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1976 haben zwei Deutsche und zwei Palästinenser ein Flugzeug von Tel Aviv nach Paris entführt und ins ugandische Entebbe gebracht. Jetzt gibt es einen Kinofilm zu den Vorfällen in Entebbe mit Daniel Brühl und Rosamunde Pike in den Hauptrollen.

7 Tage in Entebbe ist sehr aktuell

Jede Entführungsgeschichte hat ihren dramaturgisch-spannenden Reiz. Egal ob sie fiktiv ist, oder eben auf wahren Begebenheiten beruht. Der Film spielt zwar vor über 40 Jahren, hat aber durchaus eine aktuelle Dimension. Denn in 7 Tage in Entebbe – das macht die Eröffnungssequenz einer Tanzperformance klar – geht es auch um den Nahostkonflikt. Und der ist bis heute noch immer nicht gelöst.

Geiseln gegen Gefangene

Die beiden linksradikalen, deutschen Entführer Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann bringen zusammen mit zwei Palästinensern am 27. Juni 1976 eine Flugzeug auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris in ihre Gewalt und leiten die Maschine nach Entebbe in Uganda um.

7 Tage in Entebbe; Foto: 20th Century Fox 2018 / eOne Deutschland
20th Century Fox 2018 / eOne Deutschland

Die Entführer wollen nicht nur Geld, sondern auch die israelischen Geiseln gegen palästinensische Gefangene austauschen. Dabei hat der Film zwei Handlungsorte: einmal Entebbe, die Situation zwischen Geiselnehmern und Geiseln und einmal die Räumlichkeiten der israelischen Regierung und deren Hilflosigkeit. Gehen die auf die Forderungen der Entführer ein und machen sich erpressbar oder versuchen sie die Geiselnahme zu stürmen. Ihnen bleiben sieben Tage.

Daniel Brühl und Rosamunde Pike – Ein gutes Duo

„Gone Girl“-Star Rosamunde Pike und Daniel Brühl liefern als Entführerpärchen eine verschwitzte Performance ab und lassen den Film von José Padilha zu einem spannenden und soliden Entführungsthriller werden.

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