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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Bundeswehr attraktiver für junge Leute machen. Dazu gehört auch das passende Outfit für Schwangere.

Der Test war erfolgreich, jetzt geht die Umstandsmode bei der Bundeswehr in Serie! Das Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass noch in diesem Jahr Uniformen für schwangere Soldatinnen eingeführt werden.

Bundeswehr Umstandsmode; Foto: dpa
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500 Uniformen in der Praxis getestet

Insgesamt seien 500 Uniformsätze in verschiedenen Größen getestet worden, von der Feldbekleidung über Dienstanzüge bis hin zur Strumpfhose. Rund 80 Teilnehmerinnen haben die Kleidungsstücke danach bewertet – nach Optik, Tragekomfort und Atmungsaktivität. Die Uniformen sollen elastisch sein, damit die Soldatinnen sie über die komplette Schwangerschaft hinweg tragen können.

Umstandsmode bei der Bundeswehr; Foto: dpa
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Deutschland kein Trendsetter

Deutschland setzt – wie immer bei Mode eigentlich – mit den Umstandsuniformen keinen Trend, sondern läuft hinterher. Andere Länder haben schon längst spezielle Uniformen für Schwangere im Heer eingeführt, Österreich zum Beispiel. Bei der Bundeswehr müssen sich Schwangere bisher selbst eine Lösung einfallen lassen, wenn ihnen die normale Uniform nicht mehr passt: Ihre normalen Klamotten anziehen nämlich.


Autor
SWR3
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