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Tim Stobbe
Tim Stobbe, SWR3; Foto: SWR3
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Der Autobauer PSA/Opel will in Kaiserslautern eine neue Batteriezellenfabrik bauen. Für die Region bedeutet das voraussichtlich rund 2.000 neue Arbeitsplätze.

Das Opel-Werk in Kaiserslautern soll Standort für eine neue Batteriezellenfabrik werden. Das hat die rheinland-pfälzische Landesregierung dem SWR bestätigt. In dem Werk sollen Batteriezellen für Elektroautos hergestellt werden. 2.000 Arbeitsplätze sollen dabei geschaffen werden, der Baubeginn ist für 2023 geplant.

Investitionen von sechs Milliarden Euro

Die Technologie für das Werk kommt vom französischen Batteriezellen-Hersteller Saft, der sich mit PSA/Opel zusammengetan hat. Saft und PSA/Opel planen zudem eine identische Fabrik in Frankreich. Insgesamt sollen für dieses Projekt sechs Milliarden Euro investiert werden, der Bund und das Land Rheinland-Pfalz steuern jeweils etwa 300 Millionen Euro bei.

Das Werk ist Teil eines großen europäischen Batterie-Projekts, das die Europäische Kommission genehmigt hat. In Deutschland sind weitere Projekte geplant, unter anderem bei BASF, BMW und Varta.

Zu hundert Prozent ist die neue Fabrik in Kaiserslautern aber laut Bundeswirtschaftsministerium aber noch nicht unter Dach und Fach: Laut Pressemitteilung des Ministeriums werden die beteiligten Projektpartner die Pläne nun abschließend prüfen, ehe endgültig entschieden wird.

Weil die Politik sich mit Investitionen beteiligen möchte, musste die Europäische Kommission ihr Okay geben. Warum sie keine Einwände hat, erklärt Brüssel-Korrespondent Stephan Ueberbach im Audio:

EU gibt grünes Licht für Batteriezellen-Förderung; Foto: picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa

Nachrichten EU gibt grünes Licht für Batteriezellen-Förderung

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