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Laura Bisch
Laura Bisch, SWR3; Foto: SWR3
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Heftige Sturmböen und Sturzfluten haben am Wochenende im Süden der USA für Zerstörung gesorgt. Mehrere Menschen starben – viele stehen vor dem Nichts. Aber die Gefahr ist noch nicht vorbei: Die Sturmfront bewegt sich weiter in den Nordosten, unter anderem auf New York und Washington zu.

Durch ein Sturmtief sind im Süden der USA am Wochenende mindestens acht Menschen ums Leben gekommen – darunter auch drei Kinder, so die Polizei.

Vielerorts gibt es keinen Strom

Die Bundesstaaten Texas, Louisiana, Mississippi und Alabama seien hart getroffen, so die Polizei weiter. Dort sei in rund 65.000 Haushalten und Geschäften der Strom ausgefallen. Mehrere Flüge fielen außerdem aus. Beinahe 7.000 Menschen verbrachten die Nacht von Samstag auf Sonntag am Internationalen Flughafen von Dallas.

Vielerorts fand kein Unterricht statt, da Behörden planten, zuerst die Sicherheit von Gebäuden zu überprüfen.

Sturm sorgt in den USA für Verwüstung; Foto: dpa Bildfunk

Ein Dach, das von einem Haus weggeblasen wurde, liegt auf dem Boden. Nach Angaben der Behörden des US-Bundesstaates habe möglicherweise ein Tornado in Mississippi die Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen verursacht.

dpa Bildfunk

Teil einer ganzen Stadt zerstört

Der Nationale Wetterdienst stellte in der Gegend um Texas einen Tornado fest, der Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde mit sich brachte.

Im Zentrum von Texas verwüstete ein Tornado sogar mehrere Häuser, eine Kirche und mehrere Geschäfte. Ein Richter sagte dem Fernsehsender KBTX-TV, der südliche Teil der Stadt Franklin, in dem etwa 1.700 Menschen wohnten, sei zerstört. In Troy in Alabama stürzten Strommasten und Bäume um.

Sturm zieht weiter Richtung New York und Washington

Meteorologen warnen nun davor, dass die Sturmböen weiter in Richtung Norden ziehen. Die Menschen sollten in ihren Häusern und Wohnungen bleiben, so die Warnungen – die Möglichkeit eines Tornados sei noch nicht gebannt.

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