Mit „Die Schöne und das Biest“ kommt ein weiterer Zeichentrickklassiker von Disney als Real-Verfilmung auf die Leinwand. Warum? Hat beim Dschungelbuch auch schon geklappt!

An für sich ist die Verfilmung von erfolgreichen Zeichentrickfilmen keine neue, aber im Fall der Fantasy-Liebesgeschichte „Die Schöne und das Biest“ sicher eine schöne Idee. Immerhin: Emma Watson funktioniert als schöne Belle, auch wenn wir bei uns zulande nicht in den Genuss kommen, sie singen zu hören, weil die Songs leider eingedeutscht sind.

Die Schöne und das Biest; Foto: Disney
Disney

Keine Eins-Zu-Eins Verfilmung, aber eine bekannte Geschichte

In der Neuverfilmung ist nicht jede Szene gleich wie im Original (der Neue ist auch etwa eine Dreiviertel Stunde länger!), aber sie erzählt trotzdem die gleiche Geschichte nochmal: Belle, ein aufgewecktes, emanzipiertes Mädchen vom Dorf tauscht sich gegen ihren Vater ein, der vom Biest beim Klauen einer Rose erwischt wurde. Sie bleibt auf dem verfluchten Schloss und erwärmt schließlich das Herz des Ungeheuers – unterstützt von den lebendigen Gegenständen wie Teekanne, Teetasse, Kerzenständer und Uhr.

Wie kitschig ist der Film?

Auf einer Skala von eins bis zehn: Eine glatte elf! Alles ist bunt, bonbonfarben, wie ein explodierter Süßigkeitenladen nur eben auf LSD. Die Visual Effects, also die Momente mit den sprechenden Gegenständen, die sehen schon sehr sehr geil aus. Und sie haben es geschafft, die erste schwule Disney-Figur im Film zu platzieren: LeFou, der Adjutant von Bösewicht Gaston. Aber was bei all dem Feuerwerk und trotz einer ganz zauberhaften Emma Watson dann doch gefehlt hat, ist ein bisschen von dieser alten Disney-Magie. Alle Beteiligten haben Dienst nach Vorschrift gemacht und deswegen kommt irgendwie keine richtige Prinzessinnengänsehaut auf. Fazit: Drei von fünf Biestern bzw. Elchen.

Die Details

Filmplakat: Die Schöne und das Biest; Foto: Disney Enterprises

Filmplakat: Die Schöne und das Biest

Disney Enterprises

Die Schöne und das Biest / Beauty and the Beast

Fantasy

ab 6 Jahren

129 Minuten

Kinostart