SWR3 Kurzmeldungen

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21. Mai 2018

Griechenland legt Wachstumsplan vor

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hat die Grundrisse eines Wachstumsprogramms für sein Land vorgelegt. Es soll nach Ende der internationalen Hilfsprogramme greifen, also in drei Monaten. Hellas werde wieder ein normales Land werden, versprach Tsipras in Athen. Um die Wirtschaft in Griechenland anzukurbeln will er unter anderem Investitionen und Konsum ankurbeln und den Mindestlohn erhöhen. Um das finanzieren zu können erhofft sich der Regierungschef Geld von einer griechischen Wachstumsbank, der Europäischen Investitionsbank sowie von der EU.

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21. Mai 2018

Zuckerberg wird im EU-Parlament öffentlich aussagen

Die Anhörung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg zum Datenskandal wird jetzt doch öffentlich sein. EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani schrieb auf Twitter, er habe von Zuckerberg die Zusage erhalten, dass es einen Livestream von dem Treffen morgen geben wird. Ursprünglich wollte er den Termin gar nicht wahrnehmen. Ähnlich wie schon im US-Kongress soll Zuckerberg dazu befragt werden, wie Facebook mit Nutzerdaten umgeht. Das FBI ermittelt, ob die US-Wahl 2016 durch gezielte Facebook-Posts russischer Hacker beeinflusst wurde.

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21. Mai 2018

WHO startet Impfkampagne gegen Ebola im Kongo

Die Weltgesundheitsorganisation hat im Kongo eine Impfkampagne gegen Ebola gestartet. Gesundheitsexperten arbeiten laut der WHO an der Eindämmung der tödlichen Krankheit. Es seien mobile Labors im Einsatz und die Grenzen des Landes würden mit Hilfe der Vereinten Nationen überwacht. Es solle sichergestellt werden, dass mit Ebola infizierte Menschen nicht ausreisen können. Bislang sind im Kongo bereits mehr als 20 Ebola-Fälle bestätigt. Deutschland werde die WHO kurzfristig unterstützen und fünf Millionen Euro Soforthilfe zur Verfügung stellen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Genf.

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21. Mai 2018

China schickt Satelliten für Mond-Landung ins All

China hat einen Satelliten ins All geschossen, der die erste Landung auf der Rückseite des Mondes vorbereiten soll. Der Start sei erfolgreich verlaufen, teilte die Raumfahrtbehörde mit. China will in einem halben Jahr als erste Nation auf der Rückseite des Mondes landen. Der heute abgesetzte Satellit soll die Signale des Mond-Roboters zur Erde funken.

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21. Mai 2018

Türkei dringt auf Wahlkampfauftritte

Die türkische Regierung ärgert sich über das Verbot von Wahlkampfauftritten in Deutschland. Es sei das demokratische Recht der in Deutschland lebenden Türken, im Wahlkampf von Politikern aller Parteien über deren Ziele und Ideen informiert zu werden. Das hat der türkische Vize-Regierungschef Recep Akdag der Zeitung Die Welt gesagt. In der Türkei sind Ende Juni Parlaments- und Präsidentenwahlen angesetzt. Gestern hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan in einem Sportstadion im bosnischen Sarajevo um die Stimmen der Auslandstürken geworben. Von den rund 10.000 Zuhörern kam die Hälfte aus Deutschland.

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21. Mai 2018

G20-Gipfel: Außenminister treffen sich

Zum Auftakt des G20-Treffens in Buenos Aires hat Außenminister Heiko Maas (SPD) dafür geworben, am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten. Es aufzugeben bedeute, sich in Bezug auf die Frage nach Nuklearwaffen in eine völlig ungewisse Zukunft zu begeben, sagte der SPD-Politiker. Die zweitägige Konferenz in der argentinischen Hauptstadt beschäftigt sich auch mit der Frage, wie Entwicklungsländer besser gefördert werden können. Ein weiteres Thema ist die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln. Zur G20-Gruppe gehören 19 Staaten und die Europäische Union. Sie besteht in dieser Form seit 1999 und repräsentiert die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer.

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21. Mai 2018

Trump lässt mögliche Unterwanderung prüfen

US-Präsident Donald Trump will untersuchen lassen, ob sein Wahlkampfteam tatsächlich von der Bundespolizei FBI unterwandert worden ist. Auf Twitter kündigte Trump an, dass er heute offiziell eine Untersuchung beim Justizministerium beantragen werde. Er verdächtigt die Regierung seines Vorgängers Barak Obama, einen FBI-Spitzel in seine Kampagne eingeschleust zu haben. Hintergrund ist die Russland-Affäre: Nach Medienberichten hatte das FBI eine Quelle in der Nähe von Trumps Wahlkampfteam, um dessen mögliche Kontakte nach Russland zu untersuchen.