Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
Stand:

Am Samstagabend ist ein Sonderzug mit Hunderten Fußballfans des SC Freiburg in Brand geraten. Sie wollten nach dem Spiel gegen Union Berlin die Rückreise antreten – doch dann stand ein Waggon lichterloh in Flammen.

Der Zug stoppte gegen 20 Uhr im Berliner S-Bahnhof Bellevue. Drei Menschen wurden laut Feuerwehr durch Rauchvergiftungen verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

Waggon stand in Flammen

Den Angaben nach brannte ein Waggon „in voller Ausdehnung“. Bilder im Internet zeigten einen Teil des Zugs, der lichterloh in Flammen stand. Gegen 22 Uhr war der Brand weitgehend gelöscht.

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Bei dem Zug handelt es sich um einen von einem privaten Unternehmen betriebenen Sonderzug. Damit wollten rund 700 Fans des FC Freiburg nach dem Bundesligaspiel gegen Union Berlin wieder zurückfahren. Nach Angaben der Berliner Polizei hatte ein technischer Defekt das Feuer unmittelbar nach der Ausfahrt aus dem S-Bahnhof Bellevue ausgelöst.

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Zug nach Rauchentwicklung geräumt

Sämtliche Waggons wurden geräumt, nachdem die Rauchentwicklung festgestellt wurde. Auch zwei S-Bahnen, die zeitgleich mit dem brennenden Zug in den Bahnhof eingefahren waren, wurden gestoppt. Der Bahnhof wurde weiträumig abgesperrt. Dadurch kam es zu Verspätungen im Nah- und Fernverkehr. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

Die Fans sollten mit einem weiteren Sonderzug so bald wie möglich die Heimfahrt nach Freiburg fortsetzen.

Privatbahnbetreiber schließt technischen Defekt aus

Mittlerweile hat sich der Betreiber „Centralbahn AG“ des Privatzuges , der die Fans transportierte, auf seiner Facebookseite geäußert und schließt einen technischen Defekt aus, „da der Brand offensichtlich im Innern eines Abteils in der Wagenmitte ausgebrochen ist, wo es keine Technik gibt. Ein Heizungsschaden, über den spekuliert wurde, scheidet völlig aus, da sich die Technik dazu unter dem Wagen befindet - im Inneren des Wagens verlaufen lediglich Heizwasserleitungen.“ Die Polizei untersucht die Schadensursache weiter.

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