Autor
Lea Bischoff
Lea Bischoff; Foto: SWR3
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Stell dir vor, es klingelt an deiner Haustür und da steht eine Frau mit Koffer und behauptet, dass sie nicht weiß, wie sie heißt und wer sie ist, aber sie ist sich sicher, dass das ihr Haus ist und sie dort wohnt.

SWR3-Redakteurin Lea Bischoff stellt das Buch „Vergiss nie – ich weiß, wer du wirklich bist“ vor; Foto: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Blanvalet Taschenbuch Verlag

Irgendwie gruselig die Vorstellung, oder? Auch für Tony und Laura, die die junge Frau aber trotzdem bei sich aufnehmen und ihr helfen wollen, ihre wahre Identität herauszufinden. Sie sagt, sie sei im Urlaub gewesen und auf der Rückfahrt im Zug eingeschlafen und könne sich seitdem an nichts erinnern. Nur, dass sie in diesem Haus wohnt. Das kann sie auch sehr glaubhaft belegen, sie kann nämlich genau sagen, wo welcher Raum im Haus ist.

Arme hilflose Frau oder Psychopatin?

Das ist aber scheinbar das einzige, was sie noch weiß, denn auch an ihren Namen kann sie sich nicht erinnern. Deshalb gibt Tony ihr einen neuen: Jemma. Verhängnisvoll. Es stellt sich nämlich heraus, dass tatsächlich mal eine Jemma in Tonys und Lauras Haus gewohnt hat – eine Psychopatin, die ihre Freundin getötet hat und später aus der Psychiatrie geflohen ist.

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Spannend bis zum Schluss

Gefallen hat mir an dem Buch vor allem, dass es so unvorhersehbar ist: Bei der Hälfte des Buchs denkst du, die Geschichte ist fertig erzählt. So früh erfahren wir nämlich schon, wer die junge Frau wirklich ist. Die Geschichte nimmt aber nochmal eine ziemlich krasse Wendung und man merkt erst dann, wie verstrickt der ganze Plot ist. Hat mich gepackt bis zum Schluss!

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Lea Bischoff
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SWR3