SWR3 Kurzmeldungen

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23. Mai 2018

Macron trifft sich mit Zuckerberg & Co.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron trifft sich gerade mit den Chefs vieler Technologieunternehmen – unter anderem mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Macron will die Führungskräfte dazu bringen, ihren weltweiten Einfluss für wohltätige Zwecke zu nutzen. Die IT-Konzerne sollten sich gegen den Klimawandel und für soziale Verbesserungen einsetzen, forderte Macron. Auch Vertreter von Microsoft, Uber und IBM nehmen an der Konferenz in Paris teil. Internetgiganten wie Facebook oder Google werden immer mehr als Datenkraken wahrgenommen, die persönliche Daten missbrauchen, Steuern vermeiden und den Wettbewerb behindern. Macron ist einer der lautesten Kritiker von Steuervergünstigungen für Unternehmen, die Regierungen jedes Jahr um mögliche Steuereinnahmen in Milliardenhöhe bringen.

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23. Mai 2018

Neue Vorwürfe gegen Porsche

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung schwere Vorwürfe gegen den Autohersteller Porsche. Das Unternehmen habe im Zusammenhang mit der Dieselaffäre den Ermittlern wesentliche Informationen vorenthalten und falsche Angaben gemacht. Porsche habe sich von Audi dreckige Motoren liefern lassen und dabei billigend in Kauf genommen, dass sie illegale Abschalteinrichtungen enthalten. Außerdem habe Porsche Erklärungen der Audi-Leute nicht ausreichend geprüft.

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23. Mai 2018

Bahnausfälle in Baden-Württemberg am Wochenende

Bahnreisende in Baden-Württemberg müssen sich am Wochenende auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Weil in Stuttgart und Esslingen gebaut wird, müssen Regional- und Fernzüge über die S-Bahn-Gleise umgeleitet werden, teilte die Bahn mit. Das Unternehmen rechnet am Samstag und Sonntag mit Verspätungen im Regionalverkehr zwischen Stuttgart und Ulm. Zwischen Samstag und Montagmorgen fallen zudem im Fernverkehr mehrere InterCity-Züge zwischen Karlsruhe und München aus. Und auch die EuroCity-Züge zwischen Stuttgart und München mussten gestrichen werden.

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23. Mai 2018

Fußball-WM 2006 in Deutschland: Anklage wegen Steuerhinterziehung

Im Skandal um die Fußball-WM in Deutschland 2006 hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage wegen schwerer Steuerhinterziehung erhoben. Die ehemaligen DFB-Funktionäre Zwanziger, Niersbach und Schmidt bestätigten das dem Sport-Informationsdienst. Bei den Ermittlungen geht es um eine Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro. Das Geld soll im Zuge der WM-Vergabe an Deutschland geflossen sein.

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23. Mai 2018

Eckpunktepapier zur Pflege - 13.000 neue Stellen

Die große Koalition will mehr Stellen in der Altenpflege schaffen als bisher geplant. Das hat Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigt. Demnach sollen 13.000 zusätzliche Arbeitsplätze für Pfleger in Altenheimen eingerichtet werden. Im Koalitionsvertrag war noch von 8.000 die Rede. Geplant ist, dass kleinere Heime eine halbe Pflegestelle mehr bekommen, größere bis zu zwei Stellen mehr. Die Kosten dafür veranschlagt Spahn auf rund eine Milliarde Euro. Das Geld soll aus den Kassen der Krankenversicherungen kommen. Spahn nennt das Programm einen ersten wichtigen Baustein, um offene Stellen nach und nach zu besetzen. Derzeit fehlen in der Alten- und Krankenpflege rund 35.000 Stellen Fachkräfte und Helfer.

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23. Mai 2018

Seehofer verbietet Bremen weitere Asylentscheidungen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Bremen darf vorerst nicht mehr über Asylanträge entscheiden – das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) angeordnet. Das Vertrauen in die Arbeit der Außenstelle sei massiv geschädigt, sagte er zur Begründung. Die Behörde steht unter dem Verdacht, rund 1.200 Asylbescheide gegen Geld ausgestellt zu haben. Gegen die damalige Bremer BAMF-Chefin wird deshalb ermittelt.

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23. Mai 2018

Rauschgiftkriminalität hat 2017 zugenommen

Die Rauschgift-Kriminalität in Deutschland hat im vergangenen Jahr zugenommen – das siebte Mal in Folge. Das hat der Chef des Bundeskriminalamts Holger Münch mitgeteilt. Insgesamt haben die Ermittler mehr als 330.000 Drogendelikte gezählt. Gut neun Prozent mehr als im Jahr davor. Die meisten Straftaten wurden in Zusammenhang mit Cannabis und Kokain gemeldet.