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Portugal kämpft gegen die ersten starken Waldbrände der Saison. Mindestens acht Menschen wurden verletzt. Starke Winde erschweren die Arbeit der mehr als 1.000 Einsatzkräfte.

Bei schweren Waldbränden im Zentrum Portugals soll ein Mann schwerste Brandverletzungen erlitten haben und sei in eine Klinik in Lissabon geflogen worden, berichtete die Zeitung Público unter Berufung auf die Behörden.

Mehr als 1.000 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen in den Kreisen Vila de Rei, Mação und Sertã rund 200 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lissabon, teilte der Zivilschutz mit. Besorgniserregend sei die Lage in Vila de Rei, wo die Flammen noch außer Kontrolle seien.

Starke Winde – Temperaturen bis zu 35 Grad

Die starken Winde und die hohen Temperaturen von bis zu 35 Grad erschweren die Bekämpfung der Flammen. Im Fernsehen beklagte sich ein Bewohner von Mação, es seien nicht genug Feuerwehrleute im Einsatz. „Wir selbst müssen die Flammen mitbekämpfen“, sagte er. Auch der Bürgermeister von Vila de Rei, Ricardo Aires, behauptete, es mangele an Personal und an Mitteln.

Wegen der Brände sagte der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa am Wochenende alle seine Termine ab. Das Staatsoberhaupt verfolge die Brandbekämpfung, teilte das Präsidialamt mit.

Die Flammen loderten nur rund 20 Kilometer vom Kreis Pedrógão Grande entfernt, wo im Juni 2017 verheerende Brände 64 Menschen das Leben kosteten. Es war die schlimmste Katastrophe in der jüngeren Geschichte Portugals.


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