Autor
Laura Bisch
Laura Bisch, SWR3; Foto: SWR3
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Die CDU braucht eine neue Spitze – ob die aus einer Person bestehen sollte, oder ob dafür auch ein Team in Frage kommt, wird gerade diskutiert. Unsere beiden Berlin-Korrespondenten Dirk Rodenkirch und Uwe Lueb haben sich überlegt, welche Vor- und Nachteile ein Team an der Spitze haben könnte.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) findet die Idee, dass die CDU in Zukunft nicht nur von einer Person geleitet werden könnte, gar nicht schlecht. Seiner Meinung nach, würde die CDU davon profitieren.

Alles was ein Team ist, was die unterschiedlichen Fähigkeiten der unterschiedlichen Akteure mit einbezieht – und das müssen auch noch ein paar mehr sein als die drei, die gerade genannt werden – tut der CDU als Volkspartei gut.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen

Wie könnte eine Führungsspitze bei der CDU aussehen?

Dabei bekräftigte Laschet: Führungsteam – ja, gleichwertige Führungspersönlichkeiten, wie es sie beispielsweise bei der SPD oder den Grünen gibt – eher nein. Das könne er sich schwer vorstellen – „aber unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Aufgaben, das kann ich mir vorstellen“. 

Dabei geht es vor allem um eins: den künftigen Kanzlerkandidaten oder die künftige Kanzlerkandidatin. Denn der oder die könne, so Laschet, nur in enger Absprache mit der Schwesterpartei CSU bestimmt werden. „Das ist die Tradition in der Union. Kanzlerkandidaturen werden nur von CDU und CSU entschieden, und deshalb muss man jetzt viel miteinander reden – und das tun wir“.

Was spricht dafür, was dagegen?

Die beiden SWR-Berlin-Korrespondenten Dirk Rodenkirch und Uwe Lueb haben sich überlegt, welche Vor- und welche Nachteile so eine CDU-Spitze aus mehreren Mitgliedern für die Partei haben könnte.

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