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Auf jedem vierten Rechner in Deutschland läuft Windows 7. Seit dem 14. Januar macht Microsoft aber keine Sicherheits- und Softwareupdates mehr – eine Einladung für Hacker. So kannst du dich schützen und dein System kostenlos upgraden.

1. Was passiert mit meinem Windows-7-PC?

Erstmal nichts. Das Betriebssystem bleibt grundsätzlich weiter voll funktionsfähig, wird aber einfach von Tag zu Tag unsicherer. Auf Homebanking und alles, was mit persönlichen Daten zu tun hat, verzichtet man besser. Denn im Schadensfall könnten Banken eine Haftung ablehnen.

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2. Wie groß ist das Risiko, dass Sicherheitslücken entstehen?

Sehr groß. Bis Ende 2019 wurden bei Windows 7 laut Verbraucherzentrale insgesamt knapp 1.300 Sicherheitslücken gefunden. Etwa jede Fünfte davon allein im vergangenen Jahr 2019. Das ist ein spannendes Feld für Hacker, vor allem weil Antivirensoftware auch nur dann effektiv arbeiten kann, wenn das zugrunde liegende Betriebssystem noch sauber ist.

Was ist also alles unsicher, wenn eine Sicherheitslücke entsteht? Im Zweifel: alles. Deine Daten beim Online-Banking, deine Fotos, die du hochlädst – alles, was du in deinem System hin und her schubst.

3. Und was mache ich jetzt mit meinem Windows 7?

Für einige Versionen gibt es noch bis 2023 einen kostenpflichtigen Updateservice. Der lohnt sich aber nur für Firmen, bei denen eine Komplett-Umstellung mit hohen Kosten verbunden ist.

Aber: Microsoft bietet allen Windows-7-Nutzern die Möglichkeit, kostenlos auf Windows 10 upzugraden. Das geht allerdings nur, wenn euer Rechner flott genug ist und eure Lieblingsprogramme auch mit dem neuen System kompatibel sind.

Ist das alles nicht der Fall, bleibt nur der Kauf eines neuen Rechners mit aktuellem Betriebssystem. Oder ihr nutzt die alte Möhre einfach komplett offline: Fotos angucken, Texte schreiben, drucken – das geht ja alles nach wie vor.

4. So machst du ein Update von Windows 7 auf Windows 10

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