Autor
Laura Bisch
Laura Bisch, SWR3; Foto: SWR3
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Es ist eine Horrorvorstellung für Eltern: In den Garten kommen und sehen, dass das eigene Kind von einem Wildtier angefallen wird. Genau das ist allerdings einem Vater aus dem US-Bundesstaat Colorado passiert – und zwar mit einem Puma.

Die Attacke ereignete sich in der Stadt Bailey südwestlich von Denver: Ein Achtjährige habe gerade mit seinem Bruder auf dem Trampolin vor dem Haus der Familie gespielt, als ihn ein Freund aus dem Nachbarhaus rief. Der Junge lief daraufhin los, um den Freund zu besuchen.

Fatal, denn: Da habe ihn der Puma am Kopf gepackt – das hat ein Sprecher der Wildtierbehörde des US-Bundesstaates Colorado gesagt. Das Rennen des Kindes habe wohl die natürliche Reaktion des Berglöwen auf Beute ausgelöst.

Vater verscheuchte das Tier

Daraufhin hatte der Bruder des Kindes den Vater alarmiert: Der eilte der Behörde zufolge hinaus und sah den Puma auf seinem Sohn. Als er auf das Tier zurannte, lies der Puma allerdings erschrocken von dem Achtjährigen ab und lief davon. Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie es ihm jetzt geht, ist nicht bekannt.

Es gab noch einen Zwischenfall mit einem Puma

Dabei war das nicht der einzige Zwischenfall mit einem Puma in der Gegend um Denver: Nach der Attacke auf das Kind sei auch ein Schaf verschwunden, hieß es von der Behörde weiter. Daraufhin habe man zwei Pumas aufgespürt und eingeschläfert.

Mit einer Autopsie solle nun geklärt werden, ob es sich bei einem der Tiere um den Angreifer handelt. Davon geht die Behörde aus – hat sie in der Nacht zum Freitag auf Twitter geschrieben:

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Es sei bereits der dritte Angriff auf einen Menschen in Colorado in diesem Jahr. Seit 1990 starben dort drei Menschen bei Puma-Attacken. Insgesamt habe es seither 22 solcher Angriffe gegeben.

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Laura Bisch
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