann hat das Angebot mal ganz genau überprüft und E-Roller getestet.

Pluspunkt Geräuschpegel

Du hörst lediglich das Pfeifen des Windes an Deinen Ohren und die Abroll-Geräusche der Reifen auf dem Asphalt – sonst nichts. Kein dröhnender Motor, kein Gestank. Natürlich muss der Elektro-Roller je nach Modell nach 40 bis 80 Kilometer wieder an die Steckdose.

Neuer Trend: entnehmbare Akkus

Eroller; Foto: SWR3 / Malte Dedecek

So sieht er aus, der entnehmbare Akku im E-Roller.

SWR3 / Malte Dedecek

Doch dafür haben sich die Hersteller flexible Lösungen ausgedacht: entnehmbare Akkus. Haben die Größe eines Sixpacks Bier, lassen sich einfach rausholen und an eine Steckdose stecken. Wer keine Garage hat, wo eine Steckdose direkt neben dem Abstellplatz angebracht ist, sollte beim Kauf darauf achten. Außerdem kann man für längere Fahrten einen Ersatzakku mitnehmen. Leeren Akku rausnehmen, vollen Akku einsetzen, dann kann ich doppelt so weit fahren, ohne zwischendurch aufladen zu müssen.

Guter Akku-Check = Guter E-Roller

Ganz generell raten alle Experten dazu, beim Kauf eines E-Rollers vor allem den Akku ganz genau zu checken. Die Experten sagen: Der Akku macht den größten Teil des Gesamtpreises eines E-Rollers aus. Je billiger der Roller, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Herstellung daran gespart wurde. Der Ratschlag deshalb: besser keine extrem billigen Roller kaufen, sondern schon auf Qualität achten.

Wichtig: Ersatzteilversorgung!

Gute Elektro-Roller gibt es ab etwa 2500 Euro, nicht ganz günstig. Mittlerweile gibt es aber auch immer öfter E-Roller im Angebot, zum Beispiel in Baumärkten. Auch die erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an den Straßenverkehr, sagen die Experten. Wichtig dabei ist, auf die Ersatzteilversorgung zu achten. Also: Krieg ich auch ein Teil in ein paar Jahren nachbestellt, wenn es kaputt oder verschlissen ist? Das ist bei Baumärkten oft schwieriger als beim Händler.

E-Roller sind quasi wartungsfrei

Generell gilt: E-Roller sind quasi wartungsfrei. Super also für alle, die nicht in ihrer Freizeit am Fahrzeug rumschrauben wollen. An den E-Roller muss man wirklich nur ran, wenn ein Teil völlig verschlissen oder kaputt ist.