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Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer ziehen blank! Die beiden Frauenschwärme stehen nach „Der geilste Tag“ wieder zusammen vor der Kamera. Die beiden Kumpels misten aus und verzichten auf alles – auch ihre Klamotten.

Sie sind das Traumpaar des deutschen Mainstreamkinos: Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer. Nach „Der geilste Tag“ stehen die beiden mal wieder gemeinsam vor der Kamera – unter der strengen Regie von Florian David Fitz – und misten aus. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn im Durchschnitt besitzt jeder von uns um die 10.000 Dinge, eigentlich viel zu viel. Und weil weniger manchmal mehr zu sein scheint, wetten Toni (Matthias Schweighöfer) und Paul (Florian David Fitz), 100 Tage lang nur mit 100 Dingen auszukommen.

Bildergalerie: 100 Dinge; Foto: © 2018 Warner Bros. Ent.
© 2018 Warner Bros. Ent.

Sie starten bei null, also nichts und dürfen sich hundert Tage lang jeden Tag eine Sache neu aus ihrem Privatlager holen. iPhone oder Sneaker? Schlafsack oder Ladekabel? Klingt nach Konsumkritik? Ist Konsumkritik, gepaart mit sehr viel Klamauk.

Alles nur eine bescheuerte Wette

Die beiden Mittdreißiger sind seit Kindertagen beste Freunde, leben in großen Lofts direkt nebeneinander und haben gemeinsam ein Start-Up aufgebaut. Paul hat eine personalisierte Version von Siri entwickelt. Kurz vor dem großen Durchbruch und dem Verkauf an ein amerikanisches Unternehmen, geführt von Mark Zuckermann, gesteht Toni, seine Daten gesammelt zu haben für die perfekten Werbeanzeigen. Mit Erfolg. Der alkoholschwangere Streit mündet in der Wette: der vollkommene Verzicht auf Konsum.

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Die Besetzung machts

100 Dinge funktioniert vor allem durch das Zusammenspiel von Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz, die nicht nur zwei komplett unterschiedliche Charaktere spielen, der eine aalglatt, der andere ein Träumer, sondern die beiden sich auch gegenseitig die Bälle hin- und herwerfen. Unterstützt von einem Traumensemble um Hannelore Elsner, Maria Furtwängler, Wolfgang Stumpf und Katharina Thalbach als weise Oma.

Lohnt sich der Film im Kino?

Auch wenn 100 Dinge etwas überfrachtet ist – vor allem mit verbalisierten Kalendersprüchen wie „Glück ist wie Wasser. Wenn man es festhalten will, läuft man mit geballten Fäusten durchs Leben“, ist es eine unterhaltsame Komödie mit einem guten Gespür für Timing und ohne moralischen Zeigefinger. Leicht konsumierbar. Und mit Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz im Adamskostüm. Wer will sich da schon beschweren. 3 von 5 Elchen