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Banking Apps sind für viele Menschen in Deutschland Alltag. Allerdings können darüber persönliche Daten an Dritte weitergeleitet werden. Hier erfahrt ihr, was das bedeutet – und wie ihr es verhindern könnt.

Manche Apps haben sogenannte Tracker eingebaut, warnt Stefan Fischer, Projektleiter im Team für Geldanlage, Altersvorsorge, Kredite und Steuern bei der Stiftung Warentest. Der Grund: Andere Unternehmen seien beuftragt worden, über die Banking App Daten zu sammeln. „Das hört sich zunächst harmloser an“, so Fischer. Denn: Wenn mehrere der gesammelten Daten zusammengefügt werden, könnten zum Beispiel Rückschlüsse über die finazielle Situation des Nutzers oder der Nutzerin gezogen werden.

Woher weiß die App, wie viel Geld ich habe?

Wie viel Geld ich habe, zieht der Tracker sich natürlich nicht über meine Kontodaten. Woher holt er sich also diese Information? Fischer nennt ein Beispiel: Über den Tracker in der Banking App können Informationen über den Mobilfunkanbieter abgerufen werden. Dieser eingebaute Tracker weiß dann zum Beispiel, dass du einen teureren Anbieter gewählt hast – das bedeutet meistens, dass du zahlungsfähig bist. Natürlich ist das nicht die einzige Info – Tracker sammeln mehrere Informationen, die zu einem großen „Bild“ zusammengesetzt werden können.

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Kann ich Tracker in meiner Banking App deaktivieren?

Bei manchen Apps können solche Tracker ausgeschaltet werden, erklärt Fischer. Allerdings sei diese Funktion meist versteckt und müsse lange in der App gesucht werden.

Was muss ich für die Sicherheit beim App-Banking beachten?

Damit Bankgeschäfte sicher über Apps abgewickelt werden können, solltest du einige Dinge beachten: „Es ist wichtig, dass das Betriebssystem immer auf dem aktuellsten Stand ist“, rät Fischer. Außerdem solltest du Bankgeschäfte nicht in ungeschützen Netzen abgewickeln. Der Experte rät: Dafür lieber im Heimatnetz bleiben oder die eigene Mobilfunkverbindung nutzen.

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