Auftritt wie in Hollywood: Langsam schreiten beide auf rotem Teppich aufeinander zu, halten sich die Hände, wechseln ein paar Worte, blicken ins Blitzlichtgewitter. Und Trump sagt: „Wir werden eine großartige Beziehung haben.“

Aktivisten weisen auf Menschenrechtsverstöße Nordkoreas hin

Menschenrechtsaktivisten haben den US-Präsidenten nach seinem Treffen mit Kim Jong Un vorgeworfen, die katastrophale Menschenrechtslage in Nordkorea zu ignorieren. "Kim versucht, ein internationaler Staatsmann zu werden", sagte der Asien-Chef von Human Rights Watch, Brad Adams. "Aber dieser Versuch wird scheitern, wenn er weiter einem Land vorsteht, das als 'größtes Freiluftgefängnis der Welt' bezeichnet wird." Auch Amnesty International hatte vergangene Woche gefordert, die "fast vollständige Verweigerung von Menschenrechten" in Nordkorea bei dem Gipfel zum Thema zu machen. Diese kamen jedoch nur kurz zur Sprache. mehr bei Tagesschau.de

UN-Generalsekretär spricht von "Meilenstein"

UN-Generalsekretär António Guterres hat den Gipfel von Singapur als "wichtigen Meilenstein" bezeichnet. Dies gelte für die Bemühungen um andauernden Frieden und die "komplette und verifizierbare Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel", sagte Guterres in New York. mehr bei Tagesschau.de

Seoul überrascht von Trumps Ankündigung zum Manöver-Stopp

Die Ankündigung von Trump, die Militärmanöver mit dem Verbündeten Südkorea stoppen zu wollen, hat in Seoul überrascht. An diesem Punkt sei es nötig, die "Bedeutung und Absicht" der Bemerkungen Trumps zu klären, teilte ein Sprecher des Präsidialamts in Seoul mit. Derzeit ist noch die gemeinsame Übung "Ulchi Freedom Guardian" für den Herbst geplant. mehr bei Tagesschau.de

Russland begrüßt Stopp "provokanter" US-Manöver in Südkorea

Das russische Außenministerium hat den von Trump angekündigten Stopp gemeinsamer Militärmanöver mit Südkorea begrüßt. "Wir sind überzeugt, dass der Verzicht auf provokante Handlungen ein unerlässlicher Schritt ist, um die Spannungen auf der (koreanischen) Halbinsel abzubauen", hieß es in einer Mitteilung. mehr bei Tagesschau.de

Börsen unbeeindruckt

An den wichtigen Handelsplätzen der Welt hat die Vereinbarung zwischen Trump und Kim kaum spürbare Veränderungen hervorgerufen. Die südkoreanische Börse zeigt sich unbeeindruckt: Der Leitindex Kospi notiert sogar leicht schwächer. mehr bei Tagesschau.de

Brennpunkt heute Abend um 20.15 Uhr im Ersten

Das Erste sendet zu dem Gipfeltreffen heute Abend einen 30-minütigen Brennpunkt - um 20.15 Uhr, im Anschluss an die tagesschau. Moderiert wird die Sendung von Andreas Chichowicz live aus Singapur. mehr bei Tagesschau.de

Kaim: "Vieles ist vage"

Markus Kaim von der Stiftung Politik und Wissenschaft erklärt im Gespräch mit tagesschau24, vieles sei im Ergebnis vage geblieben. Für umfassende Regelungen sei eine regionale Einbettung in die Sicherheitsarchitektur Südasiens nötig. Dazu müssten die Interessen Südkoreas, Japans, Chinas und Russlands berücksichtigt werden. mehr bei Tagesschau.de

Nobelpreisträger ICAN verlangt Abrüstungsplan

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Anti-Atomwaffen-Organisation ICAN und die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verlangen einen konkreten Plan für die angekündigte atomare Abrüstung. Dieser müsse auf Grundlage internationaler Verträge ausgearbeitet werden, ansonsten könne die Vereinbarung bald wieder infrage gestellt werden, erklärten Martin Hinrichs von ICAN Deutschland und die IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall. Wichtig sei auch ein Plan mit konkreten Vorgaben, was Denuklearisierung bedeute. mehr bei Tagesschau.de

Mogherini begrüßt Ergebnis des Korea-Gipfels

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat das Ergebnis des Nordkorea-Gipfels begrüßt. Das Treffen bestätige die Überzeugung der Europäischen Union, dass nur Diplomatie einen dauerhaften Frieden auf der koreanischen Halbinsel bringen könne, erklärte Mogherini in Brüssel. "Den Weg der Diplomatie zu gehen, ist oft eine Herausforderung, aber es ist immer lohnend." mehr bei Tagesschau.de

Verhaltene Reaktionen aus Deutschland

Deutsche Politiker haben sich skeptisch zu den Ergebnissen des Gipfeltreffens geäußert. Nach Einschätzung des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen ist das Treffen für Kim "ein unglaublicher Anerkennungserfolg, für den er keine Gegenleistung erbringen musste". Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass Kim erwäge, das Atomwaffenprogramm aufzugeben, sagt er der Funke-Mediengruppe. "Mit seinem persönlichen Prestigebedürfnis nach einem historischen Ergebnis hat Trump die USA in eine Position der Schwäche manövriert." mehr bei Tagesschau.de

IAEA unterstützt Abrüstung

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat das Abkommen zwischen den USA und Nordkorea begrüßt. Man unterstütze die nukleare Abrüstung Nordkoreas und sei bereit, dabei aktive Hilfe zu leisten. Der Direktor Yukiya Amano erklärte, seine Organisation sei jederzeit bereit, Kontrollen durchzuführen, wenn dies von den Parteien gewünscht sei. mehr bei Tagesschau.de

Russland sieht Nordkorea-Gipfel als "wichtigen Schritt"

Das russische Außenministerium sieht den Gipfel in Singapur als Impuls für einen möglichen Frieden auf der koreanischen Halbinsel. "Es ist zu begrüßen, dass ein wichtiger Schritt voran gemacht wurde", sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow. Die konkreten Vereinbarungen müssten nun jedoch genau geprüft werden. mehr bei Tagesschau.de

China fordert Lockerung der Sanktionen gegen Pjöngjang

Die Regierung in Peking hat als Reaktion auf den Gipfel in Singapur eine Lockerung der Sanktionen gegen Nordkorea gefordert. China ist der wichtigste Handelspartner Pjöngjangs und würde von einer wirtschaftlichen Öffnung profitieren. Bislang unterliegen viele Produkte jedoch Restriktionen. Nordkorea ist reich an Bodenschätzen, vor allem an begehrten Seltenen Erden. Chinas Außenminister betonte die bedeutende Rolle seines Landes bei den Verhandlungen mit Nordkorea. mehr bei Tagesschau.de

Trump: Denuklearisierung Nordkoreas wird sofort beginnen

In einem Interview mit dem TV-Sender Fox hat Donald Trump gesagt, Nordkorea werde sofort mit dem Prozess der Denuklearisierung beginnen. "Und es wird schnell gehen", ergänzte er. Der nordkoreanische Machthaber habe ihm bedeutet, dass er die Zusagen in der unmittelbaren Zukunft umsetzen werde. mehr bei Tagesschau.de

US-Militär in Südkorea: Noch keine Befehle zum Ende von Manövern erhalten

Die in Südkorea stationierten US-Truppen haben laut Aussage eines Sprechers keine Befehle erhalten, die Manöver mit Südkorea einzustellen. Man werden deshalb mit der üblichen Routine fortfahren, bis die entsprechenden Anordnungen aus dem Verteidigungsministerium eingingen. mehr bei Tagesschau.de

Südkoreas Moon lobt Mut

Südkoreas Präsident Moon lobt den Mut und die Entschlossenheit Kims und Trumps. Man werde die dunklen Zeiten des Krieges für immer hinter sich lassen. mehr bei Tagesschau.de

Trump verlässt Insel

Das Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim ist nach etwas mehr als acht Stunden vorbei. Nach Kim verließ auch Trump das Hotel "Capella" auf der Insel Sentosa. mehr bei Tagesschau.de

Lob für den Diktator

Trotz Menschenrechtsverletzungen, Mord und Folter in Nordkorea hatte der US-Präsident nur lobende Worte für Machthaber Kim. Er sei "ein sehr talentierter Mann", der sein Land liebe, schwärmte Trump. Es sei eine "große Ehre", ihn zu treffen und beide würden zusammen "enormen Erfolg" haben. Viele Gespräche würden folgen, so Trump. Der 72-Jährige bezeichnete den Nordkoreaner als "großartige Persönlichkeit" sowie als "sehr smarten und würdigen Verhandler". mehr bei Tagesschau.de

Iran warnt vor Abkommen mit USA

Die iranische Regierung hat Machthaber Kim vor einem Atomabkommen mit den USA gewarnt. Trump könne jede Vereinbarung für nichtig erklären, sagte Regierungssprecher Mohammad Bagher Nobacht nach einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars. "Wir haben es mit einem Mann zu tun, der seine Unterschrift im Ausland wieder zurückzieht." Die USA haben sich aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen. mehr bei Tagesschau.de

Bilder zum historischen Gipfeltreffen

Historischer Handschlag, Spaziergang im Garten und massive Sicherheitsvorkehrungen. Das erstmalige Treffen eines US-Präsidenten mit einem nordkoreanischen Machthaber war auch ein Treffen der symbolträchtigen Bilder: mehr bei Tagesschau.de

Abe lobt Treffen

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bezeichnet die Vereinbarung zwischen Trump und Kim als ersten Schritt hin zu einem umfassenden Abkommen und einer Abrüstung Nordkoreas. mehr bei Tagesschau.de

"Mitnichten ein Abrüstungsvertrag"

Das Abkommen zwischen Trump und Kim sei mitnichten ein Abrüstungsvertrag, analysiert ARD-Korrespondent Stefan Niemann. Die Beschlüsse seien zu hastig verfasst und reine Absichtserklärungen - ohne Zeitplan, ohne Kriterien. Ob etwas Substantielles aus dem Dokument werden könne, sei ungewiss. mehr bei Tagesschau.de

Trump: Abrüstung soll international kontrolliert werden

Die atomare Abrüstung Nordkoreas wird Trump zufolge von amerikanischen und internationalen Vertretern überwacht werden. mehr bei Tagesschau.de

Weitere Treffen möglich

Trump stellt in Aussicht, nach Pjöngjang zu reisen. Einen konkreten Zeitpunkt nennt er nicht. Zudem werde er Kim zu gegebener Zeit ins Weiße Haus einladen. Kim habe die Einladung angenommen. mehr bei Tagesschau.de

Die wichtigsten Inhalte der Vereinbarung

In dem Dokumente sind vier vereinbarte Punkte aufgezählt, zu denen sich sowohl Kim als auch Trump verpflichtet haben: 1. Die beiden Staaten "etablieren Beziehungen, die dem Wunsch der beiden Völker nach Frieden und Wohlstand gerecht werden". 2. Sie wollen einen "anhaltenden und stabilen" Frieden zwischen Nord- und Südkorea.3. Nordkorea verpflichtet sich zur Arbeit an der "kompletten Denuklearisierung" auf der koreanischen Halbinsel. 4. Die beiden Länder vereinbaren den Austausch sterblicher Überreste von Bürgern des jeweils anderen Landes. mehr bei Tagesschau.de

Denuklearisierung ohne Zeitplan

Zu der im Dokument festgehaltenen "vollständigen Denuklearisiserung" Nordkoreas bleibt der US-Präsident vage. Nordkorea habe bereits angefangen, eine sehr wichtige Raketenteststation zu zerstören. Zerstört werden solle auch eine weitere, das stehe nicht in der Vereinbarung, solle aber in der nahen Zukunft passieren, sagt Trump. Über einen Zeitplan oder darüber, wer die Denuklearisierung kontrollieren soll, sagt er zunächst nichts. mehr bei Tagesschau.de

Sanktionen gegen Nordkorea

Die Sanktionen gegen Nordkorea bleiben nach Trumps Worten vorerst in Kraft. Er werde die Strafmaßnahmen aber aufheben, sobald Nordkoreas Atomwaffen "keine Größe mehr" seien. mehr bei Tagesschau.de

"Ehrlich, direkt und produktiv"

Das Treffen sei "ehrlich, direkt und produktiv" gewesen. Es gebe jetzt Hoffnung auf ein Ende des langen Krieges. Trump bezieht sich darauf, dass der Korea-Krieg 1953 nur in einem Waffenstillstand geendet hatte. Laut Trump ist Kim bereit, eine Anlage zur Erprobung von Raketenantrieben zu zerstören. mehr bei Tagesschau.de

Trump äußert sich vor der Presse

Trump sagt zu Beginn seiner Pressekonferenz, dass er "wundervolle 24 Stunden" und "eigentlich wundervolle drei Monate" hinter sich habe, weil die Einigung mit Kim geklappt habe. Über Nordkoreas Machthaber sagt er: "Er will tun, was richtig ist." mehr bei Tagesschau.de

"Schützt die Vereinbarung nur die USA?"

Für Wolfgang Ischinger, den Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz und ehemaligen Botschafter, ist das Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim heute von ganz "besonderer weltpolitischer Bedeutung", weit über den eigentlich technischen Zweck hinaus, Nordkorea von seiner atomaren Rüstung abzubringen. Im SWR Tagesgespräch sagte Ischinger, um die Ergebnisse des Gipfels bewerten zu können, sei jetzt entscheidend, wen die Vereinbarungen miteinbeziehen würden: "Schützt das jetzt nur die USA, oder schützt es in gleicher Weise auch die Alliierten der Vereinigten Staaten?". Daraus leiteten sich viele andere Fragen ab, wie die zukünftige Verlässlichkeit Amerikas als Garantiemacht in Ostasien oder auch das Verhältnis zwischen den USA und China. mehr bei Tagesschau.de

"Nur eine Absichtserklärung"

Es sei nicht die erste Absichtserklärung, die eine komplette Abrüstung der nordkoreanischen Halbinsel verspreche, sagt ARD-Korrespondentin Sandra Ratzow. Noch sei unklar, wieviel die Vereinbarung wert sei. Kim müsse nun seine Ernsthaftigkeit beweisen. Eine zeitliche Festlegung fehlt in der Vereinbarung komplett. mehr bei Tagesschau.de

Kim bekennt sich zu nuklearer Abrüstung

Nun gibt es Details: Nordkoreas Machthaber Kim hat sich zu einer kompletten atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel bereiterklärt. In dem gemeinsam mit Trump unterzeichneten Gipfeldokument erklärt er sein "festes und unerschütterliches Bekenntnis" zu einer umfassenden atomaren Abrüstung. Im Gegenzug sichert Trump Sicherheitsgarantien zu. Beide Seiten wollen ein diplomatisches Verhältnis aufnehmen. mehr bei Tagesschau.de

Gegenseitige Verpflichtungen?

Die USA sagen in dem Gipfeldokument laut Medienberichten "Sicherheitsgarantien" für Nordkorea zu, während sich Machtahber Kim umgekehrt zu "kompletter Denuklearisierung" der nordkoreanischen Halbinsel verpflichtet haben soll. Eine entsprechende Aussage soll das Dokument enthalten, das Kim und Trump zum Abschluss ihres Treffens in Singapur unterzeichneten. mehr bei Tagesschau.de

Außenpolitiker Hardt nur vorsichtig optimistisch

Der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Union, Jürgen Hardt, sagt im Morgenmagazin von ARD und ZDF, Trump habe mit seinem Treffen eine Vorleistung erbracht für eine Befriedung der Region. Eine realistische Bewertung des Gipfel-Ergebnisses sei jedoch erst in den kommenden Tagen möglich. Es sei nun notwendig, "dass jetzt Kim auch entsprechende konkrete Schritte folgen lässt". mehr bei Tagesschau.de

Nordkoreaner verlassen Sentosa

Die nordkoreanische Delegation verlässt den Ort des Gipfels auf der Insel Sentosa. mehr bei Tagesschau.de

"Denuklearisierung" soll "sehr schnell beginnen"

US-Präsident Trump rechnet nach eigenen Worten mit einem baldigen Beginn eines atomaren Abrüstungsprozesses auf der koreanischen Halbinsel. Er sei sehr stolz darauf, was heute geschehen sei, sagte Trump. Auf die Frage, ob er Kim ins Weiße Haus nach Washington einladen würde, sagt Trump: "Absolut, das würde ich." mehr bei Tagesschau.de

Unterzeichnung eines "historischen Dokuments"

Trump und Kim haben ein Dokument unterzeichnet, das nach eigenen Angaben "die Welt verändern wird". Anders als erwartet, äußerte sich auch der nordkoreanische Machthaber und lobte die Vereinbarung. Details sind bislang nicht bekannt. "Vielen Dank, es war fantastisch", sagte Trump an Kim gerichtet, "wir sind sehr stolz". Es lief für uns beide deutlich besser, als wir erwartet haben. mehr bei Tagesschau.de

CNN: Verpflichtung "Schwung" beizubehalten.

Der Sender CNN berichtet unter Berufung auf US-Kreise, dass die Vereinbarung die bei dem Gespräch erzielten Fortschritte festhalten soll. Zudem werde man sich verpflichten, den Schwung beizubehalten. mehr bei Tagesschau.de

Trump: Gipfel endet "besser als erwartet"

Das Arbeitsessen ist vorbei und damit endet offenbar auch der Gipfel zwischen Trump und Kim. Der US-Präsident zeigte sich sehr zufrieden: "Es ist besser gelaufen, als irgendjemand hätte erwarten können, Spitzenklasse", sagte Trump nach dem gemeinsamen Mahl. In einigen Minuten werde es eine Erklärung geben. Er kündigte an, gemeinsam mit Kim ein Dokument zu unterzeichnen - wobei er nicht präzisierte, um was für ein Papier es sich handelte. mehr bei Tagesschau.de

Südkoreas Präsident Moon hat Gipfel entgegengefiebert

Der südkoreanische Präsident Moon Jae In hat dem USA-Nordkorea-Gipfel entgegengefiebert. Er habe "kaum geschlafen", teilte er mit. Moon gilt als Architekt des Gipfels von Kim und Trump. Er hoffe fest auf einen Erfolg des Treffens und dass es eine vollständige Denuklearisierung und Frieden auf der Koreanischen Halbinsel bringen möge, sagte der südkoreanische Präsident. mehr bei Tagesschau.de

"Propaganda-Sieg für Kim"

Kim gehe nach dem Treffen als "Sieger vom Platz", sagt ARD-Korrespondentin Sandra Ratzow. Das Treffen an sich sei bereits ein Propaganda-Sieg für den nordkoreanischen Machthaber. mehr bei Tagesschau.de

Koreanische Spezialitäten bei Trump und Kim auf dem Tisch

Auf dem Gipfel zwischen den USA und Nordkorea haben beide Seiten das erste Gespräch in größerer Runde beendet. Nun geht es zum gemeinsamen Mittagessen. Trump und Kim haben koreanische und internationale Spezialitäten bestellt. Nach Angaben des Weißen Hauses gibt es eingelegte Rippchen vom Rind in Rotweinsauce mit gedünstetem Brokkoli und Kartoffelgratin Dauphinois. Außerdem im Angebot: in Soja geschmorter Kabeljau mit asiatischem Gemüse. Zum Nachtisch wird den Angaben zufolge Vanilleeis mit Kirschen sowie Schokotörtchen gereicht. mehr bei Tagesschau.de

Trump: Werde mit Kim "großes Problem" lösen

Trump prophezeite, er und Kim würden zusammen "ein großes Problem, ein großes Dilemma lösen". Wichtig sei Zusammenarbeit, betonte er. mehr bei Tagesschau.de

Trump und Kim beenden Einzelgespräch

Das Vier-Augen-Gespräch zwischen den beiden ist nach 38 Minuten vorbei. Trump sagte, das Gespräch sei "sehr, sehr gut" gelaufen. Das Verhältnis zwischen den beiden sei "exzellent". Jetzt sind die Delegationen zur großen Runde zusammengekommen. Auf US-Seite kamen Außenminister Mike Pompeo, der Nationale Sicherheitsberater John Bolton und Trumps Stabschef im Weißen Haus, John Kelly, hinzu. An der Seite Kims sitzt unter anderem der frühere Geheimdienstchef Kim Yong Chol. mehr bei Tagesschau.de

Nordkoreas Staatsmedien berichten über Kim-Tour durch Singapur

In der vergangenen Nacht machte Kim eine Erkundungstour durch Singapur. Nordkoreas Staatsmedien berichteten ungewöhnlich zügig. Der Staatschef habe bei seinem Spaziergang angemerkt, dass der Stadtstaat "sauber und wunderschön" sei und "jedes Gebäude Stil" habe, zitierte ihn die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Kim habe viel über "die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung" des Stadtstaates gelernt. Er werde "für die Zukunft eine Menge über das gute Wissen und die Erfahrung von Singapur auf verschiedenen Feldern" lernen. Das Titelblatt des Parteiorgans "Rodong Sinmun" war voller Fotos von Kims Besuchen von Sehenswürdigkeiten in Singapur. mehr bei Tagesschau.de

Warum Singapur?

Für Singapur als Gipfelort sprachen einige Gründe: Der Stadtstaat ist politisch neutral. Sowohl die USA als auch Nordkorea haben Botschaften dort - das ist keineswegs selbstverständlich. Er gilt auch als sehr sicher - Anschläge gab es dort seit langem nicht mehr, auch Proteste sind im autoritär regierten Singapur selten. Und: Die Anreise für Kim war nicht allzu schwierig. Trotzdem ist der Gipfel für den Nordkoreaner die bislang weiteste Auslandsreise. Aus Pjöngjang flog er mit einer Maschine der Air China etwa 4750 Kilometer. Zum Vergleich: Trump war mit der Air Force One 14.000 Kilometer unterwegs. mehr bei Tagesschau.de

Gespräch hinter verschlossenen Türen

Im vergangenen Jahr haben sich Trump und Kim noch gegenseitig mit Krieg gedroht, jetzt stellten sie sich vor den Flaggen der USA und Nordkoreas den Kameras und schüttelten einander die Hände. Beide wirkten dabei ernst und etwas angespannt. mehr bei Tagesschau.de

Korea-Experte: Erwartungen nicht zu hoch stellen

Zu hoch sollten die Erwartungen an das bevorstehende Treffen zwischen Trump und Kim Jong Un nicht sein. "Schon das Ausbleiben eines Eklats wäre ein Erfolg", meint Korea-Experte Mosler im tagesschau.de-Interview. mehr bei Tagesschau.de

Historischer Handschlag zwischen Trump und Kim

Trump und Kim sind in Singapur zum ersten Gipfeltreffen in der Geschichte ihrer Länder zusammengekommen. Die beiden reichten sich auf der Insel Sentosa die Hand. Trump fasste seinem Gegenüber in einer freundschaftlichen Geste zwei Mal kurz an die Schulter. Später gingen sie ein kurzes Wegstück gemeinsam, Trump richtete ein paar Worte an Kim, ein freundliches Lächeln. "Wir werden ein großartiges Verhältnis haben", sagte Trump wenig später. mehr bei Tagesschau.de

Trump und Kim treffen auf Sentosa ein

Kim und Trump sind zu ihrem historischen Gipfeltreffen auf der Insel Sentosa in Singapur eingetroffen. Zunächst machte Trumps Wagenkolonne am Grundstück des Luxushotels Capella Halt, später kam auch Kim mit seiner Entourage dort an. mehr bei Tagesschau.de

Trump attackiert Kritiker seiner Nordkorea-Politik

Trump hat die Kritiker seiner Annäherung an Nordkorea scharf attackiert. "Hasser und Verlierer" beklagten, sein bevorstehendes Gipfeltreffen mit Kim sei eine "große Niederlage", schrieb Trump auf Twitter. Doch hätten die USA drei amerikanische Geiseln aus nordkoreanischer Haft freibekommen. Und Pjöngjang habe seine nuklearen Raketentests eingestellt, ergänzte Trump. "Diese Experten, die von Anfang meinen, ich liege daneben, haben nichts anderes zu sagen!" mehr bei Tagesschau.de

Willkommen zu unserem Liveblog

Es ist ein historisches Treffen: Mit Donald Trump und Kim Jong Un kommen in Singapur erstmals ein amtierender US-Präsident und ein nordkoreanischer Machthaber zusammen. Nur wenig ist zum genauen Ablauf bekannt, nicht einmal, wie lange das Treffen insgesamt dauern wird. Trump hatte zuvor erklärt, er werde innerhalb "der ersten Minute" wissen, ob Kim zu einer Einigung bereit sei. mehr bei Tagesschau.de