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Tim Stobbe
Tim Stobbe, SWR3; Foto: SWR3
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Ein junger Mann ist in einem Waldstück bei Villingen-Schwenningen erschossen worden. Ein Freund soll ihn aus Versehen getötet haben – mit einer illegalen Schnellfeuerwaffe.

Die beiden Männer, 22 und 23 Jahre alt, wollten am Freitagabend in dem Waldstück bei Villingen-Schwenningen illegal mit der Waffe schießen und üben. Dabei lösten sich offenbar mehrere Schüsse, als der Jüngere der beiden seinem Gegenüber die Waffe geben wollte. Der 23-Jährige wurde mehrfach in Bauch und Brust getroffen und starb noch an der Unglücksstelle. Seine Freundin war mit dabei. Sie war es auch, die die Polizei alarmierte.

Polizei geht von Unglück aus

Die Polizei in Tuttlingen und die Staatsanwaltschaft Konstanz gehen davon aus, dass es sich um einen tragischen Unglücksfall handelt. Die Waffe – eine Art Maschinenpistole – sollen sich die Männer illegal beschafft haben.

Der 22-Jährige war freiwillig zum Tatort zurückgekommen und hatte sich der Polizei gestellt. Nach derzeitigem Stand wird er sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten müssen. Er ist derzeit frei und nicht in Haft – er wird professionell betreut.