Ein Rekord für das Auktionshaus Sotheby's: Ein Gemälde des Künstlers Jean-Michel Basquiat ist für 110 Millionen Dollar versteigert worden. Der Verkäufer hatte es einst für einen Bruchteil dieser Summe gekauft.

„Untitled“ von Jean-Michel Basquiat; Foto: Sotheby's/AP/dpa

Das Gemälde „Untitled“ von Jean-Michel Basquiat wurde für 110 Millionen Dollar versteigert – eine Rekordsumme.

Sotheby's/AP/dpa

Das ist der mit Abstand höchste Preis, der bislang für eine Arbeit des Künstlers Jean-Michel Basquiat gezahlt wurde: 110,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 99 Millionen Euro) zahlte ein Bieter am Donnerstag im Auktionshaus Sotherby's in New York für „Untitled“. Der Verkäufer hatte das Gemälde vor rund 30 Jahren für deutlich weniger gekauft: 19.000 Dollar hat er damals gezahlt.

Die Auktion startete bei 57 Millionen Dollar, Sotherby's rechnete mit einem Erlös von 60 Millionen. Doch in einem zähen Wettbewerb trieben die Bieter vor Ort und einer am Telefon den Preis in die Höhe. Letztlich bekam der Telefonbieter den Zuschlag. Ein japanischer Milliardär soll der Käufer sein.

Der Künstler

Jean-Michel Basquiat ist einer der am höchsten gehandelten afroamerikanischen Künstler. Er wurde 1960 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren und war haitianisch-puertoricanischer Abstammung. Basquiat starb 1988 an einer Überdosis.