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Ab sofort können alle sehen, welche Züge ab dem 15. Dezember wann fahren – und welche Strecken neu oder gesperrt sind. Und ab jetzt sind auch Tickets für Weihnachten und Silvester verfügbar.

Alle, die über Weihnachten oder Silvester Zug fahren wollen oder den Winterurlaub mit der Bahn planen, können ab jetzt aktiv werden. Je früher die Tickets gebucht werden, desto höher sind die Chancen auf günstige Preise. Den Super-Sparpreis bei der Bahn gibt es nämlich nur ein paar Mal in jedem Zug. Dieser Sondertarif geht ab knapp 20 Euro los, durch ganz Deutschland. Ist der aber ausgebucht, werden die Bahnfahrten teurer.

Neue Verbindungen im Fernverkehr und bei FlixTrain

Seit Dienstag können wir im neuen Winterfahrplan einsehen, wann neue Verbindungen fahren. Besonders nachts weitet die Bahn ihr Angebot aus.

Zum Beispiel mit Zügen von Ulm und Stuttgart nach Berlin und zurück oder von Hamburg bis nach Freiburg und Basel und umgekehrt. Auch FlixTrain bietet mit dem Fahrplanwechsel neue Strecken an – auf der Verbindung von Stuttgart nach Berlin zusätzlich über Frankfurt, Erfurt und Leipzig.

Mit dem Fahrrad im ICE – im Südwesten bald möglich

Mit dem Fahrplanwechsel kommen mehr neue ICE-4-Züge zum Einsatz. Die Züge bieten mehr Sitzplätze und als Rarität im ICE-Verkehr auch Fahrradstellplätze. Davon profitieren die Verbindungen Hamburg-Mannheim-Basel-Zürich, Berlin-Mannheim-Basel-Interlaken und Dortmund-Köln-Stuttgart-München.

Im Regionalverkehr wird die hintere Höllentalbahn von Donaueschingen nach Neustadt wieder freigegeben. Außerdem startet die neue Breisgau-S-Bahn ihren Betrieb. Nachdem die Bahnstrecken am Kaiserstuhl mit Oberleitungen ausgerüstet wurden, werden dann durchgängige Verbindungen beispielsweise von Neustadt über Freiburg nach Breisach und Endingen mit neuen Elektrotriebzügen angeboten.

In Stuttgart wird der 15-Minuten-Takt bei der S-Bahn ausgeweitet. Davon sollen nach Bahn-Angaben vor allem Schüler und Fahrgäste am Nachmittag profitieren.

Strecken Mannheim–Stuttgart und zum Bodensee werden saniert

Nicht ganz unwichtig könnten auch die Infos zur Strecke Mannheim–Stuttgart sein. Die Sanierung der Schnellstrecke von April bis Oktober 2020 hat Auswirkungen auf große Teile des Fernverkehrsnetzes der DB. Für die Fahrtrichtung Mannheim - Stuttgart sinkt die Zahl der angebotenen Direktverbindungen deshalb von bislang 36 auf 28. Statt 40 bis 50 Minuten bislang, braucht man künftig mindestens 80 Minuten. Inwieweit man den Pendlern entgegenkommen könne, also ob es zum Beispiel Ermäßigungen oder Entschädigungen geben wird, das wird gerade geprüft, so ein Bahnsprecher.

Alle Sperrungen der Südbahn zwischen Biberach, Friedrichshafen und Lindau sind ebenfalls im neuen Fahrplan berücksichtigt.