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Wenn eine Hollywoodproduktion 180 Millionen Dollar kostet, sind das Peanuts. Aber wenn ein europäischer Film so viel Geld verschlingt, ist das schon krass. „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ war so teuer. Euer Geld ist aber nur sinnvoll angelegt, wenn ihr auf „Star Wars“ auf LSD steht.

„Valerian“ ist eine Weltraumoper, die aussieht wie ein explodierter Süßwarenladen: bunt, knallig und grotesk. Der Science Fiction-Film basiert auf einem französischen Comic aus den 60er Jahren, bei dem selbst George Lucas für „Star Wars“ schon geklaut hat.

Paradies mit Rissen

Valerian ist Spezialagent der Regierung und beschreibt das so: „Willkommen in Alpha – der Stadt der tausend Planeten. Wo seit hunderten von Jahren jede Spezies ihr Wissen und ihre Intelligenz mit den anderen teilt. Es ist das Paradies. Unfassbar.“

Aber dieses Paradies bekommt Risse. Valerian und Laureline, seine Spezialagenten-Kollegin, müssen alles daran setzen sämtliche Spezies zu retten, denn eine böse Macht hat wie immer Böses vor.

Ein Elch für Rihanna

In den Hauptrollen von „Valerian“ sind Dane deHaan (bekannt unter anderem aus The place beyond the pines), Top-Model Cara Delevingne und Rihanna zu sehen. Dane deHaan, das ist der Mann mit den größten Augenringen – und Cara Delevingne mit den buschigsten Augenbrauen der Welt. Die beiden Planetenretter schlafwandeln durch den Film. Rihanna spielt eine außerirdische Stripperin mit großem Verwandlungstalent. Ihre fünfzehn Minuten bringen eigentlich den ganzen Film auf den Punkt: absolut durchgeknallt! Von mir gibt's einen Elch für Rihanna, einen Elch für den Look – macht insgesamt zwei Elche.

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