Autor
Mario Demuth
Mario Demuth, SWR3; Foto: SWR3
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Für anderthalb Stunden ging am Donnerstagabend nichts mehr am Hauptbahnhof in Freiburg. Auch der Busbahnhof war abgesperrt. In Offenburg gab es zuvor ebenfalls einen Polizeieinsatz am Bahnhof.

Die Polizei sperrte den Bereich rund um den ZOB in Freiburg am Donnerstagabend weiträumig ab. Dort wurde ein verdächtiger Koffer gefunden. Das hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Zunächst wurde nur Gleis 1 gesperrt, später dann der komplette Hauptbahnhof.

Hunger schuld an Polizeieinsatz

Der Koffer wurde untersucht und es stellte sich heraus, dass von ihm keine Gefahr ausgeht. Die Sperrungen wurden nach anderthalb Stunden wieder aufgehoben. Züge, Busse, Autos und Straßenbahnen konnten wieder fahren.

Offenbar war Hunger schuld am Polizeieinsatz: Ein Mann war hungrig essen gegangen und hatte seinen Koffer am Gleis stehen lassen. Ein Busfahrer sah das und alarmierte die Polizei. Die kam mit einem Spürhund, der dann auch eindeutige Signale gab. Als der Mann vom Essen zurückkam und seinen Koffer für die Einsatzkräfte öffnete, konnte jedoch nichts Verdächtiges gefunden werden.

Polizeieinsatz auch in Offenburg

Zuvor gab es im 60 Kilometer entfernten Offenburg ebenfalls einen Polizeieinsatz am Bahnhof. Grund dort war eine anonyme Drohung. Ein Anrufer hatte sich aus einer Telefonzelle beim Bahnhof gemeldet. Polizeibeamte überprüften deswegen den Bereich um den Bahnhof und die Innenstadt. Hinweise auf eine reale Gefahr wurden nicht gefunden.

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Mario Demuth
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SWR3