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Das Thema spaltet die Gesellschaft: Gendern. Für die einen sind Gendersternchen und Binnen-I wichtig, für die anderen nicht. Bringt Gendern überhaupt was? Hier kommt der Faktencheck.

Liebe Leser, liebe Leserinnen und Leser, liebe Leser*innen – es gibt viele Möglichkeiten diesen Artikel zu beginnen. Die Meinungen, was richtig oder gewollt ist, gehen allerdings auseinander. Auch unter unseren Youtube-Videos gibt es immer wieder Kommentare über das Gendern.

Faktencheck zum Gendern: Sinnvoll oder Quatsch? (Foto: SWR3)

Also: Zeit sich etwas intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und Antworten auf Fragen zu finden wie:

Wir bei Faktencheck.de haben weder den Auftrag uns besonders für das Gendern einzusetzen, noch es zu verhindern. Wir wollen checken, ob Gendern irgendwas bringt – also zum Beispiel mit Blick darauf, welche Folgen das für Frauen hat.

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen Gendern

Die Mehrheit der Deutschen will Gendern in der Sprache nicht. Verschiedene Medien haben dazu Umfragen durchführen lassen. Demnach halten teilweise fast 70 Prozent das Gendern „nicht für eine sinnvolle Maßnahme zur Gleichstellung der Geschlechter“ – auch Frauen sind unter den Befragten.

Faktencheck zum Gendern: Sinnvoll oder Quatsch? (Foto: SWR3)

In einer repräsentativen Umfrage des ZDF, wie wir – also die Medien – sich verhalten sollen, sind 71 Prozent gegen das Einfügen von Trennungszeichen, also zum Beispiel dem Gender-Sternchen. Nur gut ein Viertel findet es sinnvoll. Rund 73 Prozent finden Gendern in den Medien nicht oder überhaupt nicht wichtig.

Faktencheck zum Gendern: Sinnvoll oder Quatsch? (Foto: SWR3)

Warum ist Gendern dann so ein großes Thema? Wenn die Mehrheit der Deutschen es allgemein und auch in den Medien nervig oder überflüssig findet, warum sollte es dann umgesetzt werden? Es geht dabei unter anderem auch um die Personen, die sich damit angesprochen fühlen oder eben nicht – egal, ob sie zum Beispiel nur eine kleinere Gruppe in der Gesellschaft sind. Wenn die Mehrheit der Deutschen sagen würde, dass ihnen Rollstuhlrampen egal sind oder sie die nicht gut finden, sollten die Rampen dann nicht gebaut werden? Würde das dann aber nicht diskriminierend gegenüber Personen sein, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und die genauso in Gebäude oder in Züge wollen?

Ist das Thema Gendern wichtig?

Gendern heißt, alle Geschlechter anzusprechen und die Sprache diverser zu gestalten. Also nicht nur Männer und Frauen, sondern auch das Geschlecht divers. Anfang 2021 wurde dieses dritte Geschlecht offiziell im Geburtenregister hinzugefügt. Für Menschen, die sich weder explizit dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuordnen können oder wollen.

Gendern geht auf viele Arten: Klassisch beide Geschlechter ansprechen mit Zuschauerinnen und Zuschauer, verkürzt auch ZuschauerInnen, mit Binnen-I, mit Unterstrich, Doppelpunkt oder Stern – die letztgenannten sprechen dabei alle Geschlechter mit an. Manchmal kann man auch eine neutrale Form finden, zum Beispiel Zuschauende. Die Diskussion beim Thema Gendern, so wie auch die um das dritte Geschlecht, zeigt einen Aspekt ganz gut: Es geht auch um gesehen, wahrgenommen und vor allem ernst genommen werden.

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat die Aufnahme von Gender-Zeichen wie dem Doppelpunkt in das Regelwerk der deutschen Rechtschreibung nicht empfohlen. Dem schließt sich auch Frauen- und Familienministerin Christine Lambrecht mit ihrem Ministerium (Stand: 18.10.2021) an. Laut einem Bericht der Osnabrücker Zeitung sollten demnach Sonderzeichen als Wortbestandteile in der offiziellen Kommunikation nicht verwendet werden. Was aber nicht heißt, dass nicht auch eine neutrale Form eingesetzt werden kann – zum Beispiel „Lehrkräfte“. Oder, dass die weibliche Form genommen wird, wenn es möglich ist – zum Beispiel „Lehrerinnen“, wenn es eine reine Frauengruppe ist. Gendern und Gender-Zeichen benutzen, ist also alles andere als verpflichtend. Trotzdem ist es erlaubt. Damit sind nicht alle einverstanden: Ein entsprechender Verbotsantrag der AfD im Bundestag wurde zum Beispiel in diesen Sommer abgelehnt.

Das wichtigste Argument von Menschen, die das Gendern befürworten, ist der Aspekt der (sprachlichen) Gleichberechtigung. Die Form, die aktuell meistens verwendet wird, ist das generische Maskulinum – eine Form, bei der alle Geschlechter mit gemeint sein sollen. Also zum Beispiel: „Piloten sind in der Gesellschaft hoch angesehen.“ Frauen sind in diesem Satz mit gemeint. Aber denken das auch alle? Oder ist das in diesem Fall egal? Und genau an diesem Punkt sind wir mitten in der Debatte und bei der “Pro-Seite”. Eines der Hauptargumente hier: die Wahrnehmung. Wir wissen, dass das Feld groß ist und es beim Thema Gendern nicht nur um die Gleichstellung der Frau geht. Die Studienlage ist hier aber deutlich umfangreicher, weshalb bei den folgenden Studien der Blick meistens auf den Frauen liegt. 

Wie wissenschaftliche Arbeiten zeigen, steigt die Wahrnehmung von Frauen, wenn auch die weibliche Form abgebildet wird. Wenn bei der Verwendung des sogenannten generischen Maskulinums – also zum Beispiel „die Lehrer“ – eher von Männern ausgegangen wird, werden bei gendergerechter Sprache – zum Beispiel „die Lehrkräfte“in mehreren Studien mehr Frauen in Betracht gezogen.

Ein Lesebeispiel für euch: „Klimagipfel – alle europäischen Umweltminister treffen sich in Berlin.“ Denkt ihr da eher an Männer, die sich treffen oder eher an Frauen? Oder an beide? Oder denkt ihr eher an Männer, weil auch mehr Männer Minister sind? Aber wird das dann den Frauen, die auch gemeint sind, gerecht? Das zeigt: Einfach ist anders.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 hat sogar herausgefunden, dass Frauen als weniger qualifiziert eingestuft werden, wenn in Jobanzeigen nur die männliche Form angegeben ist. Für die Studie wurde unterteilt in „Geschäftsführer“, „Geschäftsführer (m/w)“ und „Geschäftsführerin/Geschäftsführer“. Das Ergebnis: Frauen und Männer wurden von den Teilnehmenden nur als gleich qualifiziert und fähig für die Stelle angesehen, wenn in der Jobanzeige von „Geschäftsführer und Geschäftsführerin“ die Rede war. Wenn nur von „Geschäftsführer“ oder „Geschäftsführer (m/w)“ gesprochen wurde, wurden Frauen als weniger passend empfunden – obwohl beide gleich gut qualifiziert waren. Die Studie zeigt damit nicht nur, dass die Wahrnehmung von Frauen geringer ist, sondern auch, dass auf Grund des Geschlechts ein Urteil über die Qualifikation getroffen wird.

Menschen, die das Gendern befürworten, sprechen aber nicht nur von einer besseren Wahrnehmung für Frauen oder anderen Geschlechtern oder einer inklusiveren Sprache – es geht auch um Rollenbilder. Zum Beispiel den Einfluss auf Kinder und Jobvorstellungen bei Kindern: Einer Gruppe von Grundschulkindern wurde in einer Untersuchung die Begriffe „Ingenieure“ und „Ingenieurinnen und Ingenieure“ vorgelegt mit dem Ergebnis, dass sich Kinder in Verbindung mit beiden Begriffen mehr zugetraut haben und den Beruf nicht mehr nur als reinen Männerberuf gesehen haben. 

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Kostet Gendern viel Geld?

Wirkung, Wahrnehmung und das Rollenbild verändern sich und schaffen sprachlich mehr Gleichberechtigung – was spricht dann gegen das Gendern? Da wäre zum einen das Thema „Pause im Wort“ – also Leser*innen. Faktisch gibt es in der deutschen Sprache viele Wörter, wo eine Pause innerhalb des Wortes gemacht wird. Zum Beispiel bei be-inhalten, Spiegel-ei, oder Be-einträchtigung. Es ist damit eher eine Frage der Gewohnheit, als eine absolute Unnatürlichkeit der deutschen Sprache: Klar ist aber, dass diese „Kunstpause“ nicht von selbst da ist, sondern gelernt werden muss. Wenn diese Pause bei Wörtern vorkommt, spricht man übrigens vom Glottisschlag.

Ein weiteres Argument gegen das Gendern ist das Thema „Kosten“. Gendern überall umzusetzen, würde bedeuten es nicht nur zu sprechen, sondern auch zu schreiben und Schriftstücke anzupassen. Viele Städte und Kommunen setzen den Genderstern nur dann ein, wenn eine andere Formulierung nicht möglich ist. Sonst soll „geschlechterumfassend“ formuliert werden. Zwei Beispiele von der Stadt Köln: Aus „Mitarbeit von Studenten“ wird dann „Studentische Mitarbeit“ oder aus „Zugang für Rollstuhlfahrer“ wird “Rollstuhlgerechter Zugang“.

Einige Medien haben in Artikeln die Kosten des Genderns dargestellt – wir haben das daraufhin überprüft.

Die Stadt Kiel hat uns bestätigt, dass für die Einführung gendergerechter Sprache 45.000 Euro an Mehrkosten entstanden sind – unter anderem für Workshops und Veranstaltungen. Das Abgeordnetenhaus in Berlin hat bereits im Jahr 2017 auf eine schriftliche Anfrage eines Abgeordneten geantwortet und erklärt, dass die Umbenennung von Studentenwerk Berlin in Studierendenwerk Berlin insgesamt fast eine halbe Millionen Euro gekostet hat (474.212,58 Euro). Die Kosten hat das Studierendenwerk selbst getragen. Diese Beispiele zeigen: Gendern kostet Geld. 

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt teilte uns mit: „Es gab keine Mehraufwendungen für genderrechte Sprache in Sachsen-Anhalt.“ Wir haben außerdem noch bei anderen Städten nachgefragt. Zum Beispiel im Frauenbüro für Gleichstellung der Stadt Lübeck und bei der Stelle für Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, ob dort durch das Gendern Mehrkosten entstehen oder entstanden sind. Theoretisch sind die Ansprüche überall gleich: Alle Formulare müssten angepasst und entsprechend gedruckt werden, Menschen müssten das bearbeiten und Schriftstücke bräuchten unter Umständen mehr Papier. Die Antwort aus Lübeck und Freiburg ist deutlich: Laut eigener Aussage entstehen bei ihnen keine Mehrkosten. Aus Lehrer und Lehrerinnen wird zum Beispiel Lehrkräfte. Dadurch werden die Texte nicht zwingend länger – teilweise sogar kürzer. Auch wird nicht extra neu gedruckt, sondern Bestehendes aufgebraucht und wenn etwas neu gedruckt werden muss, wird die neutrale Form verwendet. Zusätzliches Personal wurde und wird dafür nicht benötigt. Aus Lübeck hieß es dazu zum Beispiel, dass wenn Texte aus anderen Gründen ohnehin geändert werden, der Text auch direkt auf gendergerechte Sprache angepasst wird. Wichtig für die Einordnung: Hierbei handelt es sich um zwei Aussagen aus zwei Städten, die das Gendern pragmatisch umsetzen und es nicht als einen „Ad-hoc-Prozess“ sehen. Außerdem zeigen die Beispiele aus Kiel und Berlin, dass Gendern sehr wohl Kosten verursachen kann.

Behördentexte sind auch nur ein Beispiel aus Verwaltungen, wo Gendern sogar einigermaßen leicht umgesetzt werden könnte – was ist zum Beispiel mit neuen Straßenschildern? Ein Straßenschild kostet etwa 200 bis 300 Euro. Was passiert also mit Schildern, bei denen es um Personen geht, wie „Radfahrer absteigen“ oder „Bewohnerparken“? Eine Änderung zöge neben Materialkosten auch Arbeitszeit nach sich.

Bisher ist Gendern keine Pflicht. Der eine Bürgermeister setzt sich mehr dafür ein, die andere Bürgermeisterin weniger – es gibt keine klaren und direkten Vorgaben. Trotz wissenschaftlicher Fakten, ist und bleibt Gendern auch ein Meinungsthema. Professor Doktor Martin Neef, Sprachwissenschaftler der TU Braunschweig, sieht im Gendern mit Sonderzeichen ein Problem:

So wie Gendern empfohlen wird, führt es nach meiner Analyse und nach meiner wissenschaftlichen linguistischen Auffassung, zu mehr Ungerechtigkeit als vorher. Also jetzt wird das Wort Dozent genommen, da haben viele Menschen das Gefühl: 'Dozent ist ein Mann, da müssen wir jetzt ausdrücken, dass wir alle Geschlechter meinen und dann setzen wir noch einen Stern ein, oder ein Doppelpunkt oder ein Unterstrich' – irgendein Zeichen, was auch nur in der geschriebenen Sprache funktioniert und für die gesprochene Sprache erstmal Probleme macht. Aber dann ist man noch nicht fertig, sondern möchte noch die Endung „in“ hinten dranhängen. Und das ist aus meiner Sicht das Hauptproblem: Dann werde ich also zu einer „Dozent*in – die Dozen*in“. Diese Endung „in“ hat aber eine bestimmte Bedeutung: Sie bedeutet nämlich, dass wir uns mit Wörtern, die mit diesem Suffix, mit dieser Endung aufhören, auf Frauen beziehen. Eine Dozent*in ist eine Frau. Und ob da ein Stern oder ein Doppelpunkt oder sowas drin steht, macht aus Sicht des Systems der deutschen Sprache da keinen Unterschied.

Durch unterschiedliche Sichtweisen und Theorien kommt es zu Streit und teilweise auch zu einer Spaltung der Gesellschaft. Für die einen ist es ein zwingend wichtiges Thema – für die anderen eine absolute Nebensächlichkeit. Die Gesellschaft wird zu Gegner*innen und Befürworter*innen. Dr. Kristin Kuck, Co-Leiterin bei der Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung mit dem Schwerpunkt diskriminierende Sprache, sieht die Genderdebatte in der Gesellschaft im Kontext:

Egal, ob ich die Pro- oder Contra-Position beziehe: Die Thematisierung bringt dieses Thema voran. Natürlich besteht die Gefahr [...], dass das Ganze sehr aufgeheizt diskutiert wird. […] Die große Präsenz des Themas Gendern führt dazu, dass das Gendern symbolisch als Diskurs zur geschlechterdiskriminierenden Sprache gesehen wird. Also geschlechterdiskriminierende Sprache ist deutlich größer als das Thema Gendern.

Gendern ist also eigentlich nur ein kleiner Teil einer viel größeren Debatte? Ein Einlenken ist jedenfalls auf beiden Seiten kaum zu erkennen.

Eigentlich soll Gendern Inklusion schaffen. Bei diversen technischen Programmen, zum Beispiel für Blinde und Menschen mit Sehbeeinträchtigung, werden Sonderzeichen allerdings mitgelesen. Schafft so eine Umsetzung nicht eher Verwirrung und im schlimmsten Fall durch Verständnisprobleme eher Ausgrenzung? Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband empfiehlt auf der Website keine Sonderzeichen und Typografien fürs Gendern. Wenn, dann soll ausformuliert werden – also zum Beispiel Leserinnen und Leser:

Auch Computersysteme können Texte vorlesen. Dabei gibt es unterschiedliche Optionen, wie Satz- und Sonderzeichen behandelt werden – je nachdem welche Software, also welcher Screenreader, verwendet wird. Gelingt es, das Vorlesen bestimmter Zeichen gezielt zu verhindern, werden diese immer unterdrückt – beispielsweise wird ein Stern, der in einem Formular ein Pflichtfeld markiert, dann ebenfalls nicht vorgelesen. Das Unterdrücken wird durch eine Pause realisiert, die dem Glottisschlag nahekommt. Von der queeren Community wird dies begrüßt, da er zum Nachdenken anregt und von ihr ohnehin in der gesprochenen Sprache zum Gendern genutzt wird.

Möglicherweise wollen oder können nicht alle Menschen, die auf einen Screenreader angewiesen sind, die Sonderzeichen dauerhaft unterdrücken. Kuck sieht das Problem aber auch woanders:

Man aber natürlich andersrum auch argumentieren: es ist ja nicht so, dass wir unsere Schrift an die technischen Möglichkeiten anpassen müssen. Man kann sich ja auch vorstellen, dass Screenreader programmiert [werden], die es schaffen, den Genderstern als solchen vorzulesen und einfach dem Sprachwandel nachzukommen. Wir können unseren Sprachwandel nicht zurückhalten oder versuchen aufzuhalten, weil technische Möglichkeiten fehlen.

Dieses Beispiel zeigt, dass auch ganz andere Argumente gegen das Gendern sprechen können: Möglicherweise werden Menschen sprachlich oder durch teure Technik ausgeschlossen.

Fazit: Ist Gendern sinnvoll?

Gendern und inklusiv sein, ist leider nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Sprache verändert sich immer und fortwährend. Einige Menschen wollen das Gendern unbedingt und sehen das als wichtigen Aspekt der Gleichberechtigung. Aber zurzeit sind die Befürworter*innen in der Minderheit.

Fakt ist aber:

  • Gendern schafft eine größere Wahrnehmung für Frauen und Personen deren Geschlecht nicht definiert ist. Das ist wissenschaftlich nachweisbar.
  • Gendern kann in manchen Fällen sehr viel Geld kosten, muss es aber nicht – das kommt auf den Kontext an. In manchen Fällen werden Schritt für Schritt Texte oder Broschüren angepasst. Selbst Schilder werden nach Aussage einiger Städte erst dann angepasst, wenn neue produziert und damit gebraucht werden. Es liegt damit bei den Städten und Kommunen, wie sie das Thema Gendern umsetzen wollen.
  • Die Mehrheit der Deutschen lehnt das Gendern aktuell ab, oder findet es zumindest nicht so wichtig – sowohl im Alltag als auch in den Medien.

Gendern ist freiwillig. Wir als Faktencheck-Team haben uns entschieden, dass wir das in unseren Videos und Texten relativ frei halten wollen. Man kann nämlich auch alle Geschlechter ansprechen ohne Sternchen oder Kunstpausen.

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