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Björn Widmann
Björn Widmann, SWR3; Foto: SWR3
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„Game of Thrones“ ist die beste Drama-Serie, Peter Dinklage der beste Nebendarsteller in einer Drama-Serie. Für eine Überraschung sorgte die britische Serie „Fleabag“.

Peter Dinklage; Foto: Reuters

Bester Nebendarsteller: „Game of Thrones“-Darsteller Peter Dinklage

Reuters

Die Serie „Game of Thrones“ hat sich mit insgesamt 12 Emmys endgültig von der Bildfläche verabschiedet. Zwar lief schon im Mai die letzte Folge im Fernsehen, trotzdem ist die Serie nochmal mit jeder Menge Preise überhäuft worden. Insgesamt war „Game of Thrones“ sogar für 32 Preise nominiert, gewann letztlich aber „nur“ in einem Drittel der Kategorien. Unter anderem wurde „Game of Thrones“ als beste Dramaserie ausgezeichnet – und Peter Dinklage wurde für seine Rolle des Tyrion Lannister als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Rekord für „Game of Thrones“

Schon 2015 und 2016 hatte die Serie jeweils 12 Auszeichnungen bekommen – das ist Rekord. Zwar hatten viele Film- und Fernsehexperten damit gerechnet, dass die letzte Staffel der Drama-Serie ihren eigenen Rekord bricht – soweit kam es aber nicht. Trotzdem kann sich die Bilanz sehen lassen: Die HBO-Serie kommt auf insgesamt 50 Auszeichnungen. „Wir haben nur geschwitzt und wir haben nur gelacht“, sagte Darsteller Dinklage in seiner Dankesrede. „Ich würde es sofort wieder machen.“

„Fleabag“ wird beste Comedy-Serie

Die Amazon-Comedy-Serie „Fleabag“ wurde als beste Comedy-Serie ausgezeichnet – das sorgte für die Überraschung des Abends. Insider waren davon ausgegangen, dass die Serie „Veep“ und Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus nach zuvor sechs Preisen und einer schweren Krebserkrankung auch in diesem Jahr ausgezeichnet werden.

Daraus wurde aber nichts, stattdessen bekam „Fleabag“-Schauspielerin Phoebe Waller-Bridge den Preis als beste Hauptdarstellerin. „Jetzt wird es aber wirklich albern“, kommentierte Waller-Bridge in ihrer Dankesrede – nachdem sie insgesamt drei Trophäen, auch noch die für das beste Drehbuch, eingesammelt hatte.

„Chernobyl“ wird beste Mini-Serie

Insgesamt werden die Emmys in 120 Kategorien vergeben. Zu den weiteren Gewinnern in den großen Kategorien gehören die Serien „Chernobyl“ und „The Marvelous Mrs. Maisel“ und „Ozark“. Billy Porter gewann einen Emmy in der Kategorie bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in „Pose“.

Zusammengezählt mit den Nebenkategorien sammelte der Sender HBO mit 34 die meisten Trophäen ein, dahinter folgt Netflix mit 27, Amazon mit 15, National Geographic mit 8 und der Fernsehsender NBC mit 7.

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