Autor
Tim Stobbe
Tim Stobbe, SWR3; Foto: SWR3
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Die dänische Regierung hat vier Elefanten gekauft. Sie sind die letzten vier Zirkus-Elefanten, denen so der Ruhestand ermöglicht wird. Doch die Freundschaft zu einem Kamel sorgte für Schwierigkeiten – und Lacher im dänischen Parlament.

Die Regierung in Dänemark musste die vier Elefanten Ramboline, Lara, Djunga and Jenny von zwei Zirkussen kaufen. Denn die Besitzer durften sie nicht mehr halten. Dänemark arbeitet daran, Wildtiere im Zirkus zu verbieten.

Nicht ohne Kamel Ali

Doch einer der Elefanten, Ramboline, hatte einen Freund: das Kamel Ali. Ohne Ali war Ramboline nicht von einem Umzug zu überzeugen. Also hat die dänische Regierung auch Ali gekauft. Während Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen dem Parlament von der Transaktion berichtet, bricht sie jedoch in ziemlich ansteckendes Lachen aus:

In ihrer Ansprache schildert Frederiksen nicht nur die Schwierigkeiten mit den Elefanten und Kamel Ali. Sie dankte auch den Politikern der rechtspopulistischen Partei Nye Borgelige (Neue Bürgerliche), dass sie den Kauf des Kamels unterstützt haben – obwohl es Ali heißt.

Der Kauf kostet die dänische Regierung übrigens rund 1,5 Millionen Euro. Die Tiere sollen ihren Lebensabend jetzt in Zoos verbringen.

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Tim Stobbe
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SWR3