Nicht eine Milliarde, nicht zwei Milliarden, sondern: Alle drei Milliarden Nutzer von Yahoo waren 2013 beim bisher größten Datenklau der Geschichte betroffen. Das hat der Konzern jetzt zugegeben.

Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Sicherheitsfragen und deren Antworten: Als Hacker vor vier Jahren den Internetriesen Yahoo angegriffen haben, war ihre Beute unfassbar groß. Sie haben alle relevanten Daten von einer Milliarde User gestohlen – dachten wir zumindest. Denn jetzt rückt der Konzern mit den tatsächlichen Zahlen raus.

Klassische Salami-Taktik?

Der bisher größte Datenklau der Geschichte wird damit nochmal um einiges größer: Alle drei Milliarden Yahoo-User waren damals betroffen, teilt der neue Eigentümer Verizon jetzt mit. Man habe vor kurzem neue Informationen erhalten, die auf mehr Betroffene schließen ließen, heißt es in der Mitteilung. Unter den gestohlenen Daten seien aber definitiv keine Passwörter im Klartext gewesen, auch Kreditkarten- oder Kontoinformationen hätten die Hacker nicht abgegriffen.

Wer nutzt überhaupt noch Yahoo?

Unklar ist bis heute, wie viele der gehackten Yahoo-Konten auch tatsächlich aktiv genutzt wurden. Neben dem alles bestimmenden Internetriesen Google sieht Yahoo inzwischen nämlich ziemlich klein aus.