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Mario Demuth
Mario Demuth, SWR3; Foto: SWR3
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Es hat endlich geklappt – und eine Premiere ist es auch noch: Pandabärin Meng Meng hat im Zoo der Hauptstadt zwei gesunde Babys geboren. Besucher müssen dennoch auf die Kleinen warten.

Die Zwillinge seien bereits am Samstagabend gegen 19 und 20 Uhr zur Welt gekommen, teilte der Zoo in einer Pressemitteilung mit. Pandadame Meng Meng war demnach 147 Tage trächtig.

Bild der gerade geborenen Pandababys; Foto: picture alliance/Zoo Berlin/Zoologischer Garten Berlin/dpa

Die ersten Bilder der neugeborenen Pandababys im Berliner Zoo. Beide wiegen zusammen nur rund 300g.

picture alliance/Zoo Berlin/Zoologischer Garten Berlin/dpa

Den Jungtieren und der Mutter gehe es gut, sie seien wohlauf, sagte Tierarzt und Zoodirektor Andreas Knieriem. Meng Meng kümmere sich „vorbildlich“ um ihre Jungen. Es ist ihr erster Nachwuchs.

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Nähe zur Mutter ist jetzt ganz wichtig

Der Zoodirektor sagte, dass die Jungtiere nun alle ein bis zwei Stunden trinken müssten. Wichtig sei zudem die Nähe zur Mutter, damit die Kleinen nicht auskühlen.

Besonders aufgepasst wird im Moment auch, dass sich die Kleinen keine Infektion einfangen, sagte Maximilian Jäger vom Berliner Zoo in SWR3. In Berlin würden die beiden erst mal für mindestens zwei Jahre bleiben. Danach kämen sie in andere Zoos, um sich dort im Altersgenossen zu paaren.

Panda Babys im Berliner Zoo; Foto: dpa/picture-alliance

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Dauer

Meng Meng ist sechs Jahre alt und lebt seit 2017 im Berliner Zoo – zusammen mit dem neunjährigen Pandabär Jiao Qing, der jetzt Vater geworden ist. Beide sind eine Leihgabe Chinas und stammen aus dem Reservat in Chengdu. Im April wurde Meng Meng künstlich befruchtet, um die Chancen auf Nachwuchs zu erhöhen.

„Ganz Berlin freut sich“

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) gratulierte zur erfolgreichen Geburt: „Was für eine großartige Nachricht! Ganz Berlin freut sich über diese beiden Neuankömmlinge und ich gratuliere Andreas Knieriem und seinem Zoo-Team ausdrücklich.“

Trotz aller Freude müssen Besucher erst mal Geduld haben. Denn die Babys sind voraussichtlich bis zum Herbst nicht öffentlich zu sehen. Einzig Vater Jiao Qing kann besucht werden, denn er ist nicht an der Aufzucht der Jungen beteiligt.

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