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In „Transformers: The Last Knight“ wurde vor allem an einem nicht gespart: Blech und jede Menge Action. Optimus Prime und Co. versinken in einem Chaos aus Krieg, Kanonen und Geballer. Und dabei soll Teil fünf erst die Halbzeit des Transformers-Franchise sein.

Teil sechs bis neun sollen noch kommen. Dabei ist Transformers Nummer fünf schon reichlich kompliziert und chaotisch. Die Kurzform: Ob Mensch, Autobot oder Decepticon — die Guten kämpfen gegen die Bösen und das mit jeder Menge Action. Das Ziel von Mark Wahlberg und Co.: natürlich die Welt retten. Der Erfolg gibt der Serie recht — fast 3,8 Milliarden Dollar sollen Teil eins bis vier eingespielt haben. Da ist Regisseur Michael Bay noch mal gerne mit dabei. Teil fünf soll mit einem geschätzten Budget von 260 Millionen Dollar der Teuerste in der Transformers-Reihe sein. SWR3-Kinocheckerin Kristina Hortenbach hat ihn gesehen.

Grüner Hügel trifft Blechbüchsenarmee

Der Anfang ist gar nicht schlecht: Tolle Aufnahmen von grünen Hügeln und kämpfenden Rittern, stürzenden Pferden, fliegenden Schwertern – da macht 3D Sinn. Außerdem sehr süß: Der lustig betrunkene Zauberer Merlin, der einen Transformer aus der Höhle lockt. Doch das war´s dann auch fast schon. Danach habe ich zweieinhalb Stunden nur noch in die Zahnradaugen von riesengroßen Blechmännchen geblickt. Aus denen auch gerne mal grüner Schleim läuft, wenn sie denn dann verletzt werden und sie sich nicht gerade in einen Mercedes oder Ford Mustang verwandeln.

Transformers (Foto: © 2017 Paramount Pictures)
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Stundenlanges, pures Chaos

Da ist man über jeden Hauch von Handlung froh, zum Beispiel als Mark Wahlberg und Laura Haddock dann irgendwann auftauchen, die übrigens fast genau so aussieht wie Megan Fox aus dem ersten Teil. Und wie hab ich Anthony Hopkins entgegengefiebert, der dann auch als britischer Lord durch die Landschaft und Bibliotheken stapft und mir minutenlang erstmal die schwierige Handlung erklärt. Das bringt aber leider nicht viel, denn es ist ein einziges Getöse und Gekämpfe: Mark Wahlberg fliegt durch die Gegend, seine Liebste hält sich an Merlins altem Schwert fest, riesen Chaos am Ende über Stonehenge. Und wieso bleiben die Steine eigentlich stehen? Krach, Krieg, Geballer – es nimmt einfach kein Ende. So ein amerikanischer Mist. Mich wundert nicht, dass sowohl der Regisseur als auch Mark Wahlberg aus der Serie aussteigen. Ich finde die einzig richtige Reaktion auf dem Film kam von der Berliner Polizei: Die hat zwei Transformer Autos abgeschleppt, die für den Film Werbung fuhren. Unter der Überschrift „Abschleppticons“ landeten sie auf dem Planeten Dekra.

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