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Angeblich scheiterte an der Film-Romanze zwischen Brad Pitt und Marion Cotillard die Ehe mit Angelina Jolie. Doch die Gefühle des Spionage-Blockbusters bleiben auf der Leinwand.

Allied: Vertraute Fremde ist ein echter Hollywoodschinken, eine dramatische Liebesgeschichte im Reich der Spione. Dabei stehen die Stars nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera. Regisseur Robert Zemeckis gilt spätestens seit der Zurück-in-die-Zukunft-Trilogie als Kultfilmer. Außerdem stammt von ihm auch der Superhit Forrest Gump.  Also – eigentlich eine sichere Nummer.

Lovestory mit Rissen

Dabei ist der Film zuallererst mal ein Vehikel für die beiden Stars, Brad Pitt und Marion Cotillard. Sie geben das leidenschaftliche Liebespaar, sind in beinahe jeder Einstellung zu sehen und dürfen sich meist in Großaufnahme anschmachten. Er ist ein kanadischer Geheimdienstoffizier, sie eine französische Widerstandskämpferin. Zu Beginn des Films kennen sie sich natürlich noch nicht. Erst ein Einsatz schweißt sie zusammen.

Szenenbilder aus „Allied: Vertraute Fremde“ (Foto: © 2016 Paramount Pictures. All Rights Reserved.)
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Gemeinsam sollen sie in Casablanca ein Höllenfahrtskommando durchziehen. Es ist 1942, der Zweite Weltkrieg ist voll im Gang und der Auftrag lautet: den deutschen Botschafter bei einem großen Empfang zu killen. Der Auftrag gelingt, die beiden gucken sich tief in die Augen. Es wird geheiratet und ein Kind gezeugt. Das geht alles ratzfatz. Aber dann kriegt die große Lovestory Risse.

Große Effekte statt mitreißender Gefühlen

Brad Pitt erfährt von seinen Vorgesetzen, dass seine Frau in Wirklichkeit keine französische Resistance-Kämpfern, sondern eine deutsche Spionin ist. Und er versucht nun alles, um das Gegenteil zu beweisen.

Schon im Vorfeld hatte der Film für Schlagzeilen gesorgt, weil es hieß, Pitt und Cotillard seien sich nicht nur vor der Kamera nahe gekommen. Cotillard dementierte die Gerüchte, und auch auf der Leinwand springt der Funke nicht so richtig über. Und genau das ist auch das Problem dieses Films.

Da werden große Emotionen in perfekt komponierten Kitsch-Bildern zelebriert – aber mich hat es meistens ziemlich kalt gelassen. Und das obwohl ich ein heimlicher Romantiker bin und der Film selbst handwerklich – wie meistens bei Zemeckis – eindrucksvoll in Szene gesetzt ist.

Hommage an Casablanca

Aber als Beispiel: Die beiden sitzen in einem Auto in der Wüste. Ein gigantischer Sandsturm tobt um sie herum und sie fallen wild übereinander her. Die Kamera umkreist spektakulär das erotische Treiben im Wagen – alles technisch perfekt – nur es kommt halt keine richtige Emotion rüber. Auch bei den vielen Turteleien über den Dächern von Casablanca ist das so.

Robert Zemeckis wollte mit diesem Film vor allem zwei höchst gefühlvollen Kinoklassikern Tribut zollen: dem Hitchcock Spionage-Melodram Notorious und dem Bogart-Bergmann-Kultfilm Casablanca. Aber das ist ihm nur zum Teil gelungen. Ein handwerklich sauber gemachtes und auch bildgewaltig inszeniertes Agenten-Liebes-Drama mit zwei Darstellern, die nicht schlecht spielen, aber leider nur wenig Gefühl rüberbringen.

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