Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Einem Mann ging auf der Autobahn zwischen Dresden und Görlitz in einer Baustelle der Tank leer. Er entschied sich, sein Auto weiterzuschieben – und sorgte so für ein großes Verkehrschaos.

Erst ging ihm der Sprit und dann auch noch die Puste aus: Am Wochenende war ein Mann auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz liegengeblieben. „Der Tank war leer“, teilte die Polizei später mit. Der Mann habe deshalb sein Auto weitergeschoben.

Auf der A4: Erst Sprit leer, dann Puste weg

Weil er aber gerade in einer Baustelle war, gab es nur einen Fahrstreifen – deshalb mussten hunderte Autofahrer im Schritttempo hinter ihm herzuckeln. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Denn: Etwa 100 Meter vor einem Rasthof habe der 43-Jährige nicht mehr gekonnt und der Wagen sei komplett stehen geblieben, erklärte die Polizei.

Beifahrer organisierte Benzin-Kanister

Nach einiger Zeit kam dem Mann zum Glück sein Beifahrer zur Hilfe. Der hatte sich von einem anderen Auto zu der Tankstelle am Rasthof mitnehmen lassen, um in einem Kanister Benzin zu besorgen. „Sie füllten den Sprit ein und fuhren weiter“, erklärte die Polizei. Es habe dann allerdings noch mehr als eine Stunde gedauert, bis der Stau sich wieder aufgelöst hatte.

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SWR3