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Anna Wollner
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Judith Schneider
Judith Schneider (Foto: SWR3)

Jede Menge Autos, viel Geballer und diesmal gibt es noch ein bisschen Weltraum dazu. Wer schon Fan von Teil eins bis acht war, ist hier genau richtig, meint SWR3-Kinocheckerin Anna Wollner.

Auch nach 20 Jahren lohnt sich Fast & Fourious immer noch

Jede*r hat eine Schwäche. Für meine schäme ich mich. Aber nur ein bisschen. Denn seit gut 15 Jahren gucke ich mit Vorliebe Filme aus der Reihe von Fast & Furious. Vor zwanzig Jahren ging es los, Vin Diesel und Paul Walker, jede Menge tiefergelegte Karren, leicht bekleidete Frauen und Testosteron im Überfluss. Woher meine bis dato heimliche Leidenschaft kam? Ich habe keine Ahnung. Denn das Franchise ist über die Jahre eine wahre Gelddruckmaschine geworden. Vin Diesel hat mittlerweile so viel Muskeln an Armen und vor allem Beinen, dass der kaum noch laufen kann. Und trotzdem habe ich mich auf Film Nummer 9 gefreut wie ein kleines Kind – und wurde nicht enttäuscht.

Bei Fast & Furious ist klar, was einem im Kino erwartet

Die Story um einen verschollenen Bruder von Hauptfigur Toretto ist hohl wie sonst was, passt aber perfekt ins große Hauptthema der Filme, nämlich Familie. Für mich ist die Reihe zu einer Wohlfühlreihe im Actionkino geworden. Wo Fast & Furious drauf steht, steckt in der Regel auch Fast & Furious drin. Nämlich perfekt inszenierte, absolut übertriebene Action mit Autos und sehr viel Schrott, die sich von Film zu Film noch toppen wollen. Und das Toppen schaffen sie – oh Wunder – von Beginn an.

Die Welt ist den Autos nicht mehr genug

Eigentlich ist Fast & Furious eine Action-Oper mit kurzen Dialogzeilen. Eine Verfolgungsjagd durch ein Minenfeld macht den Anfang, eine kaputte Hängebrücke über einen tiefliegenden Fluss ist das erste große Hindernis. Und das ist nur der Auftakt für spektakuläre Verfolgungsjagden, unter anderem mit einem Riesenmagneten in Edinburgh und einem Tanklaster in Tiflis. Und am Ende mit einem Pontiac Fiero im All. Ja, richtig, ein Auto im All. Denn da die Fast & Furious Familie auf Erden gefühlt alles erlebt hat, streben sie bei der Weltenrettung diesmal nach Höherem.

Auch Teil 9 von Fast & Furious will höher, schneller, weiter

Da sieht man für mich die Brillanz der Filme: Immer den Vorgänger übertrumpfen. Im letzten gab es ein Showdown mit einem Atom-U-Boot, jetzt eben ein Ausflug ins Weltall. Wetten, wohin es bei Film Nummer 10 geht, nehme ich noch entgegen.

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