In Portugal wütet der wahrscheinlich schlimmste Waldbrand der vergangenen 50 Jahre. Die portugiesische Regierung spricht inzwischen von 62 Toten.

Mindestens 62 Menschen sind bislang bei dem verheerenden Waldbrand ums Leben gekommen. Die meisten waren laut Regierung in ihren Autos unterwegs und wurden von den Flammen eingeschlossen. Es gebe auch einige Dörfer, die von den Flammen komplett eingekesselt sind, so ein Bürgermeister in der Zeitung Público.

Doch mittlerweile kommt aus der betroffenen Region Pedrógão Grande auch ein Signal der Hoffnung: Zwei von insgesamt vier Feuerfronten habe die Feuerwehr im Griff, sagte der Staatssekretär im Innenministerium, Jorge Gomes.

Ursache scheint klar

Zunächst hieß es, dass Brandstiftung als Ursache in Frage kommt. Mittlerweile geht die Feuerwehr aber davon aus, dass das Feuer knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon eine natürliche Ursache hat: Ein Blitzeinschlag. Der entsprechende Baum sei gefunden worden, heißt es.

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Waldbrände in Portugal

Mindestens 39 Menschen sind bei Waldbränden in Portugal bereits ums Leben gekommen.

Posted by SWR Aktuell on Sunday, June 18, 2017