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Lena Seiferlin
Lena Seiferlin, SWR3; Foto: SWR3
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Der Hochsommer ist da. Uns erwartet eine heiße Sommerwoche – mit Werten bis zu 39 Grad. Mancherorts sind sogar 40 Grad möglich.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt extrem warme Tage vorher. „Ulla“ heißt das Hoch, das für Temperaturen bis zu 33 Grad gleich am Montag gesorgt hat. Mittwoch soll der heißeste Tag der Woche sein.

Wird die 40-Grad-Marke erreicht?

Denn das Hochdruckgebiet bringt warme Luft aus Afrika mit sich und: „Die Sonne kann fast ungestört scheinen“, sagt die DWD-Meteorologin Sabine Krüger. Wolken sind vielerorts weit und breit nicht zu sehen. Auch die Unwettergefahr ist laut Krüger gering, weil die Luft so trocken ist.

Am Mittwoch kann es zum Beispiel im Rhein-Main-Gebiet „bis zu 39 Grad warm werden, mancherorts könnte sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden“, sagt Krüger.

Mit dem voraussichtlich wärmsten Tag des Jahres am Mittwoch könnte sogar ein Jahre alter Rekord überboten werden. 1947 wurden in Frankfurt 38,2 Grad im Juni gemessen.

Am kühlsten wird es mit 22 bis 25 Grad im Norden an der See. Ohnehin nicht der schlechteste Platz, um den Sommer zu genießen.

Das solltet ihr beachten:

Die heißen Temperaturen setzen vielen Menschen ganz schön zu. Es ist umso wichtiger, jetzt auf sich selbst und andere, auch auf Tiere, zu achten.

Die Sommerhitze kommt: Viel trinken ist wichtig.; Foto: Fegiii/Unsplash.com

Wissen fast alle, machen viele trotzdem nicht: viel trinken, wenn die Hitze kommt.

Fegiii/Unsplash.com

Ab 37 Grad wird es kritisch, heißt es laut Nachrichtenagentur dpa beim Malteser Hilfsdienst. Besonders dann, wenn es schwül wird. „Die Temperaturregelung des Körpers kann überfordert werden: Sonnenstich, Hitzschlag, Erschöpfung, Kreislaufversagen“, sagte eine Sprecherin.

Vor allem Seniorinnen und Senioren, Babys sowie chronisch Kranke seien gefährdet. „Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Regelung der Körpertemperatur über das Schwitzen aufgrund der vergleichsweise geringen Körperoberfläche nur eingeschränkt möglich“, erklärt der Malteser-Bundesarzt Rainer Löb. Und auch bei älteren Menschen funktioniere die Wärmeregulierung weniger gut. „Das Durstgefühl ist oft gestört.“

Auch Tiere leiden unter der Hitze. Wer Tiere in der Wohnung hält, sollte einen möglichst kühlen Platz schaffen, an den sie sich zurückziehen können. Zimmer mit Käfigen sollten abgedunkelt bleiben, aber gelüftet werden. Hunden und Katzen kann eine Kühlmatte helfen, auch besondere Hundewesten sorgen für Erfrischung.

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Hunde mit einem Hitzschlag sollten nie mit Wasser übergossen werden, sondern an einen kühlen Ort bringen und vorsichtig die Pfoten nass machen. Apropos Pfoten: Der Asphalt kann sich so aufhitzen, dass sich Hunde beim Gassigehen ernsthafte Verbrennungen zuziehen. Tipp: Für mindestens sechs Sekunden die Hand auf den Boden legen – wenn das geht, dann geht's auch fürs Tier.

Und, ganz klar: Tiere niemals im Auto zurücklassen. Auch nicht kurz und auch nicht im Schatten.